Von Xantens Kolumne – Entscheidend is auf’m Platz

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Eine kleine aufgeklärte Gruppe Amerikaner hat sich Gedanken gemacht und ihre Botschaften in Stein gemeißelt. Zeitalter der Vernunft voraus:

  • „Vereine die Menschheit mit einer neuen Sprache.“
  • „Steuere die Fortpflanzung weise – um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern.“
  • „Beherrsche Leidenschaft – Glaube – Tradition und alle Dinge mit gemäßigter Vernunft.“
  • „Schütze Menschen und Nationen durch faire Gesetze und gerechte Gerichte.“
  • „Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten intern regeln und internationale Auseinandersetzungen vor einem Weltgericht beilegen.“
  • „Vermeide kleinliche Gesetze und unnütze Beamte.“
  • „Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und den gesellschaftlichen Pflichten.“
  • „Würdige Wahrheit – Schönheit – Liebe – bei der Suche nach Harmonie mit dem Unendlichen.“
  • „Sei kein Krebsgeschwür auf dieser Erde – lasse Raum für die Natur.“

Wunderbar. Wahrheit, Harmonie, Schönheit, Liebe, Menschenrechte, Kant. Hehre Begriffe, hehre Ziele. Vieles davon mag so mancher gerne unterschreiben.

Noch Fragen? Ja. Warum hatte Immanuel Kant eigentlich keine Kinder und Johann Sebastian Bach so viele?

„Während Bach sich in der Kunst der Fuge übte, beschäftigte sich Kant nur mit dem Ding an sich.“

Möglicherweise lag es aber auch einfach daran, dass Kant aufgeklärt war. Wie auch immer, der Schlüssel zur Mündigkeit liege, so Kant, in der Veranlagung beinahe jedes Menschen zur Vernunft. Wer seinen Verstand nicht gebrauchen wolle, sei auch nicht mündig. Aufklärung sei ein andauernder Prozess. Die Aufklärung, so Schiller, habe den Zugang zur Wahrheit eröffnet:

„Der Geist der freien Untersuchung hat die Wahnbegriffe zerstreut, welche lange Zeit den Zugang zu der Wahrheit verwehrten“.

So der Dichterfürst 1794 in seinem achten Brief „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“. Nachdem das Revolutionstribunal bereits reichlich mündige Köpfe hatte rollen lassen.

Noch etwas in Stein Gemeißeltes? Selbstverständlich.

  • „Halte die Menschheit unter 500.000.000 in andauerndem Gleichgewicht mit der Natur.“

Und was steht auf der Rechnung? 7,7 Milliarden minus 7,2 Milliarden. Eine minimale Bevölkerungsreduktion. Die Idee „einer kleinen Gruppe loyaler Amerikaner“. Unterwegs im Auftrag Gottes. Die zehn Gebote der Neuzeit. Die Georgia Guidestones. Die Georgia Führer-Steine. Etwa 180 Kilometer von Atlanta entfernt auf einem Hügel im Elbert County im US-Bundesstaat Georgia. Was soll uns das sagen?

In China hat man schon mal einen Anfang gemacht. 21 Millionen Mobiltelefon-Konten wurden bis zum 19. März geschlossen. Wobei Mobiltelefone ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens in China sind:

„Der Umgang mit der Regierung für Renten und Sozialversicherung, der Kauf von Zugfahrkarten, das Einkaufen … egal, was die Menschen tun wollen, sie sind verpflichtet, Mobiltelefone zu benutzen.“

Bankkonten und Sozialversicherungskonten mit Handy-Plänen gebündelt. Das chinesische Regime verlange, so Tang Jingyuan, ein in den USA ansässiger Kommentator für China-Angelegenheiten, …:

„… von allen Chinesen, ihre Mobiltelefone zu benutzen, um einen Gesundheitscode zu generieren. Nur mit einem grünen Gesundheitscode dürfen sich Chinesen jetzt in China bewegen. Es ist unmöglich für eine Person, ihr Handy abzubestellen.“

Und nun sind es 21 Millionen weniger.

Ein gewisser Robert C. Christian bewegte sich im Juni 79 im Elbert County, um besagte Führer-Steine bei der Elberton Granite Finishing Company in Auftrag zu geben. Katastrophenfest solle das Ganze sein und zugleich als Kompass, Kalender und Uhr genutzt werden können. Das neuzeitliche Stonehenge im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Eingeweiht am 22. März 1980. Von exakt „100 bis 400 Personen“.

R.C. Christian. Die Wiederkehr des Christian Rosencreutz. Namensgeber des gleichnamigen Ordens.

Literarisch vor 400 Jahren, im März 1614, erstmals der gebildeten und der herrschenden Öffentlichkeit präsentiert: die „Fama Fraternitatis“. Die Mutter aller Aluhut-Geschichten, so die Bordkapelle. Gewissermaßen Premiere der Maurerbrüder-Öffentlichkeitsarbeit. Literarisch überhöht. Die Bruderschaft des „Löblichen Ordens des Rosenkreutzes“. Autor-Pseudonym nicht CR7 – wenngleich er später 7 Vertraute in seine Kenntnisse einweiht-, sondern schlicht C.R.

Mit 16 reist er in den Orient, studiert Naturwissenschaften und kehrt über Marokko und Spanien zurück in die Heimat. Dort zieht er sich aufs Land zurück und gründet eine kleine Gelehrtengesellschaft, die Fama Fraternitatis, an die er sein Wissen weitergibt. Hinter C.R. verbirgt sich der evangelische Theologe Johann Valentin Andreae. Der Kunstname passend zum Familienwappen: ein Kreuz mit vier Rosen:

„Deutschland, im Frühjahr 1614: Die Türken gaben Ruhe, doch die Ernten waren schlecht, Katholiken stritten gegen Protestanten, Lutheraner gegen Calvinisten und es loderten die Scheiterhaufen der Hexenjäger. Die Menschen sehnten sich nach einem Neubeginn, wilde Ideen machten die Runde und ein Buch wurde diskutiert, das sich an die Gelehrten und Herrscher Europas wandte und eine ‚General-Reformation‘ der ganzen weiten Welt verhieß.“

Dabei stand der erste Dreißigjährige Krieg erst noch bevor. Die Generalreformation Deutschlands. Beginnend mit dem Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618. Schon der zweite. Den ersten hatte es bereits am 30. Juli 1419 gegeben. Am 23. Mai 1618 warfen protestantische Stände-Vertreter die königlichen Statthalter Jaroslaw Borsita Graf von Martinitz und Wilhelm Slawata von Chlum und Koschumberg sowie den Kanzleisekretär Philipp Fabricius aus dem Fenster. Defenestration. Auf Lateinisch. Wendepunkt in der Geschichte Europas. Verheerend für Deutschland:

„Noch heute gilt ‚Dreißigjähriger Krieg‘ als Metapher für die Schrecken des Krieges schlechthin, dauerte es doch Jahrzehnte, bis sich Deutschland von den Verwüstungen erholte, die der längste und blutigste Religionskrieg der Geschichte angerichtet hatte.“

Religionskrieg?

Die Bevölkerung zurechtgestutzt auf etwa 60 % des Vorkriegsstandes. In manchen Landesteilen auch weniger. Besonders stark betroffen die Landbevölkerung. Im Brennpunkt insbesondere Pommern und Mecklenburg sowie Thüringen, Teile Hessens und der Südwesten. Mehr noch als unmittelbare Waffengewalt verrichteten Krankheiten und Seuchen und Hunger und Kälte ihr kolossales Dezimierungswerk.

Der Westfälische Friede belohnte das Reich darüber hinaus mit dem Verlust von mehr als 100.000 km² Landmasse und 4,5 Millionen Menschen. Und einer „ganz zerstückelte[n], wehrlose[n] Grenze gegen Frankreich.“ Und „[d]er Kaiser musste im Frieden auf den letzten Rest seiner Macht verzichten.“

Die Geschichte um die Rosenkreuzer-Brüder wuchs sich indes noch vor Beginn des Dreißigjährigen Krieges zu einer Trilogie aus. 1615 erschien, die „Confessio Fraternitatis“ mit Spitzen gegen den Heiligen Vater. Und 1616 lief die „Chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz“ durch die Druckerpresse. Probleme? Ganz ehrlich?

„Um ehrlich zu sein gibt es keine Probleme zwischen Messi und mir. Die Menschen haben ihre Meinung darüber wer der bessere Spieler ist. Es ist wie es ist, aber es gibt keine Rivalität über das hinaus, was auf dem Platz passiert.“

Gut. Was sagt der Philosoph?

„Grau ist alle Theorie – entscheidend is auf’m Platz“.

Die Geschichte um die Georgia-Führersteine wurde im Laufe der Jahre durch diverse Aufschriften bereichert. Unter anderem: „Fuck the NWO“. Scheiß auf die NWO. Eine Abbreviatur. Aber wofür? Vielleicht für den „Verband Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen e.V.“. Da müssen einige aufgeklärte Amerikaner ziemlich gute Erfahrungen mit den nordrhein-westfälischen Bussen gemacht haben. Und das, obwohl auf der Verbands-Visitenkarte steht:

„Als eingetragener Regional-Verband für Omnibusunternehmen in NRW sehen wir uns als Partner und Berater in allen Dingen rund um die tägliche Arbeit eines Omnibusunternehmers und seiner Mitarbeiter. Wir stehen an Ihrer Seite — mit Fachinformationen, Bewertungen wichtiger Themen, Beantwortung relevanter Fragen rund um Verkehr, Bildung und Service.“

In München wurde ein 33-Jähriger aus dem Verkehr gezogen, der sich in den sozialen Medien unter dem Hashtag „#Coronachallenge“ eine gewisse Relevanz verschafft hatte. Der Mann hatte in der Münchner U-Bahn und an einer Haltestelle einen Fahrkartenautomaten, eine Haltestange und den Handlauf einer Rolltreppe abgeleckt, seine Aktion gefilmt und angegeben, er sei mit dem Coronavirus infiziert:

„Die Polizei nahm ihn vorläufig fest. Nun wird gegen den Mann wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Ob er sich tatsächlich ansteckte oder nur einen üblen Scherz machte, ist noch unklar.“

Coronachallenge.

Auch im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. „Jetzt hast du es, das Virus“, meinte zum Beispiel ein Mann, als er einer Frau beim Einkaufen einen Finger in den Mund steckte. Überhaupt höre man erstaunliche Geschichten aus Amerika. Vor allem von den Republikanern, so die Bordkapelle. Erst habe der Präsident die üblichen Reflexe und den Chinesen die Rote Karte gezeigt, was den Erreger aber nicht gestört habe. Außerdem habe er versprochen, der Präsident, dass es pünktlich zur Kirschblüte mit dem Virus vorbei sei. Im Übrigen sei das Virus Angstmache und ein Demokraten-Schwindel.

Ron Paul hat sich auch gemeldet:

„Regierungen lieben Krisen, denn wenn die Menschen Angst haben, sind sie eher bereit, Freiheiten für Versprechungen aufzugeben, dass sich die Regierung um sie kümmern wird. Nach dem 11. September haben die Amerikaner zum Beispiel die fast vollständige Zerstörung ihrer bürgerlichen Freiheiten in den leeren Sicherheitsversprechen des PATRIOT-Gesetzes akzeptiert.“

Aber den Vogel habe der Sohn abgeschossen, der neoliberale Rechts-Anarchist Rand Paul, für den alles Staatliche des Teufels sei und der 2016 den Präsidenten noch einen orangenen Windbeutel genannt, dann aber beim Amtsenthebungsverfahren Kreuzworträtsel gelöst habe, und nun infiziert sei. Dabei habe der Rechts-Anarcho-Ideologe zuvor gegen Corona gestimmt, das heißt gegen das von Nancy Pelosi angestoßene Hilfsprogramm. Frei nach dem Motto, dass Freiheit absolut sei und sich auch auf den Krankheitsfall erstrecke. Frei von Lohnfortzahlung, Arbeitslosengeld und kostenlosem Corona-Test.

Besonders erschütternd sei, dass Rand Paul von Hause aus einerseits Mediziner und andererseits überaus sorglos sei. Gemeinsam mit Corona sei er über eine Woche lang im Senat ein und ausgegangen, und er sei so frei gewesen, das Fitnesscenter und den Swimmingpool der Volksvertreter zu benutzen. Mike Lee und Mitt Romney habe er damit auch außer Gefecht gesetzt. Die befänden sich nun in Selbst-Quarantäne, was der Präsident „zu schade“ finde. Was wiederum angeblich nicht sarkastisch gemeint gewesen sei. Nun aber habe das Virus den Vorzeige-Börsenkursen ernsthaft geschadet und sie zur Strecke gebracht.

Aber alles halb so wild, so der Präsident. Für die avisierte Oster-Wiederauferstehung der Wirtschaft setze er allerdings, so die Bordkapelle, das Leben der US-Bürger aufs Spiel:

„Trotz allgemeiner wissenschaftlicher Vorhersage, auch vom eigenen Institut für Infektionskrankheiten“.

Das Zahlenmanagement übernommen hat die John Hopkins Universität, eine private Einrichtung in Baltimore, die „ab den 1940er Jahren [Bristol-Myers Squibb und der Rockefeller-Stiftung half] nicht informierte Menschen in Guatemala mit Syphilis oder anderen Geschlechtskrankheiten“ zu infizieren, „um die Wirksamkeit von Penicillin zu testen.“

Der Präsident hat seine Wirksamkeit bereits unter Beweis gestellt. Aber „[d]as Beste kommt erst noch.“ Das Schlimmste, was der Tiefe Staat sich vorstellen kann.

Gut. Und jetzt ein bisschen Bordkapellen-„Unterhaltung. […] Corona-Fall im Königshaus. Prince Charles ist infiziert“. Joe Biden hat einen „Hustenanfall vor laufender Kamera“ und wird dafür vom Moderator gerügt. Eine „Frau hustet im Supermarkt auf frische Waren – 32.000 Euro Schaden“. Und „Madonna sendet [eine] düstere Botschaft aus der Wanne“. Und was kann passieren, wenn sie rausgeht? „Einmal rausgehen, 40 Tote“, sagt Hape Kerkeling. „Ich bin dann mal weg“. Wunderbar.

Dafür ist „Pornhub“ nun für lau da. Und bietet …:

„Nutzern weltweit kostenlosen Zugang zu allen Premium-Inhalten. Einzige Bedingung: Im Rahmen der Coronakrise müssen Kunden auf der Webseite zustimmen, dass sie sich isolieren oder zumindest ‚soziale Distanz‘ praktizieren. Dafür stehen dann Tausende Pornofilme zum Abruf bereit.“

Premium isoliert.

Die FED ist auch infiziert und reif für die Abberufung. Alle Zentralbanken sind infiziert. Die Geldschleusen sperrangelweit auf. Der Präsident lässt Corona für sich arbeiten. Der Corona-Imperativ: Steuern runter und Geld marsch. Unbegrenzt. Mit dem Wissen, nie zurückzahlen zu müssen. Weil die zentralen Privatbanken vor die Wand gefahren sind.

Darüber hinaus könnte der Finanzminister zwei spezielle Münzen prägen lassen und bei der FED eintauschen, ohne neue Schulden aufzunehmen. Eine Gesetzeslücke.

„Anders als mit anderen Metallen wie Stahl, Kupfer oder auch Silber und Gold darf der US-Finanzminister Platinmünzen mit beliebigem Nennwert prägen lassen und zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklären. Also auch eine Billion Dollar. Der Materialwert des verwendeten Platins ist dabei egal. Hauptsache, es gibt einen Anteil des Edelmetalls, damit es sich um eine Platinmünze handelt.“

Zwei Münzen, zwei Billionen Dollar.

Einstweilen darf noch ein bisschen geträumt werden.

„Die Biotech-Firma Profusa will einen Biosensor unter die Haut injizieren, um eine Corona-Erkrankung schon vorzeitig zu erkennen. Die Forscher hoffen damit, Pandemien künftig zu verhindern. Der Sensor soll bis zu drei Wochen vor den ersten Symptomen eine Infektion erkennen. […] Die Firma Lumee Oxygen Platform überwacht mithilfe des Sensors den Sauerstoffgehalt im Gewebe. Diese Daten werden an ein Messgerät gesandt, das über dem Sensor auf der Haut angebracht ist. Dieses wiederum übermittelt die Daten auf das Smartphone oder andere Geräte.“

Oder andere Geräte. Und von wem wird das Einpflanzen des Sensors finanziert? Vom US-Militär. Das Malzeichen des Tieres.

„Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte, dass sie ein Malzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, der das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“

FFF. „Ist FFF Fresh & Frozen Food der richtige Arbeitgeber für Dich?“ Was sagt Robert Habeck?

„Und die … Oder wird sie dann … Das weiß ich gar nicht.“

Gut. Billy Boy hilft gerne. „Kondome Bunte Vielfalt“. Was sagen die Nutzer?

„Das Produkt ist sehr gut und angenehm. Kaufe sie immer wieder.“

„Das Produkt geffält mir,näschtes mal probiere ich ‚mehr Gefühle‘“

Was sagt Billy Boy?

„Ich bin Bill Gates, Ko-Vorsitzender der Bill & Melinda Gates Foundation. […] Im Laufe der Jahre hatte ich die Gelegenheit, Krankheiten wie Grippe, Ebola und jetzt COVID-19 zu studieren – einschließlich der Frage, wie Epidemien beginnen, wie man sie verhindern und wie man auf sie reagieren kann. Die Gates-Stiftung hat bis zu 100 Millionen Dollar für die weltweite Reaktion auf COVID-19 zugesagt, sowie 5 Millionen Dollar zur Unterstützung unseres Heimatstaates Washington. Dr. Trevor Mundel, der die globale Gesundheitsarbeit der Gates-Stiftung leitet, und Dr. Niranjan Bose, mein wissenschaftlicher Hauptberater, haben sich mir heute aus der Ferne angeschlossen. Fragen Sie uns etwas über COVID-19 im Besonderen oder über Epidemien und Pandemien im Allgemeinen.“

Gut. Darf man auch allgemeine Gesundheitsfragen stellen? Was ist zum Beispiel, „[w]enn’s mal wieder im Schritt juckt“? Die Bundesregierung hat bereits 2016 eine entsprechende Kampagne auf den Weg gebracht. „[M]al ein echter Blickfang“, findet die Bordkapelle. „Dein Ex juckt dich noch immer?“ Wobei Ex wohl politisch korrektes Synonym für Facharbeiter. Weil Syphilis und Tripper wieder auf dem Vormarsch sind. Passend zur Grenzöffnung 2015.

Wobei die Regel gilt:

„Hast du Tripper, Syphilis und Schanker, bist du lange noch kein Kranker, erst wenn’s da unten dampft und zischt, dann kannst du sagen: Mich hat’s erwischt.“

Und bei Filzläusen schon gar nicht.

Syphilis und Tuberkulose. Alte Bekannte wieder zurück. Was sagen die Experten? Das Internet sei schuld. Ein kurzer Wachrüttler.

Und was sagt Kurz? Ein …:

„… Anruf von Netanyahu hat mich wach gerüttelt […] Netanyahu habe ihm gesagt: ‚Ihr unterschätzt das in Europa, wacht auf und tut etwas‘. Auch nach Gesprächen mit asiatischen Regierungschefs sei ihm dies klar geworden, so Kurz.“

In den Griff werde man den ganzen Zirkus aber erst bekommen, „wenn es eine Impfung oder Medikamente gebe“.

Gut. Und wen greift sich die Corona-Arithmetik? Was sagt Angelo Borrelli, Leiter des Zivilschutzes Italien?

„Wir unterscheiden nicht zwischen Corona-Infizierten, die gestorben sind, und denen, die wegen des Coronavirus gestorben sind. Alle werden zusammengezählt.“

Wer eins und eins zusammenzählt, kommt zum Goldstandard. Bereits im März 2019 von der BIZ eingeführt. Und im März 2020? Ist die FED „bereit, die USA mit coronavirenfreien Banknoten zu überschwemmen“. Bei gleichzeitiger Geldvernichtung. Wobei sie im Moment noch nicht damit rechne, so ein Sprecher der zentralen Privatbank-Filiale in Philadelphia. Quasi Treuebekenntnis zum Trainer Stunden vor dessen Entlassung.

Und der Nachfolge-Kandidat ist schon längst kein Kandidat mehr, sondern hat bereits im Frühjahr 2019 heimlich unterschrieben: der Goldstandard. Und nun läuft der reale Goldpreis dem Papiergoldpreis davon. Feuerwerk voraus. Die Goldspreads explodieren:

„Kurz gesagt, die noch nie dagewesene Flucht zum physischen Metall, in Kombination mit den anhaltenden Liquidierungen unter den gehebelten Marktteilnehmern – während Raffinerien gleichzeitig geschlossen bleiben – scheint den Goldmarkt von innen heraus auseinanderzubrechen.“

Nicht ganz klappen will es mehr mit einem Tiefer-Staat-Feuerwerk. Zunächst waren bei Wiesbaden die Schienen einer ICE-Strecke so gelockert worden, „dass ein Zug eine Brücke hätte hinunterstürzen können“. Das Feuerwerk wurde jedoch wegen Konjunktiv II und Dank eines umsichtigen Lokführers abgesagt. Und nun prallte ein IC gegen einen Streugutkasten, den „Unbekannte auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Stralsund […] auf die Gleise gelegt“ hatten.

„Der ‚Tiefe Staat‘ befindet sich gerade im Zustand tiefer Verzweiflung. Man sieht es den Mitgliedern der Demokraten an. Die Angst steht ihnen buchstäblich wie ein Tattoo ins Gesicht geschrieben. Sie wirken oft desorientiert, altern geradezu im Zeitraffertempo oder zeigen sich albern und ausgesprochen dumm in der Öffentlichkeit.“

Flugzeuge auf dem Boden und alles geschlossen. Lockdown – Abriegelung – auch beim Angebot für False-Flag-Operationen.

Vati kann bekanntlich nicht mehr und hat den Schlüssel abgegeben. „The key that opens all doors. The ‚Start‘.“ Sagt John F. Kennedy Jr. Der Schlüssel, der alle Türen öffnet. Augen auf! „[T]he Vatican is the ‚EYE OF THE STORM‘“. Der Vatikan ist das Auge des Sturms. Sagt Tommy G. Alldieweil hat sich der Heilige Vater „an seine lieben ‚Brüder und Schwestern‘“ gewandt. Man müsse akzeptieren, …:

„dass das schwere Übel des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen leider in allen Kulturen und Gesellschaften ein geschichtlich verbreitetes Phänomen ist.“

Kinder seien schon früher in einigen Kulturen in heidnischen Ritualen geopfert worden.

Und der Heilige Vater? Habe, so Kevin Annett, mit der Argentinierin Máxima Zorreguieta Cerruti, heute Königin der Niederlande, einen Sohn gezeugt und in einer satanischen Messe geopfert und sei schnell zum Kardinal aufgestiegen. Er trage nicht die üblichen Insignien und sei auch gar nicht Papst, da er Jesuit sei. Und die könnten gar nicht Papst werden.

Soll man, muss man, darf man, will man sich Sorgen machen? Jain. „Machen Sie sich (keine) Sorgen“, rät Tamara Nauschnegg. Forscher hätten unlängst festgestellt, dass der schlechte Ruf, in dem Sorgen stünden, gar nicht gerechtfertigt sei. Denn Sorgen hätten auch motivationalen Charakter. Sorgengeplagte würden vermehrt nach Lösungen suchen. Und gesucht und gefunden wurde nun genug. Jetzt sollte man sich anschnallen:

„Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“

Sorgen. Was sagt der Führer?

„Das ist sicher: Die Sorgen gehen niemals aus. Als junger Mensch habe ich Sorgen gehabt, wo es sich um Werte von 10,20 oder 30 Mark handelte. Eine einzige Zeit gab es, in der ich keine Sorgen hatte: die sechs Jahre beim Militär; da hat man das nicht so ernst genommen, den Anzug – und wenn er nicht so gut war, war er doch ehrenhaft – bekam man geliefert, das Essen auch, desgleichen das Quartier oder die Erlaubnis, sich hinzulegen, wo man wollte. Dann kamen wieder Sorgen: die Partei-Sorgen, erst um 10 000 Mark, später um zwei, drei Millionen, schließlich um 500 und 1000 Millionen und nach der Machtübernahme ging es dann um Milliarden. […] Ich bin überzeugt, wenn ich Raucher wäre, ich würde den Sorgen nicht standgehalten haben, die mich seit so langer Zeit belasten. Vielleicht verdankt dem das deutsche Volk seine Rettung! So viele hervorragende Männer sind mir an der Tabakvergiftung verlorengegangen, bei meinem alten Herrn angefangen, dann Dietrich Eckart, Troost!“

Was sagt der digitale Hund?

„Schnallen Sie Ihren Kinnriemen an und halten Sie sich fest, wenn ‚George‘ in eine Zeitschleife gerät und im Jahr 2020 wieder auftaucht.“

George? Eine 1995 von John. F. Kennedy Jr. und Michael Berman gegründete Zeitschrift. Um Politik auf eine unterhaltsame und überzeugende Art und Weise dem Publikum näherzubringen. Überzeugend auch, dass George die Geschichte um den damaligen New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani nicht aufgriff:

„Im Juli 1997 hatte Vanity Fair ein Profil des Bürgermeisters von New York City, Rudy Giuliani, veröffentlicht, in dem behauptet wurde, dass der Bürgermeister mit seinem Pressesekretär schlief (was beide Parteien bestritten).“

„Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm.“

Sagt wer? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Es handele sich um die „größte Herausforderung der letzten 75 Jahre“.

Mike Pompeo zeigte am 8. November 2019 in Berlin schon mal, wo es hingeht. Mit schwarz-weiß-rot gestreifter Krawatte. Daneben die Bundeskanzlerin im fuchsiafarbenen Blazer.

Und nun? Was sagt Dr. Bopp?

„Und nun kommen die ersten Zweifel daran, ob die obige spontane Begründung die einzig mögliche ist. […] Lassen Sie sich nicht dadurch verunsichern, dass nicht all diese Farbadjektive in allen Wörterbüchern vorkommen. Sie sind trotzdem alle korrekt gebildet.“

Korrekt. Seit 1866. Als „Flagge des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reichs“.

Und wie darf man Fuchsia verstehen? Ein zu intensives Fuchsia „kann für eine bedrückende, sakrale, melancholische Stimmung sorgen.“ Und je nach Ausprägung kann man es auch „in Zusammenhang mit sexueller Frustration“ sehen.

Und der Führer? Sei „ein ausgesprochen modebewusster Mann“ gewesen. So Esther Sünderhauf. Ob in „Lederhose, Zweireiher oder Trenchcoat“, ob in Uniform oder im dunklen Anzug, oder ob in Gehrock und gestreiften Hosen, mit Zylinder, „[m]ehrfach erfand er seinen Stil neu, je nach Lage.“

Und Christian Lindner? Erfindet sich nach Lage der Dinge auch gerade neu. Minute 17:17 hebt das Wappentier der Vereinigten Kolonien ab. Der Weißkopfseeadler. Gut.

Besser. Am besten nicht UN. „Guterres fordert in Corona-Krise weltweiten Waffenstillstand“. Angst fressen Seele auf. Ein weltweites Melodram. Und der Springer-Chef Mathias Döpfner warnt vor einer „Corona-Diktatur“. Ausgerechnet. Kinder, Kinder, Kinder. Und in Italien wird die russische Hymne gespielt.

Hat der Führer etwas gesagt?

„Ich habe gesagt: Verrückt!“

„[Es] braucht […] nur ein Orkan zu kommen und alles fliegt zusammen wie ein Kartenhaus.“

Und nun ist er halt da, der Orkan.

***

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LKr2
LKr2
29. Mrz. 2020 9:33
Ekstroem
Ekstroem
29. Mrz. 2020 9:49

Danke, werter Siegfried,

in einem Deiner Netzverweise fand ich diese politisch völlig unkorrekten Osterhasen:

Bilddatei

Franz Maier
Franz Maier
29. Mrz. 2020 12:01
Antwort an  Ekstroem

Wieso nur Neger-Hasen?

Freidimensional
Freidimensional
29. Mrz. 2020 23:08
Antwort an  Franz Maier

Das verlangt das Protokoll der politischen Korrektheit in der besten BRD, die es je gab. Der „Negerhase“ steht gewissermaßen stellvertretend für die Ethnie, die Deutschland zu dem gemacht hat, wofür es berühmt wurde: Autoschmieden, Maschinen, Industrie, Philosophie, Musik …

Oder will jemand allen Ernstes behaupten, die Weißen hätten mit diesem Erfolg irgendwas zu tun? Also bitte: Keine „white supremacy“ hier zelebrieren! 🙂

miharo
miharo
29. Mrz. 2020 12:22
Antwort an  Ekstroem

Schoko-Osterhasen, werter Ekstroem, werden immer in der Vorweihnachtszeit hergestellt, damit die dann 6-8 Wochen vor Ostern in den Läden sind. Jetzt laufen Weihnachtsmänner vom Schoko-Fließband und werden eingelagert.

Osterhasen mit Mundschutz, … da hat ja jemand rechtzeitig eine gute Idee gehabt. 😉

Georg Steimle
Georg Steimle
29. Mrz. 2020 10:12

Grandios!

Rheinländer
Rheinländer
29. Mrz. 2020 10:50

Auch von mir ein herzliches Dankeschön, werter Siegfried, wieder köstlich ist Deine Schmunzel-Kolumne.

Corona: Schweden macht nix – Leben geht normal weiter [mmnews.de]

Popkorn vom schwedischen Chefkoch? Bitteschön:

Pöpcørn | Recipes with The Swedish Chef [YT]

Heil und Segen
Rheinländer

Ekstroem
Ekstroem
29. Mrz. 2020 11:06

Gestern machte ich bei herrlichem Sonnenschein einen ausgedehnten Spaziergang durch den größten Berliner Park. Am Eingang zerriss ich als erstes den Zettel mit den Verhaltensregeln, den jeder in die Hand gedrückt bekam: „Keine Gruppen bilden!“ – Das war der Lacher. „Da müssen wir ja unsere Kinder verstoßen.“

Die Menschen waren entspannt, bis auf einige Ausnahmen, die es immer gibt. Dann kam mir ein Vater mit seiner Tochter entgegen. Der vielleicht zweijährige Spatz lächelte mich plötzlich an. Ich unterhielt mich mit ihr und dem Papa ein Weilchen.

Ein Polizeiauto stand beim einzigen offenen Kaffee-Kiosk. Ein anderer Papa ging mit seinem kleinen Sohn dorthin. Der durfte sich ins Polizeiauto setzen, und sogar die Polizei-Sirene ertönte einmal ganz kurz extra für den Kleinen …

Markward
Markward
29. Mrz. 2020 11:29

Wie stets herausragender Wortwitz, werter SvX, allein schon der Satz:

„Möglicherweise lag es aber auch einfach daran, dass Kant aufgeklärt war.“

Köstlich!

Als unbestrittenem Meister der (mindestens) Doppeldeutigkeit traue ich Dir durchaus zu, den Angelo Borrelli durch listigen Entzug des „g“ seines Engelstatus – weil wir es unlängst vom Genitiv hatten: „status“ hier mit langem „u“ ausgesprochen – beraubt zu haben und ihn damit passend zum Thema in Atemnot gebracht zu haben („anelo“ auf Deutsch = ich atme mühsam, ich keuche).

Bevor er in Schnappatmung verfällt, sollte er sein „g“ vielleicht doch zurückerhalten.

H u S
Markward

N8waechter
29. Mrz. 2020 17:01
Antwort an  Markward

Danke, werter Markward, das „g“ wurde soeben aus meinem Setzkasten spendiert. 🙂

Heil und Segen!
N8w.

Franz Maier
Franz Maier
29. Mrz. 2020 12:00

Ja, entscheidend is‘ auf dem Platz. So wie es der hessische Finanzminister gestern uns allen vorgeführt hat. Die Lügenmedien stammeln heute aus seinem Abschiedsbrief. Ich könnte eine Druckbetankung mit Popcorn während des Selbstmord-Wochenendes sehr gut gebrauchen. Ich denke, hier läuft alles nach Plan.

Sternhagelvoll
29. Mrz. 2020 12:42

Die Zählmethode der Italiener hängt sicher mit der Zahlungsmoral (Target-Salden) derselbigen zusammen. Und natürlich der berechtigten Hoffnung von der Erschaffung der Coronabonds/Eurobonds. Was „zählen“ da ein paar Covid-Opfer weniger oder mehr!

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister
29. Mrz. 2020 12:53

Ja, diese Georgia Guidestones.

Wo die einen sich fürchten und bis ins Mark erschüttert sind, sich diverse Verschwörungstheorien die Hand reichen und Spekulationen Hochkonjunktur haben. Und die anderen, zum Beispiel ich, sich sicher sind, diese freundliche, warmherzige und liebevolle Empfehlung kann ein Rat sein, der uns den Ausweg zeigen möchte. Ähnlich wie die Lebensregeln von Baltimore kommen sie daher, doch diese hegen und pflegen, loben und zitieren wir, während die Inschrift auf den Guidestines weitestgehend als Bedrohung unser aller Leben empfunden wird. Finde den Fehler.

Denke selbst, sonst tun es andere für dich. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Denn nichts anderes steht im übertragenen Sinne auf den freundlichen Steinen: Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu.

Herzlichst
Annegret

Corona hat einen entscheidenden Vorteil, sie schenkt allen Menschen die allerletzte Möglichkeit, zu entscheiden, wie sie in Zukunft leben wollen. Auch wenn jetzt mehr Aufschrei und Empörung meinen Worten folgen mag, ich denke der eine oder andere weiß das auch. Und wer klar ist und weiß was er möchte, was er tun und lassen muss, dem kann diese Zeit eher ein Geschenk denn eine Zumutung oder Strafe sein.

Ekstroem
Ekstroem
29. Mrz. 2020 13:14

Christina von Dreyen, eine schöne Seele, die eine Aufgabe „hier unten“ erfüllt:

Bilddatei

Viele Sätze im folgenden Video enthalten Wahrheit. Christina spricht beispielsweise über Spiritualität, Erinnern, Individualität, Programmierungen, Lernen. Auf eine feine, bescheidene Art und Weise:

Werde Dir Deiner Macht bewusst: Wie Bewusstsein Frieden schafft – Christina von Dreien [YT]

Heil und Segen

P.S.: Es ist in Ordnung, wenig oder nichts von Christina (oder ihren Eltern oder ihrer Organisation) zu halten. Wir sind alle verschieden. Aber vielleicht schafft ihr es, wenn ihr nichts mit ihr anfangen könnt, nicht gleich über sie herzufallen.

Steffen
Steffen
29. Mrz. 2020 13:32

Ich schmeiß‘ mich wech …

Ich habe einen Verweis auf Xavier vermisst …:

Neues Geschwurbel von Xavier Naidoo: Lockdown, Claus Kleber, Bilderberg [rollingstone.de]

Franz Maier
Franz Maier
29. Mrz. 2020 13:58

Mit das Widerlichste, was ich jemals gehört habe:

Wir haben taube Kinder missbraucht, wir waren mindestens 10. Das Geständnis von Provolos Priester [YT]

Dank der Technik können wir jetzt die Zeugenaussagen der Taubstummen verstehen. Und die Zeugen nehmen kein Blatt vor den Mund, was ihnen von Mitgliedern der Kirche angetan wurde. Als Kinder konnten sich die Taubstummen nicht wehren oder gar darüber äußern, aber dank der verbesserten Hörgeräte ist es jetzt möglich, die Zeugen anzuhören.

Thomas
29. Mrz. 2020 19:08
Antwort an  Franz Maier

Da könnte ich heulen vor Wut, ich bete auch für die Kinder und Frauen, die noch in den Fängen dieser Bestien sind.

bandilla
bandilla
29. Mrz. 2020 14:38

Dankeschön an SvX für seinen so lehrreichen Beitrag.

Umkehren ist aktuell höchst angesagt und es ist mehr als amüsant, wie Lindner mit Kaffeehäferl und Zeitstempel hier Bereitschaft signalisiert. Wenn die Atlantikbrücke krachend einstürzen sollte, dann wäre es ja nicht schlecht nach einer Brandrede* gegen die pösen Pösen im Bundestag zumindest das Wort Freiheit wieder auf die eigene Fahne zu heften. Patriotismus wäre jetzt wohl ein wenig zu dick und zu vor allem zu früh aufgetragen. Ein Versuch sich alle (!) Seiten offen zu halten? Wünsche gutes gelingen, Herr Lindner.

*Brandrede: Wutrede – FDP-Chef Lindner rechnet mit der AfD ab [YT]

Aki
Aki
29. Mrz. 2020 15:17

Vielen Dank, werter SvX, für Deine Kolumne, dem geschätzten N8w für die Möglichkeit, in diesem virtuellen Raum sich auszutauschen und den Kommentatoren für ihre Gedanken, Anregungen und die Unterstützung beim Erwachen.

Ich habe gerade ein, für mein Empfinden, sehr positives Video gesehen, das ich gerne teilen möchte:

Trust the plan? – Franz Hörmann bei SteinZeit [YT]

Heil und Segen
Aki

Che
Che
29. Mrz. 2020 18:49
Antwort an  Aki

Habe ich mir heute auch angesehen. Wirklich sehr empfehlenswert. Wer es sich nicht komplett ansehen mag, zwischen Minute 30 und 40 offenbart er seine ganzheitliche Sichtweise über Gott und die Welt.

Ortrun
Ortrun
29. Mrz. 2020 20:42
Antwort an  Aki

Danke Aki! Dieses Video lohnt sich!

Franz Hörmann gelingt es sehr gut, seinen Optimismus plausibel zu machen, seine Argumente finde ich überzeugend.

Ab Minute 30 vergleicht er das alte mit einem neuen Paradigma der Zukunft, das auch die Wissenschaften auf eine sehr erweiterte Basis stellen würde. Dies würde den Horizont gewaltig erweitern, völlig neue Sichtweisen ermöglichen, verglichen mit dem alten, materialistischen Weltbild. Es würde im wahrsten Sinne ewige alte Weisheit (der Menschheit) mit einer nicht-materialistischen Physik zusammenführen, eine andere Sichtweise auf des Leben ermöglichen – einfach herrlich, welche Türen aufgerissen werden könnten, absolut befreiend!

Erinnert mich an ein Seminar in München 1990, „Wissenschaftler und Weise“, wo dort vertretene Hochkaräter beider Lager (u.a. Quantenphysiker) schon zu ähnlichen Einschätzungen und Ergebnissen kamen. Auch unsere deutschen Philosophen, wie Schopenhauer und die Vertreter des deutschen Idealismus‘, wären gedanklich mit im Boot; die hatten damals schon ihre Tunnel zu diesen Welten, ein Weltbild, das den lebensfeindlichen Materialismus in den Boden stampft.

Hörmann zitiert Schopenhauer (dem Sinne nach):

„Dem Universum (Schöpfung) liegt nur eine einzige Kraft zugrunde, der Wille.“

Che
Che
29. Mrz. 2020 18:45

Findet das außer mir noch jemand komisch, was ein klebriger Klaus so absondert? Dass er achtzehn nicht schreiben wollte, kann ich ja nachvollziehen, aber es gäbe ja noch mehr Zahlen:

twitter.com/ClausKleber/…

Toni Herrgesell
Toni Herrgesell
29. Mrz. 2020 20:32
Antwort an  Che

Das ist ungefähr das Gleiche, wie Lindner mit der Präsidentensiegel-Tasse bei 17:17. Vielleicht machen die sich lustig über Q.

Ortrun
Ortrun
29. Mrz. 2020 20:49
Antwort an  Che

Man könnte dem Klebrigen doch einfach mal die Frage stellen:

„Wem folgen Sie denn so gehorsam, Herr K., der „Besatzung“? (Empfehlung von Lesch).“

Wird sicher noch deutlicher, wie „fügsam“ (schönes altes, fast vergessenes deutsches Wort) die „Mainstream“-Kanallien werden. Es wird ihnen aber nicht das Fell retten.

LKr2
LKr2
29. Mrz. 2020 21:10
Antwort an  Che

Alle stehen um das brennende Haus.
Nur nicht Klaus, denn der schaut raus.

N8waechter
29. Mrz. 2020 22:03
Antwort an  LKr2

Alle stehen bis zum Hals im Wasser,
nur Heiner, der ist kleiner. 😉

LKr2
LKr2
29. Mrz. 2020 22:21
Antwort an  N8waechter

Alle machten vor dem Abgrund halt.
Nur nicht Peter, der ging noch einen Meter.

N8waechter
29. Mrz. 2020 22:26
Antwort an  LKr2

:lach:, einen hab‘ ich noch:

Alle Kinder spielen auf dem Panzer,
nur Gunter, der liegt drunter. 😉

N8waechter
29. Mrz. 2020 22:37
Antwort an  N8waechter

Ich kürze das an dieser Stelle mal ab (in der Hoffnung, mir eine Reihe von Wortmeldungen zur Moderation zu ersparen (vergebt mir bitte!)):

Alle Kinder … [deecee.de]

Heil und Segen – und bewahrt Euch Euren Humor in diesen Zeiten! 😉
N8w.

Frank der Freie
Frank der Freie
29. Mrz. 2020 22:42
Antwort an  N8waechter

ich hab auch noch einen [oder zwei? 😉]:

Alle Kinder essen mit Messer und Gabel,
außer Jochen, der hat sich erstochen.

Alle Kinder sitzen ums Lagerfeuer,
außer Brigitte, die sitzt in der Mitte.

Es ist so schön bei Euch, Heil und Segen Euch allen!

Alfreda
Alfreda
29. Mrz. 2020 22:23
Antwort an  LKr2

Alle gehen hinterm Sarg,
nur nicht Hagen, der wird getragen.

Kleiner Eisbär
Kleiner Eisbär
29. Mrz. 2020 22:40
Antwort an  LKr2

Alle Kinder glauben an Gott. Nur nicht Natan, der glaubt an Satan.

Matt Eagle
Matt Eagle
29. Mrz. 2020 19:41

Werte Gemeinde, werter SvX,

wie immer eine sehr nette Sonntags-Kolumne.

Der gute Thomas Schäffer hat sich wirklich erlaubt nur einen knappen Kilometern Luftlinie von mir sich zu verabschieden, was ihn dazu getrieben hat, steht ja noch nicht wirklich fest. So richtig auf dem Schirm hatte ich den gar nicht hier in Hessen. Die Tage gab es ja hier die Info, dass man mit dem ein oder anderen Suizid zu Ostern rechnen könnte, na, einer muss ja den Anfang machen .

Es werden hoffentlich sehr spannende Tage, die auf uns jetzt zukommen.

Heil und Segen allen Mitreißenden

Ortrun
Ortrun
29. Mrz. 2020 20:54
Antwort an  Matt Eagle

Den Hessen 5 Milliarden Schulden aufzutürmen (hochgetrieben), ist ja wirklich kein Pappenstiel! Übrigens wird der hessische Finanzminister schon auf US-Twitter-Kanälen unter „Suicide-Weekend“ verbucht. Die sammeln eifrig und beobachten weltweit.

„Germoney“ scheint durchaus im Fadenkreuz des Interesses zu stehen bei Sachkundigen.

Ortrun
Ortrun
29. Mrz. 2020 20:26

Ein fantastischer, gedanklicher Abriss zur Lage, Herr von Xanten, danke für Ihre Geistesblitze!

Eine „Twitter“-Nutzerin aus der Familie hat mir geflötet, dass auffällig viele Figuren aus dem amerikanischen „Showbiz“ und sogar der Dalai Lama ihre Logos runtergenommen hätten bei Twitter und stattdessen eine Farbfläche (verschiedene Farbschattierungen) als Hintergrund vorzeigten. Ob die auf diese Weise kommunizieren, gehört in die Spekulatiusdose, klar.

Bekanntere Figuren wie Madonna, Oprah Winfrey, Prickelpit Brad und andere hätten dies jedoch noch nicht getan. Vielleicht seien einige diese Herrschaften ja bereits in „Quarantäne“, wurde mir zugeflüstert (aus der Familie).

Nun, im aufkommenden Sturm fliegen viele Blätter umher, die man derzeit gar nicht sortieren kann. Lassen wir es geschehen, der Saustall muss gereinigt werden, auch wenn dabei einiges in Scherben fällt. Erinnert mich an das Modell „Shiva“, der abreißt (wenn die Zeit dazu reif ist) und wieder aufbaut.

Heil und Segen
Ortrun

N8waechter
29. Mrz. 2020 20:56
Antwort an  Ortrun

[I]m aufkommenden Sturm fliegen viele Blätter umher, die man derzeit gar nicht sortieren kann.“

Wunderbar auf den Punkt gebracht. 🙂

Heil und Segen!
N8w.

Frigga
Frigga
29. Mrz. 2020 21:40
Antwort an  N8waechter

Mal wieder ein supertolles Sonntagslesevergnügen. Wie schafft man sowas? Vielen Dank, SvX.

Ich habe gerade die Tageskorrektur geschaut, mit dem Bild von der langen Reihe von Flugscheiben, die Müller und Daniel gestern Abend beobachtet haben. Das war für mich das letzte Puzzleteil. Ich mache mal diese wilde Voraussage:

Die Kameraden von der Antarktis, die auch Trump schützen und wahrscheinlich Q sind (mit Trump und JFK jun.?) werden am 20.4. (AH-Geb.) im Reich landen. Es schoss mir gerade beim Kartoffeln waschen wie ein Blitz durchs Gehirn. So muss es sein. Kann ja gar nicht anders.

Allerdings sagten meine Familienmitglieder, dass man mich bald für die Klapsmühle abholen werde. Zwei Möglichkeiten … 😉

Tageskorrektur 29.03.2020 [YT]

Noch drei Wochen!

Frigga
Frigga
29. Mrz. 2020 22:43
Antwort an  Frigga

Jetzt weiß ich auch, warum de Müller sich so ins Zeug legt und aufgehört hat, Negatives von sich zu geben. Er hat nur ein paar Wochen, um das Volk wissensmässig auf Vordermann zu pauken. Er hat den „Schuss“ sicher auch schon gehört.

N8waechter
29. Mrz. 2020 23:03
Antwort an  Frigga

„Ich bin gewarnt worden […] vom Geheimdienst“ …

N8waechter
29. Mrz. 2020 23:00
Antwort an  Frigga

O-Ton HJM zu Kommentaren, Min. 44:

„Ich les‘ es aber nich‘ mehr. Ich bin gewarnt worden, die Kommentare zu lesen … vom Geheimdienst[!?]. […] In die Tageskorrektur soll ich ’ne Weile nich‘ reingucken, ham’se gesagt.“

??? 😱

Und zu den „Lichtern“:

„So wie das aussah, waren’s unsere guten Aliens …“

Ob der werte Herr Müller wohl noch irgendwie „zurückrudern“ wird?

„Es hat nichts mit Satelliten zu tun, das ist völlig ausgeschlossen. […] Also, das war eine Mitteilung. Entweder waren es tatsächlich ‚Space‘-Kräfte, […] oder es war ein hergestelltes Bild, ein Hologramm sozusagen.“

Daniel sagt dazu:

„Alles möglich, wir wissen es nicht, denn die technischen Möglichkeiten, die da zur Verfügung stehen, die werden für uns zum aktuellen Zeitpunkt der Erkenntnis nicht vollständig erklärbar sein.“

Jöp. So könnte man das ausdrücken.

Heil und Segen!
N8w.

Markward
Markward
29. Mrz. 2020 23:07
Antwort an  N8waechter

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in einer Zeitqualität leben, in der es kaum noch auf die „Ratio“ ankommt, sondern in sehr hohem Maße auf das „Bauchgefühl“. Im Hinblick auf HJM sagt mir mein Bauchgefühl, dass ich durchaus mal den ein oder anderen Gerstensaft mit dem durchaus sympathischen älteren Herrn trinken würde – das war’s dann aber auch.

H u S
Markward

Wernher
Wernher
29. Mrz. 2020 23:05
Antwort an  Frigga

Angeblich sollen doch die „Starlink“-Satelliten von Elon Musk gerade jeden Abend zu sehen sein. Die meisten Beobachtungen dieser Art sind wohl also Satelliten. Es gab aber auch zahlreiche andere über Deutschland in den letzten Tagen, die sich nicht so einfach „wegerklären“ lassen:

UFO’s über Ruhrgebiet [ufowatch.de]
25-30 „Sterne“ am Himmel mit undefinierbarer Flugbahn [ufowatch.de]

Und noch viele mehr auf dieser Seite …

Es tut sich was am Himmel. Offenbar zeigt da „irgendjemand“ großes Interesse an dem, was derzeit so vor sich geht.

ELFi
ELFi
29. Mrz. 2020 22:34

Hallöchen an alle.

Ich habe eine Frage. In dem Video wird gesagt, dass die Zeitreise die Amis erfunden hätten:

JFK jr. und der Plan [YT]

Ich dachte, die Nazis hätten es mit der Glocke gemacht. Warum erwähnen die nicht einmal die 3.M8 bzw. 4.M8? Auch „Projekt Looking Glass“ wird nicht wirklich erwähnt. Mir fällt auf, dass die von dem Kanal auch nicht einmal drauf eingehen, wer Q ist. Wenn man denen den Verweis zu CM drunter gepackt hat, wird es nicht beachtet.

LG
ELFi

N8waechter
29. Mrz. 2020 22:42
Antwort an  ELFi
Markward
Markward
29. Mrz. 2020 22:55
Antwort an  N8waechter
Manuel Wagner
Manuel Wagner
1. Apr. 2020 19:25
Antwort an  N8waechter

Einen guten Abend, N8wächter.

Nach leichten Entzugserscheinungen möchte ich diese Glocke sprechen lassen:

„Im Turm laut eine alte Glocke schlägt –
ins deutsche Land die Botschaft trägt,
will man weit in die Zukunft sehen,
muss man erst die Vergangenheit verstehen.

Die Glocke sich am langen Seile schwingt,
hört einfach zu, wenn ihr Lied erklingt –
mich ziert ein Kreuz aus jenen guten Tagen,
als uns einer mahnte, niemals zu verzagen.

Als die Glocke dann wieder schweigt –
ein junges Mädel hoch zum Turme zeigt,
sag Vater, was für ein wunderschöner Klang,
er nickt nur leicht, es dauert nicht mehr lang.

Dann werden all die vielen Glocken schlagen,
mit ihrem Ton die graue Zeit verjagen –
mit väterlicher Liebe er zur Tochter spricht,
das Kreuz an der Glocke, es bringt uns Licht.“

Nicht von Schiller, aber aus tiefem Herzen.

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister
1. Apr. 2020 21:31
Antwort an  Manuel Wagner

Vielen Dank, werter Manuel, für die besonnenen und hoffnungsvollen Worte. Ich möchte sie nutzen, die Glocke sozusagen, um erneut auf die Situation der Versorgungssicherheit bezüglich der Lebensmittel hinzuweisen.

Probleme gibt es jetzt ganz offiziell im Bereich der Ernte und überhaupt im Anbau und der Pflege von Obst und Gemüse. Diese Vitamine stehen uns womöglich nicht ausreichend zur Verfügung. Die Sonne ist inzwischen für einige Menschen auch nicht mehr ausreichend „nutzbar“, also ist auch Vitamin D-Mangel vorprogrammiert, der in unseren Breitengraden ohnehin vorhanden sein soll. Da braucht es kein ominöses Virus, um den in großen Teilen degenerierten Körpern und Seelen den Todesstoß zu versetzen.

Ich möchte diesen Hinweis nicht als Panikmache verstanden wissen, lediglich als das, was es ist, ein Hinweis.

Herzlichst
Annegret

Manuel Wagner
Manuel Wagner
2. Apr. 2020 10:02

Ich bedanke mich für deine lieben Worte, werte Annegret. Und gut wenn jemand die Glocke läutet, um auf Gefahren aufmerksam zu machen. Das ist keine Panikmache, wer wachgerüttelt wird, der erkennt die wahre Gefahr und verfällt nicht in Panik.

In einer so verwirrten Zeit sind kluge Gedanken das Beste, um wieder zum Normalen, zur Wirklichkeit zu gelangen – man schaue sich nur um, der Wahnsinn tobt. Und das auch in einem so kleinem Nest, wie meinem neuen Zuhause. Da sind deine Worte wie das Licht der Sonne, jetzt nur richtig und besonnen handeln, so besiegt man nicht nur einen Möchtegernvirus, sondern den ganzen Wahnsinn, der momentan noch Narrenfreiheit genießt.

Möge der letzte Vorhang dieses Schauspiels endlich fallen, die letzten Narren verjagt werden – dann erscheint der Frühling, auch der geistige.

Heil und Segen.

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister
2. Apr. 2020 11:25
Antwort an  Manuel Wagner

Auch ich danke dir wiederum für deine weisen, besonnenen Worte.

Heute rief Frau Klöckner, klingt ja ähnlich wie Glocken, die deutschen Bürger dazu auf, sich freiwillig in die Prozesse der Ernte bundesweit zu begeben. Meine spontane Reaktion war: Ob sie wohl mehr Erfolg haben wird, mit ihrem Appell, als ich?

Und ich dachte unmittelbar an die Zwangsverpflichtung, die seit Wochen mitschwingt mit derartigen Botschaften der Politik. Selbst die Aktion Menschen zum Selbstpflücken diverser Früchte zum Eigenbedarf und der Selbstverwertung zu animieren, günstiger geht’s derzeit kaum, brachte keinen wirklichen Erfolg.

Einige Landwirte sind dazu übergegangen, ihre bereits bestellten Äcker wieder umzubrechen und Grassaat auszubringen, in der, bedauerlicherweise meist unberechtigten, Hoffnung, damit irgendwie noch Einkommen zu generieren. Es geht hier längst nicht mehr nur um Geld allein, sondern vielmehr darum, die vielen Früchte nicht verderben zu lassen.

Gestern sendete man mir einen Facebook-„Post“ zu, der Radieschenbünde mit teilweise gelblichem Grün aufwies, die aufgrund dieser Tatsache vernichtet werden müssen, weil die Menschen sie noch immer nicht zu kaufen bereit sind, nicht einmal für einen reduzierten Preis. Diese Dekadenz ist unerträglich.

Herzlichst
Annegret

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister
2. Apr. 2020 12:18

Was mir eben noch in den Sinn kommt:

Der äußerst üble unliebsame Zeitgenosse Lenin verspottete die Deutschen mit der Bemerkung, sie würden sich, bevor sie zur Revolution bereit sind, erst einmal eine Bahnsteigkarte kaufen. Wollen wir diesen Spott noch immer auf uns sitzen lassen?

Manuel Wagner
Manuel Wagner
2. Apr. 2020 13:41

Liebe Annegret.

dieser Menschenfeind Lenin, aus der Verbrecherbande der Bolschewisten, mit j*dischen Wurzeln, der soll weiterhin in seinem Mauseloch, ich meine Mausoleum, flach liegen und die Fliegen beschäftigen. Außer, selbst die lassen ein leises: „Igitt – schrecklich“, ertönen.

Revolution nach Art dieser Satansbrüder bedeutet doch nur Zerstörung aller Werte, und wenn es der letzte Bahnsteig ist im Lande. Die einzige Karte, die jene noch lösen werden, ist die Eintrittskarte zur Hölle. Beim sogenannten Spott dieses charakterlosen Lenin benötigen selbst hartgesottene Spottdrosseln einen vollen Sack Kichererbsen, aber letztendlich bleibt eines im Halse stecken, die Erbsen, oder der falsche Spott selbst.

Werte Kameradin, wir müssen überhaupt nichts auf uns sitzen lassen, was an Auswurf von diesen Ratten kommt – außerdem bewegen wir uns viel zu schnell aufs Licht der Wahrheit zu, um getroffen zu werden. Und selbst bei einbrechender Dunkelheit hält uns einer die Laterne, unser N8wächter – und was uns jetzt in den Sinn kommt, einfach unsere Zukunft.

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister
2. Apr. 2020 21:32
Antwort an  Manuel Wagner

Lieber Manuel,

nein, wir müssen überhaupt und wir sollen überhaupt nichts auf uns sitzen lassen. Deine Worte erinnern mich an das Werk von Benton L. Bradberry „Das Märchen vom bösen Deutschen“. Es ist schwer zu ertragen, was geschrieben steht, und doch erachte ich es als eine Pflicht, zu wissen was geschah.

Wer dies übrigens liest, wird Quacksalbern wie Müller nicht mehr auf den Leim gehen müssen.

Herzlichst
Annegret

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister
2. Apr. 2020 21:34

Und auch Udo Walendy hat übrigens echte Denkwerke uns allen an die Hand gegeben, so wir wollen. Auch ihm kann man auf dem Video lauschen, diesem großartigen Menschen.

Kleiner Eisbär
Kleiner Eisbär
2. Apr. 2020 12:25
Antwort an  ELFi

„No Man is an Island (Olde English Version)

No man is an Iland, intire of itselfe; every man is a peece of the Continent, a part of the maine; if a Clod bee washed away by the Sea, Europe is the lesse, as well as if a Promontorie were, as well as if a Manor of thy friends or of thine owne were; any mans death diminishes me, because I am involved in Mankinde; And therefore never send to know for whom the bell tolls; It tolls for thee.“

MEDITATION XVII
Devotions upon Emergent Occasions
John Donne 1624

N8waechter
2. Apr. 2020 12:44
Antwort an  Kleiner Eisbär

Altenglisch ist nicht meine Stärke, doch da mir die angebotenen Übersetzungen missfallen, hier mein Versuch:

„Kein Mensch ist eine Insel allein für sich selbst; jeder Mensch ist ein Teil des Kontinents, ein Teil des Ganzen; wird ein Klumpen vom Meer fortgespült, ist Europa kleiner, als wäre es eine Landzunge, als wäre es ein Landsitz Deines Freundes oder Deiner selbst; jedes Menschen Tod schmälert mich, denn ich bin beteiligt an der Menschheit; und folglich schicke niemals jemanden zu ergründen, für wen die Glocke schlägt; sie schlägt für Dich.“

Heil und Segen!
N8w.

Kleiner Eisbär
Kleiner Eisbär
2. Apr. 2020 13:00
Antwort an  N8waechter

Ein gelungener Versuch. Danke.

N8waechter
29. Mrz. 2020 23:51

Werte Leser, werte Kommentatoren,

die vergangenen Tage haben mich wirklich an meine Grenzen gebracht. Bedenkt bitte, ich bin „Einzelmacher“ und moderiere den hiesigen Kommentarbereich alleine – neben der Recherche und dem Verfassen von Beiträgen.

Zur Verdeutlichung: In der Woche vom 16. bis 22. März habe ich satte 1.000 (!) Kommentare gelesen, ausgebessert und freigeschaltet (= „moderiert“). Vom 23. bis heutigen 29. März, Stand jetzt, waren es weitere 967 Wortmeldungen.

» !: Jede Wortmeldung wird von mir gelesen und (fast … jede wird) in Sachen Rechtschreibung im Wohle der Leserschaft ausgebessert. Dazu kommt die Arbeit hinter den Kulissen, wie beispielsweise das Anschreiben neuer Kommentatoren mit der Bitte um Bestätigung der angegebenen ePost-Adresse oder auch Rückfragen zu einzelnen Wortmeldungen, Netzverweisen oder womöglich fragwürdigen Formulierungen. Dazu kommen auch eine ganze Reihe Telefonate während des Tages, welche zur Beleuchtung der Tagesereignisse oder meiner Wahrnehmung des aktuellen Geschehens hilfreiche Hinweise und Denkanstöße liefern.

Die Vielzahl an Wortmeldungen ist wahrlich überwältigend, und ich bin sehr, sehr dankbar dafür, dass Ihr dieses Forum für Euren Austausch untereinander gefunden habt. Doch …: Ihr erdrückt mich regelrecht … Im Moment komme ich kaum noch dazu, meine Quellen in der Form zu verfolgen, dass ich auf dieser Seite entsprechend nennenswerte Inhalte aufgrund dessen einstellen kann, was ich im Netz sehe oder sonst so wahrnehme. Es tut mir aufrichtig leid, doch ich muss hier und jetzt bedauernswerterweise auf die Bremse treten, so weh es mir im Herzen auch tut.

So bitte ich um Verständnis, auch wenn es in unser aller derzeitigen „häuslichen Einsamkeit“ womöglich schwer fallen mag, doch benötige ich eine vorübergehende Pause von der Moderation und somit die Möglichkeit, mich zeitlich mit den in dieser Umbruchzeit wichtigen Themen inhaltlich auseinanderzusetzen. „Mit“ Moderation des Forums, ist das schlichtweg unmöglich.

Diese Entscheidung fällt mir sehr schwer, da ich mir, gerade jetzt, sehr wohl bewusst um die Notwendigkeit des Austausches bin, dennoch werde ich das Kommentarforum an dieser Stelle für den Moment schließen. Doch seid bitte unbesorgt, sofern das Weltnetz morgen oder übermorgen oder überübermorgen 😉 noch verfügbar ist, wird das Forum zeitnah wieder geöffnet.

Danke für Euer Verständnis.

Euch allen allzeit Heil und Segen!
N8w.