Von Xantens Kolumne – Russland explosiv

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Von Siegfried von Xanten

Der Osten – also Russland, die Ukraine, eigentlich der gesamte Bereich der ehemaligen Sowjetunion – scheint ein Faible für große Explosionen zu haben. Der, die oder das Faible? Das Faible: Vorliebe. Schwäche.

Ein Faible für das plötzliche Freisetzen großer Energiemengen, „die zuvor auf kleinem Raum konzentriert waren.“ In Form von Temperatur-, Druck- oder Bewegungsenergie.

So unlängst in Dserschinsk. Dort wurde die TNT-Produktion plötzlich runtergefahren, als die Sprengstoff-Fabrik „Kristall“ hochging. Wieder einmal.

Gott sei Dank wurden nicht 88, sondern nur 85 Menschen verletzt. Die Explosionen seien so heftig gewesen, dass die Leute sie sogar in Bogorodsk, einer etwa 15 Kilometer entfernten Stadt, hätten hören können. Große Rauchfahnen habe es auch gegeben. Verstöße gegen technologische Prozesse.

Und die arithmetischen Prozesse? Nicht 18, sondern 15. Also minus 3. Nicht 88, sondern 85. Also minus 3. Die doppelt fehlende 3. Gibt es eine numerologische Bedeutung?

„Die Zahl 3 steht für die schöpferische Kraft, die ‚Drei-Einigkeit‘ und verkörpert das Erschaffen.“

Und sonst?

„Stabilität, Vielseitigkeit, Geselligkeit, Gemeinschaft, Ehe, Kommunikation, Hilfsbereitschaft aber auch Ruhelosigkeit, Konzentrationsmangel sowie Geschwätzigkeit bis hin zu Klatschsucht.“

Gut. Wobei die Stabilität der Sprengstoff-Fabrik „Kristall“ nach der Explosion dann auch Geschichte war. Und was wurde über die Ursachen kommuniziert? Grund für die Explosionen seien Verstöße gegen technologische Prozesse gewesen. Verstöße gegen technologische Prozesse. Haunebüchen.

Verstöße hin oder her, dem Destruktiven folgt nicht selten das Innovative. So auch in der Architektur. Städtebaulichen Innovationen gehen mitunter kontrollierte Explosionen und Zerstörungen voraus.

Weniger das städtebaulich Innovative als die Optimierung der Liquiditätslage der Verantwortlichen steht bei den beliebten Explosionen von Geldautomaten im Vordergrund. So etwa unlängst in Gangelt.

Geangelt:

„Granate geangelt. Einen hochexplosiven Fang haben zwei Metallangler im Main-Donau-Kanal in Nürnberg gemacht. Mit einem Magneten an einem Seil fischten die Männer eine 40 Zentimeter lange Granate aus dem Wasser, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Eine Fachfirma transportierte das immer noch zündfähige Geschoss aus US-Beständen in einem Spezialfahrzeug ab.“

Metallangler.

Geangelt haben sich das Motiv der Explosion auch diverse Protagonisten der Kunstszene. Oder sie ließen sich von einer Explosion inspirieren. So etwa Sean Scully, ein irischer Maler. Der habe sich von der Explosion des Rock’n Roll inspirieren lassen. So die Legende. Von der Unmittelbarkeit und Fähigkeit, die Grenzen von Sprache, Rasse, Klasse und Politik zu überschreiten.

Dadurch habe er zu einer anartistischen Sprache gefunden, abstrakt und minimal, aber zutiefst menschlich. Getragen vom Glauben an eine rhythmische Struktur, die die Welt unbewusst miteinander verbindet. So die Legende. Legenden können ganz schön viel erzählen. Das glaubt man ja nicht.

Anartistisch, aber menschlich. Kästchen und Linien. Der Scully-Effekt. Gewissermaßen eine Explosion. Ein Phänomen, wonach Gillian Anderson alias Dana Scully indirekt Frauen dazu animiert habe, sogenannte MINT-Berufe zu ergreifen. Akte X. Was wie Pfefferminz klingt, schmeckt nach Mathematik, Informationstechnik, Naturwissenschaften und Technik. Der Scully-Effekt.

Naturwissenschaftlich betätigte sich auch Leonardo. Der blies Schafsdärme mit einem Blasebalg auf. Bis zur Zimmergröße. Und darüber hinaus. Um den Explosionspunkt zu ermitteln.

Peter Halley nutzt das Motiv der Explosion seit 1983. Erstmalig sei es in seiner animierten Videoarbeit „Exploding Cell“ zu sehen gewesen. Das Video zeige eine Zelle, die sich gerade im Prozess der Veränderung befinde. Sie fülle sich mit Gas, bis sie explodiere. So Katharina Knacker. Wunderbar. Eine animierte Videoarbeit. Für das gemischte Publikum. Männlich, weiblich, divers.

Während die Aufgabe der Animierdame – auch Animiermädchen – darin besteht „die – zumeist männlichen – Gäste zu unterhalten und zum Trinken zu animieren, wobei die Getränke erheblich teurer sind als in einer normalen Gaststätte.“ Zumeist freie Mitarbeiterinnen, die bei möglichst geringem Aufwand einen möglichst hohen Getränkeumsatz anstreben. Anderweitige Dienstleistungen nicht ausgeschlossen.

Animieren lässt sich im digitalen Zeitalter so ziemlich alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Zum Beispiel Zellen. Die Zelle im Zeitalter ihrer animierten Veränderbarkeit. „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.

Das reproduzierte Kunstwerk. Andy Warhol, der Siebdruck und das Motiv der Explosion. Tod und Katastrophe. „Death and disaster“. Eine Serie. Und Teil dieser Serie ein Atompilz in 28facher Wiederholung. In Rot und Schwarz. „Atomic Bomb“.

Rot und Schwarz. „Le Rouge et le Noir“ – ein Roman des französischen Schriftstellers Marie-Henri Beyle, alias Stendhal. Die Geschichte des Julian Sorel. Ein explosives Gemisch: maßloser Ehrgeiz, analytischer Verstand und eine höchst empfindsame Seele:

„Dieses explosive Gemisch, das sich nicht in revolutionärer Tat entladen kann, muß ihn in stille Raserei stürzen.“

Letztendlich entlädt sich das explosive Gemisch im bewusst hingenommenen Todesurteil:

„Alles kann man kaufen, nur ein Todesurteil nicht.“

Gewaltiges Pathos in acht Worten.

Das Motiv der Explosion fasziniert auch den portugiesischen Künstler Alexandre Farto, alias Vhils. Er meißelt und sprengt:

„[Er] sprengt Gesichter in die Stadt. Zuerst meißelt er eine Zeichnung in eine Hauswand, befestigt Sprengstoff auf der offenen Fläche, verputzt alles und löst dann die Sprengung aus.“

Wunderbar. Vandalismus als künstlerisches Konzept. Zerstören nennt sich kreieren.

Bei Explosionen kann es einem schon mal die Sprache verschlagen? Was sagt der Führer?

„Einer unserer Professoren, König, war k. L Dampfkesselprüfungs-Kommissar gewesen. Bei einer Explosion hat es ihm die Sprache verschlagen, so konnte er Bestimmtes nicht sagen. Wie wir zu ihm in die Klasse kamen, saß ich ganz vorn. Er begann die Namen zu verlesen. Als er an mich kam, habe ich ihn angesehen, ohne mich zu rühren. Ungehalten, stellte er mich zur Rede. ‚Ich heiß nicht Itler, ich heiße Hitler, Herr Professor!‘“

Explosionen auch auf dem Gesichtsbuch. Organ Explosion” oder „Stereo Explosion” oder „Explosions in the Sky“. „606.212 Personen gefällt das. 585.359 Personen haben das abonniert.“ 585.359 Follower. 585.359 Nachfolger. Ein Nachfolger …:

„… ist also eine Person, die einer anderen Person folgt – und zwar nicht auf der Straße, sondern im Internet. Wenn jemand zum Beispiel einen eigenen Videokanal auf der Videoplattform Youtube hat, kann man dieser Person folgen, in dem man ihren Kanal abonniert. So kann man schnell erkennen, wann die Person ein neues Video hochgeladen hat.“

Wunderbar. Gut, dass es das Gesichtsbuch gibt.

Knalltüten haben gegenüber einmaligen Explosionen den Vorteil, dass sie wiederverwendbar sind:

„Wenn du diese Tüte machst, kannst du damit knallen. Das Papier springt dabei auf, ohne kaputt zu gehen. Man kann es also immer wieder zusammenfalten und es noch mal knallen lassen. – Papiertüten vom Bäcker platzen ja immer nur auf, wenn man sie aufbläst und mit der Hand darauf haut. Die sind gleich beim ersten Mal hin. – Da hält die Knalltüte doch viel, viel länger!“

Hin sind auch Anmut und Würde. Geschuldet der Entgrenzung von Kunst und ihrer veränderten Rezeption im Zeitalter von Photographie und Film. Kunst darf alles sein. Hauptsache Originalität. Statt Anmut und Würde.

Was sagt Alexander Wagandt?

„In der heutigen Zeit werden wir immer mehr dahin gebracht, Schönheit nicht mehr zu schätzen.“

Und Thomas Mann? Konstatiert in seiner Schiller-Rede …:

„… ‘eine Regression des Menschlichen, einen Kulturschwund der unheimlichsten Art, einen Verlust an Bildung, Anstand, Rechtsgefühl, Treu und Glauben, jeder einfachsten Zuverlässigkeit, der beängstigt. Zwei Weltkriege haben, Rohheit und Raffgier züchtend, das intellektuelle und moralische Niveau (die beiden gehören zusammen) tief gesenkt […].

Wut und Angst, abergläubischer Haß, panischer Schrecken und wilde Verfolgungssucht beherrschen eine Menschheit, welcher der kosmische Raum gerade recht ist, strategische Basen darin anzulegen, und die Sonnenkraft äfft, um Vernichtungswaffen frevlerisch daraus herzustellen‘. Und so ‚taumelt eine von Verdummung trunkene, verwahrloste Menschheit unter Ausschreien technischer und sportlicher Sensationsrekorde ihrem gar nicht mehr ungewollten Untergang entgegen‘“.

Die veränderte Abbildung der Wirklichkeit führe zur Veränderung der kollektiven Wahrnehmung. Das Kunstwerk sei seiner Aura verlustig gegangen. So Walter Benjamin.

„Whaam! Ratatat! Varoom!“ Roy Lichtenstein. Kunst als Comic. Comic als Kunst. Lautmalerei und Kubakrise.

Was sagt Ernst Jandl?

„schtzngrmm

schtzngrmm

schtzngrmm

t-t-t-t

t-t-t-t

grrrmmmmm

t-t-t-t

s———c———h

tzngrmm

tzngrmm

tzngrmm

grrrmmmmm

schtzn

schtzn

t-t-t-t

t-t-t-t

schtzngrmm

schtzngrmm

tssssssssssssss.“

Das Motiv der Explosion. Welches Motiv gab es für die Explosionen im ukrainischen Waffenlager am 26. September 2017? „Grad“, „Smertsch“ und „Uragan, Geschosse für Mehrfachraketenwerfer. „G[e]rad[e]“ noch Geschosse und dann eben plötzlich explodiert. Was sagt Generalstabschef Wiktor Muschenko? Es gebe Anzeichen für eine Diversion – Ablenkung. Und die Kommunikationssysteme hätten auch Pause gemacht. Außerdem habe man vor dem Brand und während des Brandes Raumflugapparate gesichtet.

Raumflugapparate. Verstöße gegen technologische Prozesse. Haunebüchen.

33 Jahre nach der Katastrophe von Severomorsk. 33 Jahre nach der flotten Zerstörung der sowjetischen Nordflotte im Mai 1984. Keine 1.800 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt:

„Berichten zufolge war Munition explodiert, nachdem am 13. Mai ein Feuer ausgebrochen war, das am 17. Mai eine massive Explosionskette verursachte und zum Tod von mindestens 200-300 Menschen und zur Zerstörung von mindestens 900 Raketen und Torpedos der Nordflotte führte.“

Verstöße gegen technologische Prozesse. Haunebüchen. Mit der Kommunizierung der explosiven Vorfälle ließ man sich ganze 20 Jahre Zeit. 20 Jahre benötigte man, das Ereignis kleinzureden. Die größte Katastrophe seit dem Vaterländischen Krieg.

Dabei war Severomorsk/Murmansk nur Teil einer Serie. So wie bei Andy Warhol. Nur anders:

„Zeitgleich explodierte ein Munitionslager auf dem Flugplatz von Bobruysk (Weissrussland) und eigentlich war die Explosion in Murmansk schon die vierte in Folge, allerdings wohl die folgenschwerste. Im Dezember 1983 explodierte schon Munition auf dem Flugplatz von Dolon (Kasachstan) und es soll danach noch zu zwei weiteren explodierten Munitionslagern (ebenfalls in Kasachstan?) gekommen sein. … und wenig später, im Juni, soll es sogar in Schwerin zu einer gewaltigen Explosion gekommen sein. Wieder wohl ein Munitionslager der Russen auf dem Gebiet von Ostdeutschland? Man erinnere sich, in jenem Jahr hatten die Sowjets begonnen, in der DDR Atomsprengköpfe einzulagern.“

Auch Explosionen in der Sowjetunion bzw. in Russland haben ihre Tage. Besonders beliebt ist der 14. Mai.

„Im Mai 1992 hatte ein Brand in einem Munitionsdepot der Pazifikflotte eine tagelange Kettenreaktion von Munitionsexplosionen ausgelöst.“

Die Bilanz: mehrere hundert zerstörte Kriegsschiffe.

Am 14. Mai 1942 hatten deutsche Kampfbomber das britische Kriegsschiff Trinidad versenkt, welches über Murmansk Russland versorgen wollte.

Pünktlich zum Jahrestag kam es 1994 in Wladiwostok erneut zu Explosionen. Die Bilanz: noch verheerender. Die russische Pazifikflotte mehr als sturmreif geschossen. Verstöße gegen technologische Prozesse. Haunebüchen.

8 Jahre später, 2002, gab es wieder ein Feuerwerk in Wladiwostok: „Kettenexplosion in russischem Munitionsdepot“. Ein Brand habe in einem Marinearsenal der russischen Pazifikflotte eine Reihe unkontrollierter Explosionen von Munitionsvorräten ausgelöst. So die Bordkapelle.

Was gibt die Explosions-Chronologie im Osten sonst noch so her?

„Als die ukrainische Luftwaffe am 27. Juli 2002 den sowjetischen Sieg über Deutschland mit einer Flugschau feierte, stürzte eine Maschine aus ungeklärter Ursache ab, über 70 Menschen starben. Auf dem Originalfilm, der im TV gezeigt wurde, war ein unbekanntes Flugobjekt, ein langer, weißer Zylinder, kurz aber deutlich zu sehen gewesen, das da nicht hätte sein dürfen.“

Sagt Johannes Jürgenson.

Im Mai 2004 kam es in der Ukraine im Gebiet Meritpol zu zahlreichen Explosionen, nachdem zahlreiche Brände in einem Dutzend Munitionslagern ausgebrochen waren:

„Flammen schlugen bis zu 300 Meter hoch, die Geschosse stiegen nach Augenzeugenberichten ‚wie Raketen‘ in den Himmel.“

Am 12.8.2006 wurde im Nordwesten Russlands aufgrund von Bränden und der Explosion giftiger Substanzen in einem Depot der Notstand ausgerufen. Kommunikation? Informationssperre.

Am 23. Mai 2008 explodierten bei einem „schweren Brand in einem Munitionsdepot bei St. Petersburg […] alle eingelagerten 410 Luft-Luft-Raketen“.

„23 – Nichts ist so wie es scheint“. Ein Film von Hans-Christian Schmid.

Der 23. Mai: „Es erübrigt sich jedes Wort.“ Das Gebiet Flensburg-Glücksburg großräumig umstellt von einer britischen Panzerbrigade. Ein Spektakel. 1945. Nachdem die Mitglieder der Reichsregierung …:

„… im Gebäude sich nackt hatten ausziehen müssen und ihnen alle Papiere und Wertgegenstände weggenommen worden waren, die sie trotz wiederholter Eingaben nie wieder bekamen, mußten sie sich im Hof mit im Nacken verschränkten Armen dem Kreuzfeuer der Photographen stellen. Friedeburg, der auf der Rückfahrt von der Patria Zeuge dieser Szene wurde, nahm unter ihrem Eindruck Gift.“

Eine ehrenvolle Behandlung. Durch ehrenwerte Sieger.

2010 brannten in Russland der Torf und der Wald. Und ein Marinelager bei Moskau. Dmitri Medwedew drohte dem Verteidigungsministerium mit Konsequenzen, falls sich so etwas bei einem anderen militärischen Spezialobjekt wiederhole. Und wenn noch etwas Ähnliches durch Verstöße gegen technologische Prozesse in Brand gerate, müssten sich alle verantworten. Haunebüchen.

Am 30.05.2011 vermeldete Sputnik Deutschland, dass in der russischen Teilrepublik Baschkortostan seit Tagen ein Munitionslager brenne und in dem Feuer laufend „120-Millimeter-Geschosse im Abstand von drei Minuten“ explodierten. Verstöße gegen technologische Prozesse.

Am 3. Juni 2011 berichtete Sputnik über einen Brand im Artilleriearsenal des russischen Verteidigungsministeriums in Udmurtien, einer russischen Teilrepublik im Westural. Der Brand habe zu Geschossexplosionen geführt. So das russische Verteidigungsministerium.

Am 11.07.2011 ereignete sich auf einem Marinestützpunkt auf Zypern eine gewaltige Explosion. Frage an Radio Erewan: Liegt Zypern im Osten? Im Prinzip nein, aber der russische Einfluss auf Zypern ist gewaltig:

„Die Interessen Moskaus an Zypern sind vielfältig. Es geht nicht nur um den Schutz der russischen Einlagen und Investitionen auf Zypern, wo fast 15 000 Russen leben. Der Kreml hat auch ein Auge auf die vor Zypern liegenden Gasvorkommen geworfen. […] Die Insel würde sich außerdem als Flottenstützpunkt [eignen].“

Im Mai 2012 kam es im Munitionsdepot Sungatsch, rund 280 Kilometer nordöstlich von Wladiwostok, zu einer mächtigen Explosionsserie. Nach offiziellen Angaben hätten in dem Arsenal 489 Waggons mit Granaten gestanden. Verstöße gegen technologische Prozesse. Haunebüchen.

Und im September 2012 waren über der russischen Stadt Orenburg riesige Rauchwolken zu sehen, …:

„… nachdem es auf einem nahegelegen Truppenübungsplatz zu einer Reihe von Explosionen gekommen war. Rund 4000 Tonnen Bomben und Granaten waren explodiert. […] Zur Ursache der Explosionen sagte ein Armeesprecher der Agentur Interfax, die zur professionellen Vernichtung bestimmte Munition sei durch einen Fehler beim Verladen detoniert.“

Logistische und technologische Prozesse. Haunebüchen.

Logistische und technologische Prozesse seien es auch gewesen, die die Explosionskatastrophe von Tianjin – mit einer Sprengkraft von 450 t TNT – am 12. August 2015 herbeigeführt hätten. So die chinesischen Behörden. Chinas Wallstreet in spe pulverisiert.

Gut, Tianjin liegt natürlich nicht in Russland. So ähnlich wie Zypern. Nur anders.

Genug der Explosionen. Fast. Was sagt der Führer?

„Das Ende wird die Explosion sein. Auch hier wieder ein elementares Gesetz: Die Parasiten erkennen nicht, daß sie in ihrer Habgier den Boden mitzerstören, auf dem sie stehen.“

***


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N8waechter
9. Jun. 2019 8:18

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Der Wolf
Der Wolf
9. Jun. 2019 13:34

Lieber Siegfried,

mit feiner Ironie und geschickt geführter, induktiver Logik führst Du gewisse Verstöße gegen technologische und sonstige Prozesse ad haunebumm.

Damit ist mein Sonntag mal wieder gerettet!
Tausend Dank!

Druide
Druide
9. Jun. 2019 16:09

Hallo,

ja, die Thematik und Frage nach Zufällen oder besser Koinzidenz von 2 Ereignissen … Matt hat hier einige davon zusammengetragen:

Chapter 12 – Reality Breakdown – 50 Lincoln to Kennedy Coincidences

Inwieweit Ihr Euch in Resonanz mit dem Thema befindet, weiß ich nicht, finde aber die Fragestellung dahinter spannend. Warum das alles? Will man damit durch eine Wiederholung und Parallelität die alte Wirklichkeit wiederherstellen, oder geht es darum, Zeitlinien zu wechseln bzw. wieder auf eine vorige zu gelangen?

BGvD

Thorson
Thorson
11. Jun. 2019 6:59
Antwort an  Druide

Werter Druide (#3),

im Moment tendiere ich eher zu Nummer 2, dem Zeitlinienwechsel. Ich kann Dir aber nicht sagen warum. Es ist nur ein Gefühl und ich mußte spontan an die Bücher von Stan Wolf denken, wo auch das Entstehen einer parallelen Zeitlinie beim Experiment mit der Glocke beschrieben wird. Deine erste These ist dennoch genauso möglich …

Heil und Segen
auf all unseren Wegen
Thorson

Birgit F.
Birgit F.
9. Jun. 2019 16:36

[Wortmeldung auf Wunsch der Verfasserin wieder entfernt. N8w.]

Amelie
Amelie
9. Jun. 2019 20:47

Wenn man all die Explosionen zusammennimmt, die SvX hier aufführt, ist das schon beachtlich. Das ist einem gar nicht so bewusst, wenn man hier und da mal wieder über eine Explosion informiert wird.

Wer löste oder löst Explosionen aus? Künstliche Intelligenz?

Ca. ab Minute 10 etwa 20 Minuten, wer das ganze Video nicht ansehen möchte:

Terranische Realitäten [YT]

Es ist mir nicht klar, ob man diesen Siegfried Dangeleit ernstnehmen kann, obwohl er das Ganze recht einleuchtend schildert.

Ekstroem
10. Jun. 2019 11:55
Antwort an  Amelie

Werte Amelie,

nach der mehrmaligen Wiederholung dieses Satzes, habe ich aufgehört Herrn Dangeleit weiter zuzuhören:

„Ich bin der einzige, der das formulieren kann.“

Vermutlich wird einiges Wahres an dem dran sein, was er sagt. Aber persönlich werde ich mir (vorerst) kein weiteres Video des Herrn anschauen.

Ekstroem
2. Jul. 2019 10:29
Antwort an  Amelie

Werte Amelie,

ich muß mich korrigieren. Eine Einschätzung von Herrn Dangeleit kann und möchte ich nicht machen. Nur soviel:

Er ist deutsch-national, vieles hat Hand und Fuß, was er sagt. Und er sagt Dinge, die ich so noch nirgendwo anders gehört habe.

:thorian
:thorian
9. Jun. 2019 21:24

Werter Siegfried von Xanten,

neuerlich einen herzlichen Dank an Sie für diese wunderbare Kolumne.

Der Form nach habe ich mich, wie immer, über die mäandernden, assoziativ-verknüpften und über den wortwörtlichen Rand der Kolumne hinaus verknüpfenden kognitiven Sprungmarken, ob suchbegriff- oder anderweitig inspiriert, erfreut, zudem gefiel mir Ihr Spiel mit und Ihre Variation von Leitmotiven (hanebüchen – haunebüchen) über die Maßen: Hut ab, trüge ich einen; wir begnügen uns zwangsläufig und zwischenzeitlich mit dem imaginären.

Aber auch inhaltlich freue ich mich über den impliziten, übergroß zwischen den Zeilen aufragenden Zeigefinger auf die Dritte Macht, auf, wenn wir so wollen, Neuschwabenland und Neu-Berlin und die damit zusammenhängenden Technologien, der wir hoffentlich alsbald – auch und vor allem im deutschen Mutterland – teilhaftig werden können.

Nun gut, bis dahin wird es vermutlich noch einige mehr oder weniger kritische Zwischenschritte und Zusammenbrüche auf einigen Ebenen geben, aber da sich „die Lage“ von Monat zu Monat, von Tag zu Tag weiter anspannt und zuspitzt, sind viele Ereignisse (ob heute oder im Rückblick auf die letzten ca. 70 Jahre) tatsächlich nur unter der Folie der erfolgreichen Absetzbewegung und eines zweiten Deutschlands jenseits des zitierten und von uns bewohnten Mutterlands, in letzterem wir uns in Europa gerade in psychischer und physischer Geiselhaft genommen vorfinden, sinnvoll zu verstehen, was für aufmerksame Beobachter des Zeitgeschehens (und für Rezipienten des Video-Kanals von Peter Schmidt beispielsweise) wahrscheinlich ohnehin auf der Hand liegt. (Mit Bitte um Nachsicht für den Schachtelsatz im Mannschen Stil. 😉 )

Demgemäß freue ich mich jetzt schon auf das kommende Wochenende, in der Hoffnung auf eine neue Ausgabe der „Von Xantens Kolumne“. Und natürlich gleichermaßen auch auf die Wortmeldungen der Kommentatoren zu diesem, heutigen Artikel, da sich hier ein Diskursfeld mit oder unter Hochspannung zeigt. 🙂

Herzlichst, mit Heil und Segen
:thorian

Kruxdie
9. Jun. 2019 22:13

Wunderbar, alles klar. Aber Ernst Jandl dürfte recht unbekannt sein. Ich hatte mal das Vergnügen, während der Logopädieumschulung ein Lautgedicht von Jandl, von einem unserer Dozenten vorgetragen, hören zu können. Es ging um „die Flamme“. Der Vortrag war Kunst. Wie auch die Kolumnen Kunst sind, deren Lektüre auch immer ein Vergnügen sind.

Ich wünsche allen schöne Hohenmaien!
Kruxdie

Helga
Helga
9. Jun. 2019 22:24

v.X.-Kolumne … boah, wunderbar!

Oder ne? Ne, ne – nicht immer! Was ich bis jetzt kapiert habe ist, dass die vielen Explosionen daraufhin deuten sollen, auch durch des Führers Wort, dass die Endzeit nahe ist? Das weiß eigentlich jeder halbwegs Erwachte.

Diese Kolumne nimmt sich der Kunst dazu ausgiebig an. Ich würde es aus meiner persönlichen Sicht schätzen, wenn dies nicht immer so eingegrenzt geschehen würde. Scully ist für mich viel mehr als ein eventuell den Rock’n’Roll als Explosion genutzter Künstler, Legenden vor oder zurück.

Mensch, v.X., der hat tatsächlich sich mit der Natur beschäftigt und das sah man der Ausstellung, die ich besuchte, deutlich an. Wunderbar, ja wirklich. Weil zu einer Abstraktion zu kommen, ist tiefer innerer Prozess nötig, sogar bei Beuys – wer weiß, was so ein Künstler währenddessen verarbeitet?

Und wenn ich es richtig verstehe, auch ein Doppeldeutigkeit per Jandl: stammeln, künstlerisch rumagieren oder ist das einfach nur noch tot oder unschön? Das Benjamin-Wort stimmt, auch das von alexander: Schönheit ist futsch, aber sie kommt auch wieder, hier einer von denen, die dafür arbeiten:

franzgoettlicher.de/…

Dann noch, weil ich „Stilles QI-Gong“ gelernt habe und einen der Tradition verpflichteten chinesischen Meister hatte:

Experimentell – Feuerwerk auf Leinwand – einfach nochmal so, weil die Chinesen uns Westler enorm kopiert haben, auch ihren Spaß dabei hatten und uns schon lange überholen:

Die „explosive“ Kunst von Cai Guo-Qiang [de.euronews.com]

Helga

Erdbeerschorsch
Erdbeerschorsch
10. Jun. 2019 12:52
Antwort an  Helga

Wozu ist Abstraktion eigentlich gut? Meist erkennt man doch (ohne Erklärung) gar nicht mehr, was der Ausgangsgedanke war.

Karla
Karla
11. Jun. 2019 9:40
Antwort an  Helga

Was sagt Wilhelm Busch?

„Rums! Da geht die Pfeife los
Mit Getöse, schrecklich groß
Kaffeetopf und Wasserglas,
Tobaksdose, Tintenfaß
Ofen, Tisch und Sorgensitz
Alles liegt im Pulverblitz.“

Dir, lieber Siegfried, einen ganz lieben Dank für Deine wieder einmal sehr gelungene Kolumne und den erneuten Streifzug durch die Welt der Kunst oder die Welt dessen, was da so alles als Kunst daherkommen will.

Liebe Grüße und Heil und Segen!
Karla

Torsten
Torsten
10. Jun. 2019 7:00

Werter Siegfried,

wieder ein explosiver Beitrag. ?

Eine kleine Ergänzung:

Erstmals Videoaufnahmen von Haunebu freigegeben [freigeist-forum-tuebingen.de]

Heil und Segen

Frigga
Frigga
10. Jun. 2019 11:25

Torsten, #8:

Interessantes Video, das Geschreibsel von dem (angeblichen) Arzt Greer scheint mir ein bisschen wirr … „Nazi-Präsidentin“?

H & S

Torsten
Torsten
11. Jun. 2019 0:05
Antwort an  Frigga

Werte Frigga.

Eine grundlegende Frage sollte doch sein:
was ist Nazi?

Ist es Jesus von Nazareth?
Ist es: mundmische.de/…

Oder sind es einfach programmierte Begriffe?
Ist es Teufelswerk?

Fakt ist, dass oder warum dieses bedeutende Wort so verunglimpft wird, eine Ursache hat.
Jenes ist mein Verständnis.

Angenommen (jene) können nicht anders als die Stärke anderer zu nutzen um sie gegeneinander Aufzuhetzen.
Um sie „vermeintlich“ mit ihren Waffen zu schlagen. (Mitesser)

Beziehend der von uns verlorenen (gewonnenen), mit List und Tücke gekauften Herrschaften WK1 und WK2 zu begünstigen

Sie können einfach nicht anders.

Aber auch sie gehören zum Kasperletheater dazu. Was sich göttliche Ordnung nennt.

Während, sie Gewissheit haben, durch Geld beeinflussen zu können.
Um das Schaf zu lenken.

Nun kann sich jeder seinen Reim machen.
Meine Sichtweise muss nicht zwangsläufig richtig sein.

Heil und Segen

Frühlingsblume
Frühlingsblume
11. Jun. 2019 12:59
Antwort an  Frigga

Na…zi, wie es der Name schon belegt abgeleitet von National Sozial…, nicht zu verwechseln mit National…Zionisten, welche unmöglich gemeint sein können.

Alles klar?

:thorian
:thorian
11. Jun. 2019 16:05
Antwort an  Frigga

Werte Frigga, werter Torsten, werte Frühlingsblume,

die übergroße Zahl an Symbolen und Begriffen lässt sich leider nicht allein rückblickend auf einige Jahrzehnte oder Jahrhunderte entschlüsseln, erst in der Quelle ihres Entstehens, beispielsweise im Rückverfolgen ihrer Etymologie bis zum ersten Erscheinen, findet sich die wahre Bedeutung; dies liegt eben zum Teil Jahrtausende zurück.

[Rest hierhin ausgelagert – lesenswert]

N8waechter
11. Jun. 2019 16:22
Antwort an  :thorian

Danke, werter :thorian.

Hast Du eine Quelle für die Verdrehung des Begriffs „Kaiser“?

Heil und Segen!
N8w.

:thorian
:thorian
11. Jun. 2019 16:53
Antwort an  Frigga

Werter N8waechter,

die korrekte Aussprache des Buchstabens „C“ zu klassisch-lateinischer Zeit findet sich sogar in der Lügenenzyklopädie: „C“ entsprach in klassischer Zeit stets einem unaspirierten deutschen k, also lateinisch cinis „Asche“ = (ˈkɪnɪs). An diesem Punkt empfehle ich, den alttestamentarischen Begriff „Sprachverwirrung“ zu reflektieren, gerade auch in Verbindung mit meinem letzten Kommentar zu Babylon, der nordischen Kultur, Runen und der deutschen Sprache. (Lateinische Aussprache/Konsonanten [de.wikipedia.org])

Interessant in diesem Kontext sind auch die Forschungsergebnisse zu Geschichts-, Kalender- und Zeitfälschung, die beispielsweise postulieren, dass die Kaisare (gotisch für Kaiser/Cäsaren) keineswegs chronologisch hintereinander, sondern größtenteils mehr oder minder innerhalb des gleichen Zeitraumes nebeneinander herrschten.

Recht bekannt ist das Buch des chronologiekritischen Autors Heribert Illig „Das erfundene Mittelalter“, der Schriftsteller Uwe Topper geht hingegen noch weiter in seinen Annahmen, in seinen Werken findet sich die eine oder andere größere Wahrheit, frei von fehlerbehafteter Spekulation sind sie aber dennoch nicht.

Heil und Segen
:thorian

N8waechter
11. Jun. 2019 17:39
Antwort an  :thorian

Werter :thorian,

vergib mir bitte die Unklarheit meiner Frage. Mir geht es um Deine Aussage, dass „Ceasar“ von „Kaiser“ abgeleitet wird und nicht umgekehrt.

Wundern würde mich dies überhaupt nicht, doch hätte ich gerne möglichst eine haltbare Quelle für diese Verdrehung. Danke.

Heil und Segen!
N8w.

:thorian
:thorian
11. Jun. 2019 19:40
Antwort an  Frigga

Werter N8waechter,

den betreffenden Artikel (oder vermutlich eher das Buch, in dem ich darauf gestoßen bin) kann ich leider im Moment nicht ausfindig machen, ich kann mich allerdings an den Argumentationsstrang noch gut erinnern:

1.
Das (altgotisch identische) Wort Kaisar ist schon in der indogermanischen Sprache des Altgriechischen im Antiken Griechenland (hier als Καίσαρ [Übersetzungswerkzeug Altgriechisch-Deutsch auf de.glosbe.com] nachweisbar, lange, bevor an Romulus und Remus sowie an das Römische Reich und Cäsar überhaupt zu denken war; ebenso lange bevor sich einer der kleinen italischen Dialekte dann zum Latein überhaupt herausbilden konnte.

2.
Der italische Dialekt selbst ist ebenfalls der indogermanischen Sprachfamilie zugehörig und wurde während seiner Entstehungszeit stark von anderen „Sprachtöchtern“ der Germanischen Ursprache beeinflusst, unter anderem vom Keltischen, vom Rätischen und Etruskischen, siehe hier eine Karte der Sprachlandschaft Italiens des 6. Jh. v. Chr. [de.quora.com] – zu einer Zeit, als das Altgriechische schon lange in seiner Blüte stand und das Antike Griechenland ein Weltreich darstellte. Das germanischstämmige Wort Kaiser lässt sich also schon Jahrhunderte vor einem „Cäsar“ belegen.

3.
Dass die Aussprache in der Form des deutschen Wortes „Kaiser“, in seiner gotischen Variante als „Kaisar“, schon für die Zeit Cäsars selbst bewiesen ist, sehen wir am Zweitnamen seines (vermutlichen Kuckucks-)Kindes „Ptolemaios XV. „Kaisar„, also lateinisch Ptolemäus XV. Caesar (Beiname: Caesarion (der kleine Caesar, Caesarsohn) bzw. griechisch Καισαρίων / Kaisarion). Auf der Rückseite des Tempels zu Dendera [de.wikipedia.org] ist Ptolemaios XV. figürlich als auch mit seinem Namen inklusive Beinamen abgebildet – eine Übersetzung in unsere heutigen Sprachen lässt auf Grund der verwendeten Hieroglyphen keine andere Aussprache als „Kaisar“ zu.

4.
Von allen germanischen Sprachen sei das Deutsche noch am nahesten an der althochdeutschen/gotischen Fassung, weshalb wir annehmen müssten, dass wir sprachlich gesehen diejenigen Erben der Germanischen Ursprache (aus denen alle anderen europäischen Sprachen hervorgegangen sind) seien, die am meisten vom ursprünglichen Sprachkern bewahrt haben.

Falls mir die Originalquelle noch einmal unterkommt, werde ich sie gerne hier mitteilen.

Heil und Segen
:thorian

N8waechter
11. Jun. 2019 20:01
Antwort an  :thorian

Danke bis hierhin.

Heil und Segen!
N8w.

Missie Mabel
Missie Mabel
11. Jun. 2019 23:41
Antwort an  Frigga

Werter :thorian,

danke für Deine Ausführungen.

Peter Schmidt spricht in seinem neuesten NSL Video davon, dass die Worte „nicht“, „niemand“ und die Silbe „un“ energetisch nicht (da haben wir es wieder ☺) existieren. Das lässt die 10 Gebote in einem ganz neuen Licht erscheinen …

Das 2. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes (nicht) mißbrauchen. Ups! Und dann von 5 bis 10. Oh, je.

Meine Frage: Kennst Du die sprachliche Herkunft der Worte und deren zeitliche Zuordnung.

Auf eine Antwort freut sich
Missie

Erdbeerschorsch
Erdbeerschorsch
12. Jun. 2019 9:00
Antwort an  Frigga

@Missie Mabel, #10.6:

Das hab ich auch schon mal gehört und mich gefragt, was der Sinn dahinter sein soll. Ohne diese Wörter könnte man nichts (!) mehr ausdrücken. Ich habe es dann unter „Verwirrung stiften/Ablenkung/in Beschäftigung halten“ eingeordnet.

Ich denke mir aber, daß damit vielleicht gemeint sein könnte, daß man sich eher für etwas einsetzen sollte, statt gegen etwas, weil man da eine viel stärkere Motivation hat (erschaffen, statt zerstören). Obwohl ja manchmal auch erst etwas zerstört werden muß, um etwas Neues erschaffen zu können (Kali). Also kann man nach meinem Verständnis nicht einfach eine Seite weglassen.

In dem Zusammenhang mal eine ähnliche Frage: Könnte die Welt ohne das Böse überhaupt existieren? Ist das Böse eine Definitionssache?

:thorian
:thorian
12. Jun. 2019 14:36
Antwort an  Frigga

Werte Missie Mabel (#10.6),

ohne dir zu nahe treten zu wollen, stelle ich in den letzten Monaten und Jahren verstärkt fest, dass von vielen Mitmenschen allzu oft neu wirkende und zunächst interessant klingende Informationen unreflektiert, also ohne sie mit der eigenen Erfahrungswirklichkeit abzugleichen, übernommen werden und als neueste Wahrheit kritiklos weiterverbreitet werden. Was sicherlich durchaus als menschlich, allzu menschlich bewertet werden kann, gerade in einer Zeit grassierender Desinformation.

Dennoch bitte ich dich darum, nicht einfach Konzepte unhinterfragt zu übernehmen, auch wenn sie von einem Aufklärer stammen (hier: Peter Schmidt), den man in anderen Fragen für kompetent hält und ihm in diesen Fragen auch vertraut. Sapere aude – „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“.

Um drei Hinweise zu geben:

Erstens

Menschliches Denken ist ohne die Negation nicht vorstellbar, da sie die Möglichkeit der Unterscheidbarkeit einführt: A ist ungleich (nicht) B. Wie schnell wir hier in den Bereich des (zum Teil sogar angeborenen) logischen Denkens, der Mathematik, der Wissenschaft im Allgemeinen vorstoßen, sollte offensichtlich sein.

Ebenso ist die Fähigkeit zur Lüge in ihrer konstruktiven Form und Eigenschaft als kognitiver Vorgang zur systeminternen Entkopplung von Ding- und Begriffswelt und damit zur Hypothesenbildung (was auch die Phänomene von Phantasie, Kunst und Dichtung, Zukunftsprojektion etc. einschließt) ein Zeichen von nicht viel weniger als Intelligenz.

Im arisch-germanischen Götterpantheon wird diese Fähigkeit durch Loki (der Logos, die Lüge, der listige Trickster, intelligent, aber in seinen Schattenseiten auch unberechenbar) dargestellt und die Ambivalenz, in der er gezeichnet wird, trifft den Kern der Wahrheit sehr genau.

Zweitens

Die These, die Negation sei „energetisch“ nicht wirksam, entstammt der NWO-Propaganda des Positiven Denkens, die man mit Sicherheit als Vorläufer der unter „Political Correctness“ bekannten Denk- und Sprechverbote (Einschränkung der Meinungsfreiheit als Vorbereitung auf eine Diktatur) ansehen kann.

Es gibt sehr gute Netzbeiträge unter Titeln wie „Positives Denken als Schmiermittel der Unterwerfung“ oder „Immer alles rosig sehen? Gefahren des positiven Denkens“. Die Vermeidung von Kritik (an den Zuständen) und der Verwendung der Worte „nein“, „nicht“, „niemand“, „nichts“ usw. führt in einen Nebel unklaren Denkens und in die intellektuelle Wehrlosigkeit – ein klares Merkmal eines semantischen Herrschaftsprinzips.

Drittens

In der Psychologie gibt es verschiedene Ja-Nein-Spiele, in denen trainiert werden soll, wirksam „Nein“ sagen zu können, da (unter anderem durch die Seuche der NWO-Ungeistesschulen) ein Großteil der Menschheit zu rückgratlosen Ja-Sagern konditioniert sind. Diesen Spielen ist gemein, dass in der Regel zwei Individuen einander gegenüberstehen, wobei der eine die Rolle des Ja-Sagens (verschieden Variationen des „Ja“ sind erlaubt, also auch „doch“, „auf jeden Fall“ usw.) übernimmt, während der andere mit „Nein“ (Variationen: „keinesfalls“, „vergiss es“, „niemals“) gegenzuhalten hat; eine die jeweilige Position unterstreichende Gestik und Mimik sind ausdrücklich erwünscht.

Meistens gibt einer von beiden irgendwann auf und ich habe bei dergleichen Ereignissen Tränen fließen sehen – bis hin zu mentalen Zusammenbrüchen.

Wer der Meinung ist, die Negation sei energetisch nicht wirksam, lebt in einer fremdinduzierten Traumwelt. (Und ich frage mich in einem drastischen Beispiel gerade auch, wie ein Weib, das sich einer drohenden Vergewaltigung gegenübersieht, diese ohne die Verwendung einer Negation verhindern will).

Heil und Segen
:thorian

Lena
Lena
12. Jun. 2019 21:35
Antwort an  Frigga

Wer der Meinung ist, die Negation sei energetisch nicht wirksam, lebt in einer fremdinduzierten Traumwelt. (Und ich frage mich in einem drastischen Beispiel gerade auch, wie ein Weib, das sich einer drohenden Vergewaltigung gegenübersieht, diese ohne die Verwendung einer Negation verhindern will).“

Werter :thorian! // # 10.8:

Wie wahr diese Worte sind! In einer Psychotherapie lern(t)en viele Patienten, vor allem Frauen, erst einmal „Nein“ zu sagen. Heute soll das nicht mehr gelten, weil wir ja alle immer alles nur positiv sehen (sollen)? Wo findet sich da der Wurm? Wo ist der Schelm, der nichts böses sehen soll?

Heil und Segen!
Lena

N8waechter
12. Jun. 2019 22:23
Antwort an  Lena

Werte Lena, werte Kommentatoren,

jede Äußerung, jeder Gedanke entfaltet seine Wirkung.

Ich kann meinem Kind sagen: „Pass auf, dass Du nicht vom Baum fällst“, oder ich kann sagen: „Sorge dafür, dass Du stets guten und festen Halt hast“. Die Botschaft – nicht nur ans Unterbewusstsein – ist eine diametral entgegengesetzte! Und dies hat rein gar nichts mit „positivem Denken“ zu tun.

Das eine Kind klettert den Baum mit Besorgnis und Angst vorm Herunterfallen herauf (zumeist nicht bis zum höchsten Punkt), das andere hat auf dem ganzen Weg die Gewissheit: Solange ich guten und festen Halt habe, ist alles gut, also sorge ich genau dafür!

Nochmal: Dies hat bestenfalls am Rande mit „positivem Denken“ zu tun, sondern es geht um die Programmierung des Unterbewusstseins. So entstehen entweder Helden, oder Weicheier und Selbstverräter. Und wir, als Eltern, sind einzig und allein für die Wahr-nehmung der Botschaft verantwortlich …, bis unsere Kinder aus unserer Ver-antwort-ung entlassen sind (ob sich die „Erziehung“ dann als fruchtig erweist, zeigt sich im Weiteren …).

Wir alle machen uns viel zu wenige Gedanken über die Art und Weise, wie wir bestimmte „Kommandos“ formulieren. Dies gilt sowohl für unseren Umgang mit Anderen, wie auch beispielsweise in Bezug auf unseren Umgang mit unserem eigenen Körper. Meine Tochter war 11 Jahre jung, als sie ihrer leidlich-jammernden Großmutter in voller Unschuld und Weisheit die folgenden Worte präsentierte:

„Oma, Gesundheit ist eine Entscheidung.“

Und ich werde Zeit meines Lebens sehr, sehr stolz auf sie sein, weil sie in ihren noch jungen Jahren bereits intuitiv etwas sehr, sehr Wesentliches verstanden hatte! (Sie ist auch weiterhin auf einem sehr heilen Weg. 🙂 )

Wir alle programmieren uns selbst, wie auch unser Umfeld, und ja, das „Außen“ gibt sich die größte Mühe, uns ebenfalls mit bestimmten in-Form-…ationen zu programmieren. Dabei geht es ausschließlich und immer allein um Wahr-nehmung, Ur-sache, und Wirk-ung. (die Dreiheit?!)

So möge sich jeder beispielsweise einfach mal die Frage stellen, was diese unsäglichen „Bild-Botschaften“ auf den Zigarettenpackungen in jedem Supermarkt, in allen Kiosken oder in den Tankstellen zum Ziel haben und was sie bei allen Unbedarften unterbewusst anrichten. Dabei braucht man noch nicht einmal Raucher sein; allein das Stehen an der Kasse, mit Blick auf diese zerstörerischen Bilder auf den Packungen, entfaltet seine Wirk-ung – sofern man selbst es zulässt (!), anstatt sofort gedanklich seinen Mittelpunkt zu finden, die „Botschaft“ als Lüge zu erkennen und zu verbannen, und dem eigenen Unterbewusstsein unmissverständlich mitzuteilen, dass das alles Unsinn ist.

Alles (!) wird zu jeder Zeit „programmiert“. Sich dieser Programmierung zu entziehen, ist, soviel ist sicher, bisweilen durchaus eine ausgesprochene Herausforderung. Dazu zählt alles, ob es irgendwelche Meldungen im TV oder Weltnetz sind, irgendwelche kurzen Momente an einer Supermarktkasse oder in der Warteschlange beim Bäcker, in Geschäftstelefonaten, Sitzungen, beim freundlichen gegenseitigen Gruß während des Gassigehens mit dem Hund, oder, oder … » immer!

Jeder hier sollte sich über Folgendes bewusst und vollkommen ohne Zweifel im Klaren sein:

Ich bin der Schöpfer meiner Welt“. Immer …, mit allem (!), was dazu gehört.

Heil und Segen!
N8w.

Missie Mabel
Missie Mabel
12. Jun. 2019 23:32
Antwort an  Frigga

Danke, werter Nachtwächter, da war ich etwas aus der Spur. Ja, wir wirken immer!

Peter Schmidt bezieht sich auf (((jene))) in seinem Video mit den für (((sie))) energetisch nicht existierenden Worten „nicht“, „niemand“ und der Silbe „un-„. Wenn man den so streng geheimen Talmud liest (da stehen einem die Haare zu Berge), ahnt man, (((wessen))) negative Energie in die christlichen 10 Gebote eingeflossen ist. Und da kommen die Worte „nicht“ und „kein“ verdammt oft vor.

Würde ein positiver und im Geiste gesunder Mensch (Schöpfer) so die 10 Gebote formulieren? Bräuchte er überhaupt so viele Gebote?

Gott mit uns
Missie

N8waechter
13. Jun. 2019 8:21
Antwort an  Missie Mabel

Bräuchte er überhaupt so viele Gebote?

Nein, denn ein gesunder Geist benötigt nur eins. 🙂

Heil und Segen!
N8w.

:thorian
:thorian
13. Jun. 2019 9:16
Antwort an  Frigga

[hierhin ausgelagert – lesenswert]

N8waechter
13. Jun. 2019 10:08
Antwort an  :thorian

Werter :thorian,

aufrichtigen Dank für Deine ausführliche Analyse meiner Wortmeldung. Ohne den entsprechenden Kontext meinerseits (welcher sehr persönlicher Natur ist und daher hinter der Tür bleibt), ist Deine Sicht vollkommen nachvollziehbar. In einem persönlichen Gespräch könnten wir gewiss tiefer in diesen Bereich einsteigen, jedoch ergibt es meiner Ansicht nach hier in diesem öffentlichen Forum nur wenig Sinn, ohne die Gesamtzusammenhänge und jeweilig eigenen Erfahrungen mit zu berücksichtigen.

Heil und Segen!
N8w.

Erdbeerschorsch
Erdbeerschorsch
13. Jun. 2019 13:41
Antwort an  Frigga

@:thorian, #10.11:

Boah, Respekt, so toll könnte ich das nicht schreiben.

Zitat vom N8wächter: „Ich bin der Schöpfer meiner Welt. Immer …, mit allem (!), was dazu gehört.“

So allmächtig sehe ich uns zwar auch nicht, aber es steckt schon Wahrheit darin.

Ich finde, vieles ist einfach nur Ansichts- bzw. Wahrnehmungssache. Ein Beispiel:

Meine Schwester hat alles, was man sich so allgemein wünschen kann: eine Arbeit, die ihr Spaß macht, ein schönes Haus, einen lieben Mann, ein pflegeleichtes Kind und eine (relativ) normale Restfamilie. Aber sie ist ständig am Nörgeln, unzufrieden, genervt und gestreßt (zu hohe Ansprüche, zu niedrige Frustrationstoleranz). Das überträgt sich auf den Mann und das Kind, ja sogar auf die Restfamilie, deren Reaktionen wiederum sie nerven.

Würde sie einfach nur mal wahr-nehmen, was sie (alles schon erreicht) hat, anstatt nur das, was sie nicht (erreicht) hat, würde es schätzen und wäre dankbar dafür, dann würde sie damit „ihre Welt“ ändern können. Erst nur in ihrer Wahrnehmung, dann aber in ihrer Ausstrahlung, in ihrem Umgang mit anderen, die wiederum mit ihr anders umgehen würden – als verstärkende Wechselwirkung.

Ich denke, das ist auch der Grund, warum „gebeutelte“ Menschen trotzdem ein zufriedenes Leben führen können – sie nehmen es anders wahr.

Fenriswolf von Asgard
Fenriswolf von Asgard
10. Jun. 2019 16:35

Hallo Gemeinde!

Nicht ganz so explosiv, aber für den einen oder anderen ein geistiger Sprengstoff. Im Netz gefunden:

Deutschland 2026 [mmnews.de]

Heil und Thors Segen.

Reiner Traubenzucker
Reiner Traubenzucker
10. Jun. 2019 18:05
Balu
Balu
11. Jun. 2019 17:03

Im Kontext zum Netzverweis in Beitrag #9, meines Erachtens nach ein Vorwand, um unbedingt Waffen im Weltraum zu stationieren.

Schon merkwürdig, dass kurz nach dem Beitrag im Freigeistforum Tübingen von RT ein solcher Artikel veröffentlicht wird.

Missie Mabel
Missie Mabel
12. Jun. 2019 23:52

Werter Balu, #12.1,

da wurde wohl jemand mit sanfter Gewalt aufgefordert, die Akten freizugeben. Und Waffen im Weltraum stationieren? Die (Spionage)Satelliten werden doch in schöner Regelmäßigkeit geschreddert.

Aber (((jene))) können ja weiter von einer Lufthoheit träumen …

Gott mit uns
Missie

Helga
Helga
10. Jun. 2019 23:35

Liebe Erdbeerschorsch,

ich finde, es geht um die Essenz dessen, was der Künstler sieht, wenn er sich mit Raum, Farbe und Licht in der Natur befasst hat. Und darüber zu lesen, wie er dazu gekommen ist, immer abstrakter in seinen Werken zu werden, finde ich aufschlussreich.

Ich schaue aber immer erst die Arbeiten an und lese später etwas darüber.

Heil und Segen
Helga

Ekstroem
11. Jun. 2019 9:05
Antwort an  Helga

Werte Helga,

gestern lief ich gerade auf einen Brunnen mit einer Skulptur zu. Eine Familie stand davor und sprach über die Plastik. Plötzlich hörte ich, wie der Vater, ein graumelierter, distinguierter Herr sagte: „Pfui, Deibel!“ Daraufhin schaute ich mir das Bildhauerwerk genauer an: Ein sitzender Mensch, deformiert, abgehackte Arme und Beine, unkenntlich verformter Kopf.

Die Nationalsozialisten prägten zurecht den Begriff „Entartete Kunst“. Dieses Ding gehört genau in diese Kategorie.

Jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, fällt mir auf, daß in dem Ausruf des Vaters wohl mehr Wahrheit steckt, als ich gestern wahr-nahm.

Heil und Segen

Andrea
11. Jun. 2019 19:47

Zu #10.4: Wer sich für das Buch von Herbert Illig interessiert, hier ist der Netzverweis:

Herbert Illig – Das erfundene Mittelalter [PDF | vk.com]

Heil und Segen
Allvater beschütze uns
Andrea

Torsten
Torsten
13. Jun. 2019 17:10
Antwort an  Andrea

Werte Gemeinde,

ich finde diesen Kommentarstrang, mehr als gelungenen. Warum? Viel wird vom eigenem Empfinden wiedergegeben, verknüpft mit jeweils eigenen Erfahrungen und Wissensstand. Und das ist gut.

Werter :thorian,

viele interessante, aufwändige (?) Beiträge von deiner Hand sind sehr aufschlussreich. Einer der bedeutendsten:

Das Verhältnis von Krankheit und Gesundheit in einem System neigt sich um so eher in Richtung Gesundheit, je mehr Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele vorherrscht und je eher sich eine bewusste Entität als Teil der Schöpfung Allvaters/Allmutters zu begreifen in der Lage sieht.“

Ich stehe vollumfänglich dahinter. Es ist ein Satz, der sitzt. Er ist mit keiner Blockade behaftet. ?

Ich wünsche allen Heil und Segen!

Reiner Traubenzucker
Reiner Traubenzucker
11. Jun. 2019 20:07
Missie Mabel
Missie Mabel
12. Jun. 2019 22:31

Werter :thorian und werte Erdbeerschorsch,

danke für Eure aufschlussreichen Kommentare und nein, Du bist mir nicht zu nahe getreten, :thorian. Ich stimme Dir zu.

Da ich nun den dritten Anlauf mache, um diesen Kommentar abzusetzen, gebe ich für heute auf.

[Einschub: Es hat diesmal offenbar geklappt. Hurrah! 🙂 … Die Seite war auch auf meinem End zwischenzeitlich heute Abend mehrfach vom Netz. Dies bedaure ich, doch kann ich bedauerlicherweise nichts dafür tun, diesen Umstand zu verbessern. Du/Ihr kannst/könnt mir hoffentlich vergeben … Gut’s Nächtle allerseits! 🙂 N8w.]

Eine aufgeklärte Missie wünscht
Heil und Segen

Ekstroem
13. Jun. 2019 10:03

„Ich kann meinem Kind sagen: `Pass auf, dass Du nicht vom Baum fällst“´, oder ich kann sagen: `Sorge dafür, dass Du stets guten und festen Halt hast´.“

Werter N8wächter,

damit hast du es auf den Punkt gebracht. Die innere Haltung, unsere Postulate und worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, unser Fokus, das bestimmt unser Sein. Ein Hochseilartist und ein Raubtierdompteur, beide wissen, daß sie ihre jeweilige Aufgabe meistern werden. Sie verschwenden keinen Gedanken daran, vom Seil zu fallen oder von ihren Tieren angegriffen zu werden.

Werte Erdbeerschorsch (#10.7),

einerseits ist das Böse sehr real. Es gibt da eine ganze Hierarchie mit personifizierten Wesenheiten. Ein Beispiel ist der Pindar (auf der QMap aufgeführt), der das Oberhaupt der Rothschilds ist:

Pindar – Lizard King [bibliotecapleyades.net]

Aus einer anderen Perspektive gibt es kein gut oder böse. Jeder und alles ist Seele. Auch der Pindar ist Seele. Irgendwann wird er seine karmischen Schulden, die er gerade fleißig kreiert, bezahlen; und seine Rückreise zu den spirituellen Welten beginnen.

Ein gutes Modell für positiv und negativ (statt gut und böse) sind Yin und Yang:

Der Strom der Geschichte [freiheit-wahrheit-verantwortung.de]

christof777
13. Jun. 2019 19:28

Zu #10.8: Werter :thorian,

„politisch korrekt“ kommt mit einer Beschränkung daher. Damit wird gesagt, dass eine Äußerung oder Meinung „politisch“ korrekt ist. Ob sie an sich als korrekt anzusehen ist, ist zweitrangig. Es geht nur darum, dass sie auch „politisch“ korrekt ist. Im Grunde genommen ist das eine sehr starke Einschränkung.

Reiner Traubenzucker
Reiner Traubenzucker
14. Jun. 2019 21:50

Haunebüchen, diese UFO-Enthüllungsge(schicht)e vom 14. Juni 2019:

Washington Post: „UFOs existieren und jeder sollte sich an diese Tatsache gewöhnen“ [connectiv.events]

:thorian
:thorian
24. Jun. 2019 16:58

Kasachstan/Khazarstan jetzt auch explosiv:

„Südkasachstan: Ganze Stadt wegen Explosionen in Militärdepot evakuiert – Fotos und Videos“ [de.sputniknews.com]

Heil und Segen
:thorian

Reiner Traubenzucker
Reiner Traubenzucker
24. Jun. 2019 19:06
Antwort an  :thorian

Komische Sachen geschehen in Kasachstan. Aus der Hauptstadt °Astana“ Astana Kazakhstan – The New World Order Secret City [YT] wird Nursultan:

Nur-Sultan [de.wikipedia.org]

Jetzt fliegt das Militärdepot den Khazaren um die Ohren. Was kommt als nächstes?

Wieder Haunebüchen, was dem auserwählten Völkchen dort passiert!

Beryllus
Beryllus
24. Jun. 2019 21:47
Antwort an  :thorian

Auffällig war dieses Jahr die Hofierung Nursultan Nasarbajews bei der Siegeszeremonie auf dem roten Platz. Ein Betreten der Zeremonie mit betonter Gleichrangigkeit zum russischen Präsidenten (nicht als Gast), Plaudereien mit den Militärs unter alt vertrauter Sowjet-Symbolik …

Auf eine Einladung eines Staatsoberhauptes wurde verzichtet, er war der alleinige „Ehrengast“. Diese Rolle spielten zuletzt Bibi und Xi. Und Gebiete unter russischer Hoheit gibt es nach wie vor so einige in Kasachstan.

:thorian
:thorian
24. Jun. 2019 23:54
Antwort an  :thorian

Werter Reiner Traubenzucker,

„Astana“ ist ein Anagramm von „Satan(a)“.

Das Siegel der Khazaren ist ein Hexagramm (siehe englische Wikipedia, Abbildung des Siegels).

Aus meiner Sicht wird dort die Sonne (Sol) mit der Seele (Soul) verwechselt und das spirituelle Gold des Herzens mit dem der materiellen Welt. Die materielle Weltsicht dieses asiatischen Turk-Volksstamms ist der Gegenpart der ideellen Weltanschauung der Arier.

Welche Worte richtet Isa Krist an die J*den, von welchem anderen Volk spricht er, dass es die Früchte des Himmels bringen werde? „Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt.“ 🙂

Heil und Segen
:thorian