Ostern: Das Fest der Morgenröte

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Ostern, die Wiederauferstehung Christi nach seinem Märtyrertod am Kreuz – soviel wissen die Meisten über das Osterfest zu sagen, sofern sie danach gefragt werden. In welchem Zusammenhang jedoch Eier, Hasen und Feuer zu Ostern stehen, vermögen nur die Wenigsten zu erklären – sofern sie sich überhaupt jemals die Frage gestellt haben.

Mit der Erklärung des Christentums zur Staatsreligion im Römischen Imperium begann die Christianisierung der germanischen Stämme Europas. Wer sich weigerte, wurde entweder mit dem Schwert überzeugt oder bis zur Niederwerfung bekriegt. Zugleich wurden jedoch auch die “heidnischen“ Kultstätten und besonders die Jahresfeste, wie unter anderem das Jul-Fest zur Wintersonnenwende mitsamt seinen zwölf Rau(c)(h)nächten, so auch das “heidnische“ Ostara zur Tagundnachtgleiche im Frühjahr, von der Katholischen Kirche für missionarische Zwecke und zur Ausweitung ihres Einflussbereiches adaptiert.

Als das Christentum zu den germanischen und keltischen Völkern kam, fanden die Missionare dort viele tief verwurzelte Bräuche vor, welche nicht auszurotten waren. Daher versuchte man, die alten Sitten mit neuem Glaubensgut zu erfüllen und umzuwandeln. Mit dem christlichen Osterfest gelang dies sehr gut, denn bei den Germanen und den Kelten gab es bereits ein wunderbares Frühlingsfest um die Tag- und Nachtgleiche.

Derartige Jahresfeste wurden von den “Heiden“ lange vor dem Entstehen des Christentums gefeiert. Für unsere ausgesprochen naturverbundenen Ahnen gebar das Frühjahr, diese Zeit des Sieges des Lichts über die Dunkelheit, auch das Wiedererwachen der Lebensfreude, was sich in vielerlei Fruchtbarkeitsbezügen widerspiegelt. Die Katholische Kirche vermochte diese nicht aus dem Ur-Grund der Mythen und des Naturglaubens zu entfernen – die Bindung unserer Ahnen war dafür schlichtweg zu stark.

Zur Bekehrung der unbeugsamen “Heiden“ wurden folglich einfach über mehrere Generationen hinweg die Termine überlagert und das der Fruchtbarkeitsgöttin und Lebenschenkerin Ostara gewidmete Frühjahrsfest, wurde einfach zur eigenen Agenda passend umgedeutet und mit der Geschichte um die Kreuzigung des christlichen Heilands überlagert.

Dennoch haben sich viele sehr alte “heidnische“ Bräuche bis in die heutige Zeit erhalten:

Ostara

Die Osterzeit lässt sich als “Fest der Morgenröte“, sichtbar werdende Fruchtbarkeit, Wiederauferstehung der Natur aus dem Winterschlaf, als Tagundnachtgleiche begreifen.

Beda (735) vermutete, dass der altenglische Name Eosturmonath für April auf eine Göttin zurückzuführen sei, bei Eginhart (770-840) findet sich ein Ostermonath. Jakob Grimm leitete aus dem Monatsnamen Ostarun die Göttin Ostara ab, welche sich aber nicht direkt nachweisen lässt.

Richtig ist aber, dass diese Göttin bei Betrachtung des indoeuropäischen Kontextes sehr gut belegt ist, denn sie lässt sich unter verschiedenen Namensbezeichnungen nachweisen (ags. Eystre, ags. Eastro = Ostern, altsächs. Eostre-Eostreus, adh. Ostarmânoth, germ. Oestras, ir. Tata, altind. Usra-ushas, lit. Auzra, phön. Astarte, lat. Aurora = Morgenröte, griech. Eos = Osten, an. Austr. Gemr. Austra = Osten). Noch 1750 werden die Externsteine “Eostrae Rupes“ (Ostaras Felsen) genannt.

Die Christen legten das Osterfest erst im Jahre 325 [Erstes Konzil von Nicäa] auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond, der der Tagundnachtgleiche folgt, also in eine abnehmende Mondphase. Wie widersinnig, wie weit entfernt von natürlichen Zusammenhängen! Im Jahresrad steht das Fest eher bei zunehmendem Mond in der Zeit um die Tagundnachtgleiche.

Ei

Das Ei ist das Ursymbol für Fruchtbarkeit, Urzelle allen Seins, aber auch für die ewige Frage, woher dieses fruchtbare Leben kommt (Henne oder Ei?). Seine typische Form, ohne Anfang und Ende, hält etwas Geheimnisvolles verborgen und beschützt das zerbrechliche Leben, bis dieses sich aus dem Dunkel heraus ans Licht bricht, ähnlich den Pflanzentrieben aus der harten Scholle.

Die kanaanitische Göttin Atarte wurde am 17. März mit rot gefärbten Eiern geehrt, um das Verschmelzen von weiblichem und männlichem Prinzip zu feiern. Die Maori heiligen Dinge durch Rotfärben, die rote Farbe nennen sie Menstruationsblut (nach: Briffault). Da es als Symbol aus dem heidnischen Leben wohl nicht zu verdammen war, wurde es von der christlichen Kirche im 12. Jahrhundert in die Liturgie aufgenommen als “Benedictia ovorum – Segnung der Eier“. […]

Hase

Der Hase wird als Tier in allen europäischen Traditionen mit Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht, ist doch der März seine “Rammelzeit“. Er war das heilige Tier der Liebesgöttin Aphrodite. Im Jahr 751 verbot Papst Zacharias den Verzehr von Hasenfleisch, weil es wohl eine Gefahr für christliche Keuschheit darstellte.

Aprilis, römische Göttin von Liebe und Tod, ist Namensgeberin des Monats April und eng verwandt mit lat. Aperire, das “öffnen“ bedeutet. Das Banner der keltischen Königin Boudicca trug das Zeichen des Mondhasen.

[Aus: Ostara – Zeremonien und Brauchtum zu Fasnacht, Ostern und Hohe Maien]

Auf dem Kirchentag zu Regensburg des Jahres 742 wurden auch die “heidnischen“ Osterfeuer offiziell verboten. Dennoch haben sie sich bis in die heutige Zeit erhalten und werden traditionell an Ostern entzündet. Auch andere Bräuche, wie die überregional bekannten Feuerräder von Lügde oder auch das Biikebrennen an der friesischen Küste, werden heute noch aktiv gelebt – wenn auch der ursprüngliche Hintergrund und Sinn den Wenigsten heute noch bekannt ist.

Ostara stellt einen der wichtigsten Zeitpunkte im Jahreskreis dar und hat zudem direkte Anbindung zu übergeordneten und natürlichen Kreisläufen der Schöpfung. Der Lenz ist da, das Licht überwiegt die Dunkelheit, und einhergehend mit dem Licht kommt stets Erkenntnis.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Ostara

Ostara erklärt umfangreich und reich bebildert den Hintergrund der Jahreskreisfeste von Fasnacht über Ostern bis Hohe Maien. Es sind die Feste des zunehmenden Lichtes, der Wärme, der Fruchtbarkeit, der Lebensfreude und des Frühlings. »»» hier weiter


Alte Bräuche neu erleben

In jüngster Zeit erleben Brauchtums-Veranstaltungen enormen Zulauf. In vielen ländlichen Regionen werden fast vergessene Bräuche wiederbelebt, Bräuche wieder aufgegriffen und weiterentwickelt. Brauchtum macht den Jahreslauf in seinen natürlichen Rhythmen erlebbar und wirkt gemeinschafts- und identitätsstiftend.»»» mehr dazu hier


Deutsche Sagen

Die »Deutschen Sagen« der Brüder Grimm gelten als die bedeutendste Zusammenstellung ihrer Art. Ob Tannhäuser, Lohengrin, Heinrich der Löwe oder der Sängerkrieg auf der Wartburg, ob die Geschichten vom tausendjährigen Rosenstock, dem Rattenfänger von Hameln oder wie Luther das Tintenfass dem Teufel an den Kopf warf: Zehn Jahre lang haben die Brüder gesammelt und 585 Sagen unterschiedlichster Herkunft ausgewählt, die zum Teil auf eine über 1500-jährige Erzähltradition zurückgehen. »»» hier weiter


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Onkel
Onkel
21. Apr. 2019 11:25

Themenfremd:

Eine, wie ich finde, gelungene Einordnung des Brandes von Notre Dame durch Adam Green. Man weiß es ja im Prinzip, aber beim Ansehen dieser Zusammenfassung hats mich trotzdem gegruselt:

Notre Dame Cathedral Fire ‚Conspiracy Theories‘ [YT]

bandilla88
bandilla88
21. Apr. 2019 16:27
Antwort an  Onkel

Wann brennt ein Balken? … interessante Versuchsreihe:

Notre Dame – Wann brennt ein Balken? [YT]

Johanniskraut
Johanniskraut
21. Apr. 2019 21:39
Antwort an  Onkel

Lieber Onkel,

danke für diesen erhellenden Netzverweis!

Der „Clash of Civilisations“ oder „die Moslems – der große Besen um die Christen von der Erde zu fegen“, genau das ergibt Sinn!

Dazu die Aussagen von den J*dischen Priestern … Man, man, man, da wird doch glatt ein Schuh d’raus! Da weht der Wind also her! Nun habe ich den großen Zusammenhang auch verstanden!

Heil und Segen
Johanniskraut

eli
eli
22. Apr. 2019 13:26
Antwort an  Onkel

# 4 und #4.1 und #4.2:

Es würde mich freuen, wenn ihr anstelle von vagen Andeutungen einfach das Kind kurz beim Namen nennen würdet, denn so brauche ich nicht erst ein ganzes Video zu gucken, dann noch auf englisch.

Danke.
Eli.

:thorian
:thorian
21. Apr. 2019 11:43

Heil dir, lieber Nachtwächter,

und vielen Dank für deinen österlichen Text, den ich mit weiterführenden Überlegungen mir zu ergänzen erlaube. Aus meiner Sicht gibt es einen zusätzlichen Hinweis auf eine ältere Traditionslinie:

Wie Altphilologen ermittelten, wurde der Name der sumerischen (*) und später babylonischen, assyrischen und akkadischen Göttin Ishtar als „Ister“ ausgesprochen, also phonetisch identisch zum englischen „Easter“. Spätere Varianten von Ishtar sind Ištar (akkadisch), Aschera (syrisch-kanaanäisch), Astarte (phönizisch), Isis (ägyptisch), Aphrodite (griechisch) und natürlich unsere Ostara (arisch-germanisch).

(* Ein weiterer (sumerischer) Name der Ishtar ist Inanna, es wird auch behauptet, Ishtar und Inanna seien zwei verschiedene Göttinen, die aber später zu einer Einheit verschmolzen.)

In unseren heutigen Sprachen hat sich der Name der Himmelsgöttin Ishtar in korrelierenden Begriffen immer noch erhalten:

Im deutschen „Stern“ und im englischen „Star“, ein Hinweis auf die Eigenschaften der Ishtar vor allem als Himmelsgöttin, gleichwohl sie auch als Liebeskönigin, als Göttin der Fruchtbarkeit, der Leidenschaft, der (Sexual-)Magie (aber auch des Krieges) bezeichnet und einerseits durch die Venus als Morgen- und Abendstern sowie durch die Plejaden repräsentiert wird. Hier gilt es auch den Tarock-Trumpf 17 „Der Stern“ zu beachten, dessen Bild eine weibliche Figur zeigt, die die Wasser der Liebe und des Lebens aus einem Krug über die Welten ausgießt (Wasserkrugzeitalter).

Das babylonische Ishtar-Tor befindet sich sicherlich nicht ganz zufällig in Berlin – nach der Sajaha-Prophezeiung der Hauptstadt des kommenden irdischen Lichtreiches – im Pergamon-Museum auf der Museumsinsel. Übersetzen wir „Ishtar-Tor“ in das Englische, dann bedeutet es interessanterweise auch gleichsam „Stargate“. Die Hauptfarbe des Ishtar-Tores ist Blau, die Farbe des Nordens, des Meeres und des Himmels.

Im Namen der Krist-Mutter Maria (**) ist der Bezug zu Ishtar (trotz aller Bestrebungen, das Weibliche zu verdammen) über die Verbindung Maria-Mare-Meer und damit den Weiten des Welten-Alls gegeben, siehe viele Marienabbildungen, in denen Maria auf einer Art Barke einzuschweben scheint (häufig assoziiert als eine Mondsichel, viel wahrscheinlicher ist aber die Himmelsbarke gemeint, wenn man die Darstellungen beispielsweise ägyptischer Reliefs und Fresken vergleicht). Die Altvorderen sprachen auch von Himmelsschiffen, -booten und -barken (Vimanas), mit denen die Götter die Sternenmeere bereisen. Auch Aschera wird interessanterweise als Meeresgöttin bezeichnet.

(** „Notre Dame“ ist in unseren Breiten häufig als „Unsere liebe Frau“ anzutreffen, siehe beispielsweise die bekannten Liebfrauenkirchen.)

Die auf dem Ishtar-Sternentor abgebildeten Tiermotive sind teilweise deutlich nordischen Usprungs, was die Bestätigung einer weltumspannenden arischen Urkultur gibt, die vom Norden, von der nördlichen Axis Mundi bzw. Irminsul her den Erdkreis besiedelte.

Unser Osterfest ist also ein noch immer sehr vitaler Bestandteil eines alten Glaubens, trotz aller Versuche des zionistisch organisierten Christentums, diese Bezüge zu überdecken und zu verfälschen: Unser Brauchtum hat die Form bewahrt, jedoch müssen wir vielfach die inhaltlichen Bedeutungen wieder neu erlangen.

Noch einmal zurück zu Ishtar, wie sie in deutschen Landen insbesondere auch um den Mitternachtsberg herum, trotz „Christianisierung“, im Brauchtum überlebt hat: Wir kennen sie dort als germanische Erd- und Himmelsgöttin, als Perchta und – im Märchen – als Frau Holle. Sie zeigte sich auf Bergen und in Höhlen (Holle – Hel – Heil – heilig – hold) und wurde von den falschen Christen als Hölle diffamiert.

Auch die Verbindung zu den Plejaden ist es zu untersuchen wert: Sie gelten – hier schließt sich der Kreis – wiederum als Töchter der Himmelsgöttin und sind im Hinduismus (dort heißen sie Krittika) als die Ammen des Shiva-Sohnes Skanda (auch: Murugan, Karttikeya) bekannt. Skanda ist als göttlich-beschützende Macht bekannt, die gegen die Kräfte des Bösen kämpft und die Angst der Menschen vertreibt.

Runisch können wir ebenfalls eine Verbindung zu den Plejaden entdecken, lesen wir Ostern als Os-Stern: Os oder auch Odal/Othala ist im älteren Futhark die letzte Rune, welche, wird sie vertikal gespiegelt, das astrologische Zeichen von Taurus, Stier, ergibt; hier ist die inhaltliche Beziehung von Os zu Heimatland und ererbtem Besitz ein essentielles Stichwort. Nicht zu vergessen, dass der Frühlingspunkt (also der ursprüngliche Zeitpunkt des Osterfestes) auf Grund der Erdpräzession zu sumerischen Zeiten im Zeichen Stier lag.

Ich wünsche allen ein gesegnetes Ishtar- oder Ostarafest.

Heil und Segen
:thorian

Bjørn Lystaal
Bjørn Lystaal
21. Apr. 2019 13:46
Antwort an  :thorian

Werter :thorian,

dankeschön für diese aufschlussreichen Ausführungen.

»Os oder auch Odal/Othala ist im älteren Futhark die letzte Rune, welche, wird sie vertikal gespiegelt, das astrologische Zeichen von Taurus, Stier, ergibt; hier ist die inhaltliche Beziehung von Os zu Heimatland und ererbtem Besitz ein essentielles Stichwort

Das wirft ein ganz neues Licht auf die berüchtigte Dorothy aus »Der Zauberer von Oz« mit ihrem mehrfachen Schlusswort:

»’s ist nirgends besser als daheim!«

Sonnenschein
Sonnenschein
21. Apr. 2019 18:34
Antwort an  :thorian

Dank an den N8w und :thorian für die sehr aufschlußreichen und interessanten Ausführungen.

Ich möchte noch gerne auf die Plejaden, die bei :thorian erwähnt werden, zurückkommen. Die Maya kommen ursprünglich von den Plejaden und fühlen sich als Sternengeschwister auch heute noch damit verbunden. Nach den Prophezeiungen der indigenen Völker Amerikas und Südamerikas, kommt das Mayabewußtsein wieder zur ganzen Menschheit.

Augenblicklich beschäftige ich mich mit den Maya und finde dort sehr interessant, daß die Mayaschamanen sich in ihren Zeremonien auch mit den Göttern unseres (alten) europäischen Kulturkreises verbinden. Die Namen der Götter, Wesenheiten und aufgestiegenen Meister sind vielleicht verschieden, gemeint ist aber das Gleiche. Alles ist eins.

Es ist allerdings der Reiner gewesen, der mich auf die Bücher von Norbert Muigg (ein Tiroler, der in Guatemala zum Mayapriester berufen wurde) gekommen bin. In der „gängigen“ Literatur findet man nur das Blabla unser „Wissenschaftler“, die von der wirklichen Mayakultur keinen Schimmer haben. Leider haben wir diese Zusammenhänge alle vergessen, weshalb ich mich besonders über die beiden Beiträge gefreut habe.

Ich wünsche allen noch einen sonnigen Ostermontag.

Beryll
Beryll
21. Apr. 2019 23:24
Antwort an  :thorian

In dem Zusammenhang möchte ich auf die Doku 10500 BC verweisen:

10500 v. Chr. Atlantis (Doku) Die letzte Hochkultur [YT]

Wohl thematisch für viele im Forum nicht neu, jedoch kompakt und sauber aufgearbeitet wird offizieller Geschichte und meist primitivem Verständnis alter Kulturen ein Strich durch die Rechnung gemacht.

Gerade jenen ist diese angestaubte Doku zu empfehlen, die ihre ersten Schritte raus aus den offiziellen Geschichtsbüchern gehen wollen. Eine Doku mit vielen Ansätzen, ohne jedoch eine Wahrheit zu verkünden.

Der Wolf
Der Wolf
21. Apr. 2019 23:46
Antwort an  :thorian

Werter :thorian,

echt große Klasse! Sehr tiefgründig!

Heil und Segen!

Thorson
Thorson
25. Apr. 2019 7:57
Antwort an  :thorian

Herzlichen Dank, werter :thorian,

sehr aufschlußreich. Ich weiß nur, dass ich noch viel an Wissen vor mir habe …

Heil und Segen
auf all unseren Wegen
Thorson

Thusnelda
Thusnelda
28. Apr. 2019 22:06
Antwort an  :thorian

Heil Euch allen, heil Dir, lieber :thorian,

es freut mich sehr, hier von Dir Deine Ausführungen zum Osterfest ergänzend zum Bericht vom werten N8wächter mit dem Hinweis auf die Morgenröte im Titel, wenn auch erst verspätet, lesen zu können.

Du erlaubst mir sicherlich weitere Ergänzungen:

Qlso, der Stern „Venus“, „Ishtar“ oder wie auch immer man ihn während der vergangenen Epochen genannt hat, zeichnet aufgrund seines Laufes am Himmelszelt während eines achtjährigen Jahreszyklus ein Pentagramm. Da die Venus in dieser Zeit fünfmal die Sonne umläuft und somit fünfmal in Konjunktion zur Sonne steht, indem sie entweder hinter oder genau vor ihr steht, ergeben diese Schnittpunkte, übertragen auf einen Kreis, denn die Umlaufbahn der Venus ist kreisförmig, in ihrer Verbindung mit Unterstützung von Hilfslinien ein Pentagramm, womit wir wieder bei der Heiligen Geometrie wären, und natürlich bei dem Goldenen Schnitt, das Maß des Schöpfers, etc. angekommen sind.

In ihrer Position als Morgen- und Abendstern, oder auch als Stern der Morgen- oder Abendröte am Himmel, verkündigt ihr Aufgang am Morgen die Geburt der Sonne und ihr Aufgang am Abendhimmel den Tod der Sonne. Interessant ist auch, dass der Maya Kalender ebenso die Venuszyklen sowie die Sonnen- und Mondzyklen in seine Berechnung miteinbezieht.

Die Plejaden heißen die sieben Ammen oder die sieben Mütter, weil sie während der Bronzezeit, im Stierzeitalter, in der Nähe des Frühlingspunktes lagen, in dem die Sonne aufging und somit die Tages-und Nachtgleiche markierten. Im Herbst stand die Sonne genau diesem Punkt gegenüber und zeigten somit die Herbstgleiche an und die beginnende Erntezeit. In anderen Jahreszeiten sind die Plejaden nachts nur zeitweise sichtbar. Sie gehen im Winter bereits zur Mitternacht unter, im Sommer erscheinen sie erst zur Mitternacht. Sie können also als Jahreszeitenanzeiger und verwendet werden.

Auch zur Mondfinsternisvorhersage lassen sich die Plejaden in einer kuriosen Weise verwenden. Wenn der zunehmende Halbmond über die Plejaden läuft und diese verdeckt, was nur alle 18 bis 19 Jahre erfolgt, kommt es beim nächsten Vollmond zwangsläufig zu einer Mondfinsternis. Auch wird von Astronomen vermutet, dass die Himmelsscheibe von Nebra dieses seltene und bemerkenswerte Ereignis anzeigen könnte.

Heil und Segen!
Thusnelda

Aufgewachter
21. Apr. 2019 12:13

Apropos: Das Fruchtbarkeitsfest der 5G-Grillsaison ist ebenfalls eröffnet …

Findigen Wissenschaftlern der Uni Tübingen ist es erstmals gelungen einen modifizierten Tesla Roadster (2020) mit elektrischer Energie per Mikrowellenstrahlung zu speisen.

Erstes E-Auto fährt mit 5G-Strahlung [aufgewachter.wordpress.com]

Mario
Mario
21. Apr. 2019 22:46
Antwort an  Aufgewachter

Das ist sicherlich Satire, bzw. verspäteter Aprilscherz:

„[…] Mit einer überdimensionierten 5G-Antenne, die im Heckspoiler des 400 km/h schnellen Boliden untergebracht ist, wird der 200-kWh-Akku in rund 3 Minuten aufgeladen. […]“

Aufgewachter
23. Apr. 2019 16:35
Antwort an  Mario

Tesla Roadster (2020) [de.wikipedia.org]

Ekstroem
21. Apr. 2019 14:54

Danke, werter N8wächter und :thorian (#5), sehr erhellend. Genau wie Du schreibst:

„mit dem Licht kommt stets Erkenntnis.“

Torsten
Torsten
21. Apr. 2019 21:36

Werter N8waechter,

ein schönes Thema.

Ich möchte einen Verweis setzen, über den jeder mal Nachdenken mag. Mir ist bewusst, dass ich allein nichts ändern kann, mir ist aber auch klar, wir sollten einander mehr achten und … alle zusammen:

In dieser Stunde – es muss ein Ende haben! [volksbetrugpunktnet.wordpress.com]

Nein, keine Revolution in dem Sinne, sondern ein Bemühen hin zum Verständnis. Wir alle! Suchende werden finden, eben nicht allein! Wir ergänzen uns, so einfach ist es. Verbinden wir uns (Punkte) miteinander.

Allen Heil und Segen

Mario
Mario
21. Apr. 2019 22:52
Antwort an  N8waechter

Kann der N8waechter ein Programm empfehlen, mit dem man ganze Netzseiten als pdf oder html komplett abspeichern kann?

kph
kph
22. Apr. 2019 9:13
Antwort an  N8waechter

Einmal mit dem JDownloader [jdownloader.org] probieren. Der zieht die Inhalte der Seite, je nach Einstellung.

Heil und Segen!
kph

andreas(2)
andreas(2)
22. Apr. 2019 10:12
Antwort an  N8waechter

Werter Mario,

das Programm zum herunterladen von Netzseiten heißt: wget (Linux und Windows).

Das Programm wget wird [unter Linux] im Terminal ausgeführt: wget –html-extension –convert-links -r http://www.website.xy

» siehe: mntechblog.de/…

Komplette Bedienungsanleitung zum Programm wget: linux.die.net/…

Heil und Segen
andreas(2)

Ewald
Ewald
22. Apr. 2019 10:42
Antwort an  N8waechter
christof777
22. Apr. 2019 11:02
Antwort an  N8waechter

Werter N8Waechter,

aus meiner Sicht ist das nicht bedauerlich. Eine Seite weniger von so vielen Angeboten im Netzdie fast alle nur dazu dienen, die Menschen in Beschäftigung zu halten. Die wirklich relevanten Informationen gibt es nicht per Mausklick frei Haus.

Johanniskraut
Johanniskraut
21. Apr. 2019 21:53

Lieber N8Waechter, lieber :thorian,

vielen Dank für diese informativen Artikel! Alles Dinge, die ich nicht wusste …

Heil und Segen
Johanniskraut

Ilona
Ilona
21. Apr. 2019 22:24

„Ich betrachte den Frühling, als ob er zu mir käme, um dankbarer zu sein.“ (Friedrich Hebbel)

„Die Sonne geht unter, damit Nacht werde und Menschen sich über eine neue Morgenröte freuen können.“ (Johann Gottfried von Herder)

„Jeder Frühling trägt den Zauber eines Anfangs in sich.“ (Monika Minder)

Allen ein gesegnetes Osterfest.

MLKeks
MLKeks
22. Apr. 2019 8:59

Bezieht sich auf Mario, #9.1:

Mit dem WinHTTPrack kann man „ganze“ Internetseiten kopieren, das Werkzeug kann man kostenlos bei PC Welt herunterladen:

pcwelt.de/downloads/…

Man sollte die Dateimengen nicht unterschätzen, die dabei entstehen können. Ich würde daher immer nur mit Teilbereichen der Netzseite arbeiten und diese dann stückweise archivieren. Auch kann es sein, dass der Server der Netzseite bei zu vielen Zugriffen „sperrt“ – Stichwort „Firewall“.

webster robert
webster robert
22. Apr. 2019 11:32

Die Reinkarnationsfalle [PDF | christian-reincarnation.com]

Passt für Ostern, um die Kirchenlüge zu entlarven.

Franz Maier
Franz Maier
22. Apr. 2019 11:42

Heftiger Islamterror am Ostersonntag auf der beliebten Ferieninsel Sri Lanka mit ca. 300 Toten. Es stellte sich bereits jetzt heraus, dass sämtliche Attentäter die Diagnose Islam haben. Ich vermute einen direkten Zusammenhang zur abgefackelten Kathedrale Notre-Dame.

Nur hier, wie bei 9/11: Solche detailgenau durchgeplanten Terroranschläge macht kein Islamerer mit Teppichmesser. Solche komplexen Unternehmen stinken nach Geheimdienst- bzw. Tiefer-Staats-Terror.

christof777
22. Apr. 2019 20:26
Antwort an  Franz Maier

Werter Franz Maier,

ich möchte in diesem Zusammenhang auf ein Interview zwischen Giovanni di Lorenzo (für die ZEIT) und Helmut Schmidt verweisen:

ZEIT: Gab es denn eine besondere Form des Terrorismus in Deutschland durch Baader, Meinhof und die anderen?

Schmidt: Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschen­verachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.

ZEIT: Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?

Schmidt: Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.

Solarplexus
Solarplexus
22. Apr. 2019 22:31
Antwort an  Franz Maier

Ich habe mich schon immer gefragt, wie der Helmut seine brisanten Aussagen so einfach überlebt hat!

„Sagt dem Volk doch endlich die Wahrheit.“ (Helmut Schmidt)

GdL
GdL
23. Apr. 2019 8:31
Antwort an  Franz Maier

Werter Solarplexus,

deine Frage beantwortet sich bereits, wenn du kurz bei Wikipedia vorbeischaust. Als lebenslanger Freund von Henry Kissinger und eines gewissen Herrn Warburg darf man vieles sagen. Helmut Schmidt war schon ein Charakter und hatte eine erhabene Aura. Heute denke ich, er sah auf die unwissenden Menschen herab und verhöhnte sie bisweilen auch mit solchen Aussagen.

Seine politischen Handlungen waren voll auf NWO-Linie. Allerdings hatte er den Klimawandel noch nicht ganz geschluckt, aber politischen Einfluß hatte er zu dem Zeitpunkt nicht mehr.

Heil und Segen

Ekstroem
23. Apr. 2019 9:50
Antwort an  Franz Maier

„Ich habe mich schon immer gefragt, wie der Helmut seine brisanten Aussagen so einfach überlebt hat!“

Werter Solarplexus (#14.2),

man kann vermuten/spekulieren, daß Helmut Schmidt recht hoch in der den Strippenziehern dienenden Hierarchie stand. Einiges deutet darauf hin. Er war ja viele Jahre Herausgeber der „Zeit“, des Zentralorgans des Tiefen Staates, Sektion Deutschland. Beste Freunde von ihm waren beispielsweise Kissinger und der langjährige Präsident Singapurs. Auch nach China war er gut vernetzt …

Alfreda
Alfreda
23. Apr. 2019 11:30
Antwort an  Franz Maier

#14.2:

Werter Solarplexus,

der „Helmut“ hat deswegen überlebt, weil er die „6-Millionen-Keule“ virtuos zu schwingen wußte. Hier nachzuhören bei ca. 0:55:

Hemut Schmidt: „Die 6 Millionen-Keule“ [YT]

Lena
Lena
23. Apr. 2019 17:31
Antwort an  Franz Maier

Valéry Giscard d’Estaing schrieb in seinen Memoiren, so oder ähnlich, er fiel fast vom Stuhl, als Helmut Schmidt im damals erklärte, er wäre J*de. Laut Helmut Schmidt von Vaterseite aus. Daher konnte er sich sich alles leisten.

Heil und Segen!
Lena

Beryll
Beryll
23. Apr. 2019 21:11
Antwort an  Franz Maier

Nur hier, wie bei 9/11: Solche detailgenau durchgeplanten Terroranschläge macht kein Islamerer mit Teppichmesser.“

Sie zeigen es uns doch, hier ein Bekennerbild der vermeintlichen Organisation:

Bilddatei

So kleidet sich kein Moslem! Es rät sich, das gesamte ISIS-Narrativ auszublenden, um das Okkulte in ihnen zu sehen.

Franz Maier
Franz Maier
25. Apr. 2019 11:27
Antwort an  Franz Maier

Werte Mitstreiter,

zum Thema Helmut Schmidt fällt mir immer wieder ein, er dürfte einer der ganz Wenigen sein, der die Hintergründe der beiden Weltkriege und die Märchen … kennt und weiß, dass das alles erstunken und erlogen ist.

Adler und Löwe
Adler und Löwe
22. Apr. 2019 20:36

Eine schöne Frühlingswoche erst mal euch allen.

Was meint ihr denn so zum schwarzen Loch? Insbesondere das Titelbild auf dem Spiegel. Dort ist es schön vergrößert. In der Tagesenergie hat Alexander das mal am Ende kurz angesprochen. Sehr ihr da auch eine glimmende Zigarette oder etwas anderes?

Steinstaffel
Steinstaffel
22. Apr. 2019 21:20
Antwort an  Adler und Löwe

Es handelt sich dabei um den berühmten, schon von Johnny Cash besungenen, Ring of Fire, einem stark geschwollenen und mit entzündeten Hämorrhoiden übersäten Anus.

:thorian
:thorian
22. Apr. 2019 22:10
Antwort an  Adler und Löwe

Heil dir, Adler und Löwe,

um deine Frage zu beantworten, lies bitte das folgende kurze Transkript der entscheidenden Passagen alexanders nach; die von alexander intendierte Antwort findet sich in dem (von mir) im Versalsatz geschriebenen Wort und alexanders Stichwort ist in diesem Gesamtkontext in jedem Fall das der „Verhöhnung“:


„… dann guck doch mal, was du da siehst, was haben wir denn da vor uns, was wird uns denn da genau gezeigt? Ja, ich hatte überlegt, ob ich es direkt schon sagen soll, was ich da sehe, aber vielleicht kommst du drauf, ich will dir den Spaß nicht nehmen, es ist etwas, was typisch ist und was an Verhöhnung nicht mehr zu überbieten ist, es ist die ultimative Verhöhnung: ich gebe dir einen Tipp:

Manchmal … weißt du … ich wohne relativ … ich wohne relativ auf dem Lande, und ich wohne also, man könnte sagen: am A*sch der Welt, aber vielleicht kann man es anders formulieren, ich würde sagen: vielleicht wohne ich nicht wirklich am A*sch der Welt, aber vielleicht kann ich ihn von hier aus sehen. Das als ein kleiner Tipp von mir und das sollte auch mit diesen Worten das Ende der Tagesenergie sein, nur, so will ich irgendwie nicht enden hier mit einem solchen Hinweis, sondern lass uns doch lieber noch einmal zusammenfassen, was wir momentan erleben:

Wir erleben momentan einen gewaltigen Aufwachprozess, wir erleben momentan den verzweifelten Versuch, die Dinge noch einmal unter Kontrolle zu bringen, und wir erleben einen gewaltigen Prozess der Veränderung in den Einen und einen gewaltigen Prozess bei den Anderen, die versuchen, die Dinge irgendwie wieder so zu reparieren und so zusammenzukleben, dass ihr Weltbild wieder passt und sie die blaue Pille wieder schlucken und ihnen das Steak auch wieder schmeckt, als sei es ein wirkliches.

Und hier sind wir, jeder Einzelne, aufgefordert, uns zu unterscheiden, auf welche Seite wir uns stellen – und zwar nicht, um auf diese Art und Weise dieser Seite zum Sieg zu verhelfen, das ist überhaupt nicht notwendig, hier gibt es keinen wirklichen Kampf, hier gibt es nicht wirklich zwei Gegner auf Augenhöhe, hier gibt es nur eine einzige Frage und das ist die Frage: Wie lange lassen wir es noch zu, dass die Lüge über die Wahrheit dominiert – und das kann nur jeder Einzelne für sich beantworten, indem er selber in sich die Wahrheit findet und in diesem Sinne ist es genau die Zeit, die wir brauchen und ich wünsche dir den besten Erfolg dabei …“


Um der Intention der Veröffentlicher des „Images“, des „Abbildes“, des vermeintlichen Fotos Genüge zu tun, sollte man dem im Versalsatz gesetzten Begriff noch den zweiten Teil des pseudowissenschaftlichen Ausdrucks „Schwarzes Loch“ anheften, schon sind wir bei der von alexander angesprochenen Verhöhnung, die nichts anderes bedeutet, als dass unhaltbare Theorien, nicht bewiesen und nicht beweisbar, jedoch unsere Wahrnehmung und unser Weltbild determinierend, uns tatsächlich wie ein „schwarzes Loch“ in ein vollständig absurdes Glaubenssystem absorbieren, in dem wir offensichtliche Widersprüche (hier: Schwarzes Loch schluckt Materie, Energie, Licht etc. versus Foto, das eine vermeintliche Aurora zeigt) fraglos akzeptieren, unsere gottgegebene Denkfähigkeit verleugnen und sogar noch Rationalisierungen (Beispiel: die glimmende Zigarette) erschaffen mit dem alleinigen Ziel, die Verhöhnung, der wir ausgesetzt sind oder, mit anderen Worten, die finale Verblödung, in die man uns überführen will, zu negieren.

Was würde Q – meiner Meinung nach – kommentieren?
1) „They openly call you SHEEP/CATTLE.“
2) „SHEEP no more“

Wer sind „sie“? Es hat sich zwischenzeitlich die codifizierte Schreibweise (((They))) oder (((Jene))) etabliert, wobei ich die letztere bevorzuge, beginnt sie doch mit korrektem Konsonanten und hier ist implizit, einen Herrn Einstein als Hochstapler zu überführen, aber das ist einen weiteren Kommentar wert.

Konnten diese Zeilen ein wenig zur Aufklärung beitragen? Ich hoffe, meine Einlassung war nicht zu direkt und bitte andernfalls um Nachsicht.

Heil und Segen
:thorian

Missie Mabel
Missie Mabel
22. Apr. 2019 22:22
Antwort an  Adler und Löwe

Werter Adler und Löwe, #15,

also ich sehe da ein ehrliches (ungewolltes?) Selbstbildnis auf dem Titel dieses Druckerzeugnisses: Schaust Du in den Spiegel, schaust Du in ein A*schloch!

Gott mit uns
Missie

Adler und Löwe
Adler und Löwe
24. Apr. 2019 18:57
Antwort an  Adler und Löwe

@steinstaffel: also doch. ?

Gesellschaftsjäger
Gesellschaftsjäger
24. Apr. 2019 19:56

Ja, es ist schon faszinierend, wie ein auserwähltes Völkchen uns Germanen erst eine modifizierte Version ihres Märchens eingeprügelt hat und uns jetzt von der paarhundert Jahre später wiederum aktualisierten Fassung zu missionieren, da wohl die selbstbestimmenden Bestrebungen dem abergläubischen Hokuspokus 1.0 gegenüber zu renitent waren.

Da trifft es sich doch nur zu gut, dass Aberglaube 2.0 jede Form von individueller Freiheit und Unabhängigkeit unmissverständlich ächtet und drakonisch bestraft.

Mögen die Götter uns Kraft und Stärke schenken, dem endgültigen Todesstoß und seinen willigen Vollstreckern einen biblischen Zorn entgegenzusetzen.

Franz Maier
Franz Maier
25. Apr. 2019 11:15

Sehr blutiges und sehr verkohltes Ostern:

In Frankreich werden Kirchen nach und nach gebrandstiftet:

Nach Notre Dame: Weitere Kirche in Frankreich in Brand gesteckt [journalistenwatch.com]

Erst eine der berühmtesten Kathedralen Frankreichs, die Kathedrale St. Sulpice von St. Denis mit den Gebeinen von Karl Martell (berühmter europäischer Islambekämpfer aus der Vergangenheit), Verdächtiger: ein kurz vorher eingereister Pakistani.

Dann die berühmteste Kathedrale Frankreichs, Notre-Dame in Paris. Dieses symbolische Bauwerk wurde meines Erachtens bewusst angezündet, ebenso wie die gleichzeitig in Brand gesetzte Al-Aksa-Moschee in Jerusalem.

Dann heftiger Islamterror auf der Ferieninsel Sri Lanka mit mehreren hundert Toten am Ostersonntag. Also da wurde wirklich ganze Arbeit geleistet von den beteiligten Stellen.

Ein Glück gibt es in Frankreich selbst denkende Menschen und somit Gegenwind gegen die Offiziellen- und Lügenmedien-Verlautbarungen:

In Frankreich steigen die Zweifel an der offiziellen Version für den Brand der Notre Dame Kathedrale [mannikosblog.blogspot.com]

Ich gehe wirklich jede Wette ein: Notre-Dame wurde gebrandstiftet, um die Spaltung der Europäer noch weiter voranzutreiben.

Über Ostern bin ich noch um eine Erfahrung reicher geworden. Ich hatte das seltene Vergnügen, mich über aktuelle Ereignisse mit Konsumenten der Lügenmedien zu unterhalten. Tenor der Lügenmedien-Konsumenten: Es wurde berichtet, dass Notre-Dame keine Brandstiftung war. Und damit hat es sich für den pflichtschuldigst ergebenen Lügenmedien-Konsumenten.

mike
mike
27. Apr. 2019 23:36

Mal was anderes, geht brd-schwindel.ru vom Netz? Seit Tagen nichts mehr los und der letzte Beitrag könnte sich ja auch die Netzseite beziehen. Das wäre sehr schade, da an sich hier wirklich immer alles gut gesammelt wurde!?

mike
mike
28. Apr. 2019 13:03

Und gibt es irgendwelche Gründe oder wer steckte denn dahinter? Es wurde hier halt immer gut und täglich alles soweit gesammelt vom Netz, jetzt muß man sich alles selber raussuchen, sehr schade. Gibt es Alternativen?

:thorian
:thorian
29. Apr. 2019 22:23

Vielen Dank an den Nachtwächter, Bjørn Lystaal, Sonnenschein, Der Wolf, Thorson, Ekstroem, Johanniskraut und Thusnelda für die freundlichen Erwähnungen.

Ich revanchiere mich im Folgenden mit einem zweiten Teil weiterführender Gedanken rund um das Ostara-Ishtar-Fest (ein dritter Teil schließt sich in den nächsten Tagen an):

[hierhin ausgelagert – sehr lang und dennoch ausgesprochen lesenswert! N8w.]

Heil und Segen
:thorian

SangUndKlang
SangUndKlang
2. Mai. 2019 9:40
Antwort an  :thorian

Werter :thorian,

herzlichen Dank für diese spannenden und aufschlussreichen Erläuterungen. Freue mich schon sehr auf den dritten Teil!

Von Herzen
SangUndKlang

Onkel
Onkel
2. Mai. 2019 23:19

Zu #4.3: Werter Eli,

das Ansehen mancher Videos ist keine verschwendete Zeit und wenn man dabei noch ein bisschen Englisch lernt, hat man ja noch einen nützlichen Nebeneffekt. Nun ja, wie soll ich den Inhalt des Videos beschreiben?

Eigentlich beschreibt es eine aktuelle Umsetzung der Lehren eines (sehr alten) Betriebshandbuchs für Premiumvölker. In dem Buch geht es darum, wie man (als Premium und so …) auf Kosten anderer Völker durch die Jahrtausende segelt. Angefangen von der einfachen Unterwanderung, bis hin zum komplexen Völkermord, wird der geneigte Leser anhand von vielen Beispielen und Anleitungen an diese Kunst herangeführt. Z.B. sammeln sie dort zur Nachweisführung gern die Vorhäute ihrer Feinde, gewöhnlich nachdem sie getötet wurden, aber gelegentlich auch vorher. Also wie gesagt, es wird lediglich über eine weitere unbedeutende aktuelle Umsetzungsvariante aus besagtem Handbuch berichtet, wir kennen das.

Zu #4.2: Johanniskraut mag ich. 😉

Johanniskraut versuche ich gerade in meinem Garten auszuwildern. Wahrscheinlich werde ich es künftig öfter gebrauchen können. Es saugt die Kraft der Sonne auf und lagert sie in den Blättern und Blütenknospen als rotes Öl (Johannesblut) ab.

„Wegen seiner lichtvermittelnden Wirkung hilft Johanniskraut, bei Depressionen und Melancholie. Besonders im dunklen, trüben Winter durchflutet es die Seele mit Licht. Der Tee regt auch die Leber an, so dass körperfremde Stoffe schneller verstoffwechselt und ausgeleitet werden können. Äußerlich wirkt eine Öl-Mazeration der Blüten wundheilend und hilft der Haut bei erfolgtem Sonnenbrand“ (Storl).