Ich ziehe gerade um

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Von Erdbeerschorsch

Vor einiger Zeit wurde hier im Forum mal angeregt, sich konkrete Gedanken über die Zukunft zu machen, sie sich quasi herbeizuwünschen. Das habe ich getan. Und dabei festgestellt, daß ich eigentlich schon viel weiter bin, als gedacht.


Schöne neue Welt

Ich ziehe gerade um – von einer Welt in eine neue. Es ist ein langer Umzug, er zieht sich jetzt schon über 15 Jahre hin. Noch immer bin ich beim Umräumen und Einrichten, und das obwohl die neue Welt erst im Entstehen und noch gar nicht fertig ist. Das heißt, ich lebe momentan quasi in zwei Welten. Jede hat ihre eigene Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Täglich pendle ich mehrmals hin und her. Das bedeutet, alles zweimal bedenken, hin- und herschalten, absichern, Doppelsprech und andere Unbequemlichkeiten.

Manchmal ertappe ich mich auch dabei, daß ich der alten Welt nicht mehr die nötige Ernsthaftigkeit und Gewissenhaftigkeit angedeihen lasse, weil ich mental schon mehr in der neuen Welt lebe. Ich schmiede aber auch an einem Plan B, für den Fall, daß die neue Welt doch nicht fertig wird. Dieses Zweigleisigfahren ist manchmal nervig, aber leider geht es im Moment noch nicht anders.

Den Umzug empfinde ich als eine Art Befreiung. Denn ich muß mich entscheiden: Was aus der alten Welt ist es wert, in die neue mitzunehmen? Aufarbeiten oder lieber entsorgen?

Alles wird geprüft, neu bewertet, abgewägt. Es fühlt sich gut an, wenn man den Ballast los wird, der die ganzen Jahre aufs Gemüt gedrückt hat, der in allen Ecken und Winkeln rumstand, weil man nicht die Kraft hatte, sich davon zu trennen. Aber wegen des Umzugs geht das Loslassen jetzt einfacher. Versicherungen, Bausparverträge, Bonuskarten, Mitgliedschaften und ähnliche Aufmerksamkeitshascher sind schon weg. Überhaupt fühle ich mich, seit ich mich zum Umzug entschlossen haben, viel reicher, gesegneter, bin dankbar für das, was ich habe, schätze es mehr und mache das Beste daraus.

Ich habe Glück, meine Familie zieht auch mit um. Mein Sohn lebt zwar meist noch in der alten Welt, findet die neue Welt aber gut und weiß, daß auch er eines Tages höchstwahrscheinlich dorthin ziehen wird. Was mir nicht so gefällt, ist, daß er zur Zeit noch in der alten Welt zur Schule geht. In der neuen Welt gibt es noch keine Schulen. Aber wenn es sie dort auch mal geben wird, dann werden sie sich sehr von den alten Schulen unterscheiden.

Es werden ganz andere Themen in einer anderen Art vermittelt. Zum Beispiel steht dann auch Selbsterkenntnis und kritisches Denken auf dem Unterrichtsplan und überhaupt wird sich dort mehr an den Fähigkeiten der Kinder orientiert und diese werden individuell gefördert. Da haben nicht alle Kinder seiner Klasse die gleichen Fächer. In den Oberstufen wird viel Wert auf die Vorbereitung für das zukünftige Leben gelegt: Verantwortung übernehmen für sein eigenes Leben mit den entsprechenden Konsequenzen. Wie gelingt eine gute Partnerschaft? Wie gehe ich mit meinen Kindern um? Und ähnliche Dinge. Aber bis es soweit ist, muß eben ich ihm das alles nahebringen.

Ja, auch der Umgang mit Kindern und Kindheit wird sich ändern. Aufgrund der geänderten Sicherheitslage muß man seinen Nachwuchs nicht mehr rund um die Uhr behüten. Man kann ihnen wieder den Freiraum lassen, der in der alten Welt meist nicht möglich, weil viel zu gefährlich war. An Phänomene wie Helikoptereltern, Genderwahnsinn und Büffeln wird man sich mit einem Gruseln erinnern.

Übers Wochenende lebe ich größtenteils in meiner neuen Welt, doch leider fehlen noch wichtige Strukturen. Ich habe keinen Strom, den muß ich aus der alten Welt holen. Aber ich denke, es dauert nicht mehr lang, dann hat auch meine neue Welt Strom. Der wird dann allerdings auf eine ganz andere Art gewonnen wie in der alten Welt.

Auch auf das Auto aus der alten Welt bin ich noch angewiesen, obwohl das jetzt nicht so zu den dringlichen Anschaffungen zählt. Aber auch das wird eines Tages mit etwas anderem fahren, als mit Diesel oder Benzin und es wird auch kein E-Auto sein. Ich denke, da gibt es schon ziemlich ausgereifte Ideen, die zum Einsatz kommen werden.

Schon jetzt wird an Alternativen zur herkömmlichen Energiegewinnung geforscht. Ich bin mir ziemlich sicher, daß es da auch schon vielversprechende Erkenntnisse gibt. In meiner neuen Welt werden Themen, die heute noch im Untergrund beackert werden, offiziell bearbeitet. Denktabus gibt es nicht mehr, Dogmen sind verpönt. Alles, was irgendwie untersucht werden kann, wird unvoreingenommen untersucht werden. Ein Ehrenkodex wird Mißbrauch größtenteils verhindern und natürlich die Einsicht, daß man nicht im Sinne der Menschheit handelt und sich meist auch selbst damit schadet.

Wir haben nur diese eine Erde. Nachhaltiges Wirtschaften wird deshalb ein großes Thema in der neuen Welt sein. Alternativen zu Plastik, recyclingorientiertes Konstruieren, überhaupt Wiederverwertung, Reparierbarkeit von Geräten usw., sind schon in der alten Welt bekannt, werden aber aus Profitgier meist nicht umgesetzt. Und auch der Umgang mit der Natur wird sich ändern – man schmeißt dann nicht mehr den Müll einfach in die Landschaft. Um diese wieder halbwegs sauber zu bekommen, könnte ich mir für den Anfang ganz gut Müllsammeltage vorstellen, so als Art Subbotniks.

Überhaupt, Werte:

Ich sehe es teilweise schon in der alten Welt, daß sich da was tut. Wurde vor Jahren noch die Ellenbogenmentalität voll ausgelebt, so zeigt sich doch immer mehr, daß es vom „Ich“ zum „Wir“ geht. Das geschieht meist unbewußt; man merkt, daß Egoismus am Ende nicht zielführend ist.

Ehrlichkeit, Wohlwollen, Dankbarkeit, Maßhalten und noch so einige andere Tugenden treten vermehrt auf. Ich habe den Eindruck, daß immer mehr Menschen ein reines Gewissen materiellen Vorteilen vorziehen. Bis aber mal alles bewußt wahrgenommen und neutral bewertet und eingeordnet werden kann, vergeht sicherlich noch einige Zeit. Die MSM in der alten Welt tun aber gerade ihr Bestes, um den normalen Menschenverstand so richtig durch die Mangel zu drehen, und wie eine Feder, die man überdehnt, schnappt auch das normale Denken oft ziemlich ruppig wieder zurück. Immer mehr riechen Lunte, daß da doch so richtig was Großes im Argen liegt.

Schon vor Jahren habe ich einen Garten in meiner neuen Welt angelegt. Er war das erste Projekt dort. Inzwischen ist er schon ziemlich groß geworden. Freilich ernährt er uns nicht ausschließlich, ich kaufe zu aus der alten Welt – was bleibt mir anderes übrig. Massentierhaltung, Intensivlandwirtschaft, Zusatzstoffewahnsinn und dergleichen schmecken mir zwar gar nicht, aber auch das wird in meiner neuen Welt einmal anders gehandhabt werden.

Wenn man will, geht Ernährung auch gesünder und nachhaltiger. Denn schon jetzt gibt es Konzepte, wie es ressourcen- und umweltschonender geht, Stichwort „Terra Preta“ oder „Urzeit-Code“. Mit Tieren wird auch wieder respektvoll umgegangen. Somit wird Fleisch wieder mehr geschätzt, weil teurer, aber ich denke, es tut uns gut, nicht mehr so viel Fleisch zu essen.

Auch wird man wieder – wie auch schon in der alten Welt weit verbreitet – regional einkaufen. Das garantiert kurze Wege, Frische und eine gewisse Qualität – von Angesicht zu Angesicht läßt es sich schwerer betrügen. Kochen ist sogar in meiner alten Welt schon wieder angesagt und erlebt eine regelrechtes Wiederbelebung. So wie alles, was man selber machen kann, vermehrt auch gemacht wird. Der Näh-Boom ist fast schon unheimlich. Im Internet kann man Millionen Anleitungen zum Bau von Dies und Jenem finden sowie eine treue Gemeinde zum Austausch von Erfahrungen.

Die alte Welt ist ziemlich technik- bzw. internetbesessen. Jeder popelige Kühlschrank kann im Internet ausposaunen, ob er noch voll ist. Viele fühlen sich zu Recht dauerüberwacht, aber es wäre falsch, die Technik an sich zu verteufeln, denn diese ist ja weder gut noch böse. Wenn man heute noch ein mulmiges Gefühl bei der Benutzung der ein oder anderen Technik haben muß, so ist das in meiner neuen Welt nicht mehr der Fall. Es wird schlicht kein Interesse mehr bestehen, persönliche Daten zu sammeln, zu verknüpfen und zu verkaufen oder jemanden damit zu erpressen.

So etwas Krankes wie geplante Obsoleszenz gibt es in meiner neuen Welt auch nicht mehr. Wenn aber die Dinge, die man sich kauft, länger halten, dann besteht auch nicht die Notwendigkeit, sich alle halbe Jahre einen neuen Fön oder Staubsauger zu kaufen. Und diesen Mode-Wahnsinn braucht auch keiner wirklich. So muß ich nicht mehr so viel Arbeitszeit aufwenden, um mein Leben zu bezahlen. Zeit ist in meiner neuen Welt wieder wertvoller, als Geld. Und Ressourcen werden auch geschont.

Mir ist Zeit jetzt schon wichtiger als Geld, ich arbeite nicht mehr voll. Gern würde ich sagen können, daß ich die gewonnene Zeit mit meiner Familie verbringe, aber ich bin noch voll in den Umzug vertieft. Wenn die alte Welt zerbricht, werde ich keinen Zugriff mehr auf deren Ressourcen haben, sprich Baumaterial usw., deshalb bin ich in Eile, die neue Welt schon so weit vorbereitet zu haben, daß wir gut hier leben können, wenn es die alte Welt nicht mehr gibt.

Somit bleibt wenig Zeit für Spielereien und Kurzweil, aber der Sonntag ist Familientag. Wir wandern oder geocachen gern, besuchen historische und geheimnisvolle Ort in unserer Umgebung oder genießen einfach nur die Natur. Und das geht auch schon in der alten Welt.

Wohnen geht auch anders in meiner neuen Welt. Dörfer werden wieder attraktiv und das sogar schon in der alten Welt. Familien ziehen wieder zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Wo in der alten Welt jetzt noch Betonsilos dicht an dicht stehen, werden mal parkähnliche Wohnanlagen entstehen. Wenn alle, die nicht zu dieser neuen Welt gehören, wieder in ihren Heimatländern sind, sieht es mit der Wohnungsnot gar nicht mehr so schlimm aus. Bausünden, hässliche und unnötige Bauten werden zügig zurückgebaut, gesundes Wohnen steht auf der Agenda. Wäre dann nur noch die Frage zu klären, was man mit all dem ganzen Bauschutt macht. Und mit dem anderen Müll. Ich hoffe sehr, da wird uns Menschen was einfallen, um die Schäden wieder rückgängig zu machen.

Auch die Schäden an uns Menschen selbst, ausgelöst durch Umweltgifte, Impfungen, giftiges Essen und dergleichen werden in meiner neuen Welt rückgängig gemacht. Die Medizin, da bin ich mir ganz sicher, wäre auch heute schon weiter, wenn sie nicht korrumpiert wäre und wirklich zur Heilung und nicht dem genauen Gegenteil eingesetzt werden würde. Es gibt ja schon in der alten Welt viele Ansätze, wie man alternativ heilen kann. Auch sich selbst. Das wäre auch so ein Thema für die Schule.

Da die alte Welt eine ganz andere Vergangenheit hat, als die neue, wird auch auf dem Gebiet der Vergangenheitserforschung ein neues, unvoreingenommenes Herangehen nötig sein. Zwar kann man sich schon heute – wenn man es denn will – durch viele alternative Kanäle über andere Geschichtsdeutungen informieren, aber die meisten Menschen machen sich nicht die Mühe oder es interessiert sie nicht, sodaß sie die über die Jahrhunderte aufgebauten „Tatsachen“ glauben und als Beurteilungsgrundlage nehmen – speziell für die 12 Jahre.

Die Aufarbeitung betrifft nicht nur die Geschichte, sondern eigentlich alle wissenschaftlichen Gebiete. Die neuen Kenntnisse müssen dann natürlich auch verbreitet werden. Wissenssendungen werden dann auch wirklich Wissen vermitteln, und nicht die Gehirne waschen. Dabei kommt den Massenmedien eine wichtige Aufgabe zu. Ob es noch die gleichen wie in der alten Welt sein werden, bezweifle ich, aber es muß sie geben, um viele Menschen zu erreichen und ihnen die vielen neue Erkenntnisse zu vermitteln.

Daß Demokratie gescheitert ist, sehen wir ja in der alten Welt. Aber welche Staatsform wäre denn überhaupt angemessen? Von minimalistisch, über Monarchie bis hin zu Anarchie habe ich hier im Forum schon alles gelesen. Ich bin der Meinung, daß es ohne einen staatlichen, rudimentären Überbau nicht geht (Nachtwächterstaat), dieser soll aber voll im Sinne der Menschen agieren.

Gut könnte ich mir einen Monarchen vorstellen, warum nicht? Auch direkte Meinungsäußerung der Menschen z.B. bei Befragungen, Abstimmungen usw. wären denkbar. Jede Gemeinde, jede Stadt soll voll souverän sein, nicht mehr abhängig von irgendwelchen Vorgaben von „oben“, so wie es in der alten Welt noch ist. Vielleicht geht auch alles zusammen.

Zu diesem Thema habe ich mir zugegebenermaßen noch nicht so viele Gedanken gemacht, weil das sehr viel vom Grad der Wachheit und Bewußtwerdung des Volkes abhängt. Auf alle Fälle müssen die vielen unsinnigen Regularien, die die meisten inzwischen als Gängelung und Bevormundung empfinden, verschwinden.

Auch zur Beurteilung eines geeigneten Warenaustauschsystems (Geld) fehlen mir die Hintergründe und das Verständnis. Ich denke, ohne Geld geht es nicht. Ob es goldgedeckt ist oder Schwundgeld oder Muscheln – in meiner neue Welt gibt es Geld, das nicht mehr aus der Luft gegriffen werden kann und Zinsen gibt es auch nicht mehr.

Ein weiteres großes Thema, vielleicht das größte, sind die Religionen. Man kann den Menschen nicht den Glauben nehmen, aber man kann über die Hintergründe der Religionen aufklären. Ich bin schon in der alten Welt aus der Kirche ausgetreten, obwohl ich mich selbst als gläubig bezeichne. Aber schon als Kind hatte ich eine andere Vorstellung von Gott, als meine Religionslehrer. Mein Gott wohnte nicht irgendwo weit weg, sondern in mir und in allem um mich herum.

Ob nun ein Gott oder einer für jeden Anlaß, man braucht keine Mittler mehr. Man kann sich direkt an ihn wenden und Rat oder Trost suchen. Vielleicht kommen die alten Religionen zurück, vielleicht entstehen neue. Wichtig ist, daß die Menschen erkennen, daß die heutigen Religion ein Mittel zur Knechtung sind und daß sie vom eigentlichen Schöpfer eigentlich gar nichts mehr wissen.

Das betrifft nicht nur die christliche Kirche, auch Juden und Moslems werden so richtig vera*scht. In meiner neuen Welt hört das auf, aber ohne, daß die Menschen ihre Gläubigkeit verlieren. Der Mensch wird nicht mehr als sündiges und unzulängliches Wesen wahrgenommen, sondern als ein göttliches Geschöpf.

Ein sehr wichtiges Thema ist das Thema Partnerschaft. In meiner alten Welt wurde die Dualität von Mann und Frau negiert: Jeder kann und muß alles können und machen, sonst ist man ja nicht emanzipiert. Jetzt ist jeder überfordert von den an ihn gestellten Anforderungen. In meiner neuen Welt ergänzen sich Mann und Frau wieder. Freilich geht das nur, wenn man auch eine Einheit bilden will – Voraussetzung ist wirkliche Liebe.

Viele wissen heutzutage gar nicht mehr, was das ist und das ist so unendlich traurig. Partnerschaften sind meist nur Konkurrenzkämpfe mit zeitweiligen Waffenstillständen. Oder Kompensationsbündnisse. Jeder sieht nur zu, daß er selbst nicht zu kurz kommt und blendet die Bedürfnisse des Partners aus oder – noch schlimmer – meint, sich durchsetzen zu müssen. Das ist so ermüdend und unnütz.

In meiner neuen Welt wird es eine riesige Aufklärungskampagne geben, damit die Heilung auf diesem Gebiet erfolgen kann. Und damit wäre dann das Thema Familien gleich mit erledigt, denn wenn man sich wirklich liebt, ergibt sich der Rest von ganz allein.

Zu guter Letzt noch ein Gedanke zum allgemeinen Zusammenleben: Bei uns auf dem Dorf war nachbarschaftliche Hilfe und überhaupt nachbarschaftlicher Kontakt zwar nie ganz weg, aber nach der Wende hat es doch etwas nachgelassen. So langsam erholt sich das wieder und stimmt mich zuversichtlich, daß es in meiner neuen Welt möglich ist, in einer zum Wohle aller ausgerichteten Gemeinschaft zu leben.

Die Globalisierung, wie sie in der alten Welt gemeint war, gibt es in der neuen nicht mehr. Vielmehr ist es ein kultureller und wirtschaftlicher Austausch – jedes Land für sich, aber man schätzt sich, besucht sind, bestaunt die unterschiedlichen Ansichten und Lebensweisen – alles auf Augenhöhe. Vielleicht gibt es auch mal einen „Babelfisch“, das würde ich sehr begrüßen.

Auch wenn ich ziemlich zuversichtlich in die Zukunft blicke, muß ich doch zugeben, daß diese meine Utopie wahrscheinlich nicht eintreten wird, ohne einen gewaltigen Bewußtseinssprung. Von was dieser ausgelöst werden wird, kann ich nicht sagen – ob aus dem Kosmos, aus der Erde selbst oder durch ganz viele Aha-Erlebnisse – ohne diesen Sprung bleiben wir auf dieser Stufe hängen und alles geht irgendwann wieder von vorn los.

Wir alle rätseln, was wann wie wohl eintreten wird. Dabei haben wir es schon jetzt in der Hand, unsere Zukunft zu verändern.

***


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MLKeks
MLKeks

Wooow, vielen Dank für den tollen Text und das Teilhabenlassen an Deinen aktuellen Plänen und Veränderungen. Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg.

Hört sich gut an, wie du Deine „Neue Welt“ beschreibst, auch ich stelle mir das so ähnlich vor und hoffe, dass ich diese noch ein paar Jahre genießen kann – ich bin aktuell 46 Jahre alt.

Hoffentlich müssen wir auf die neue Welt nicht mehr so lange warten und können bald in Frieden leben, im Einklang mit der Natur.

Bondaffe2
Bondaffe2

Liebe Erdbeerschorsch,

vielen Dank für diesen Beitrag.

Seit Monaten habe ich daran gedacht, etwas ähnliches zu formulieren, aber meine Schreibkünste sind da eher hinderlich. Daher bewundere ich die Worte umso mehr. Doch kann ich vieles nachvollziehen und sehe überall ähnliches, wie oben beschrieben. Vieles davon fällt der Masse noch nicht auf. Gerade die Kleinigkeiten aber zeigen mir den Fortschritt und geben jeden Tag neuen Mut.

Da ich gefühlt in die neue Welt vor über 30 Jahren geboren wurde, muss ich aber bis heute in die alte Welt hinüber, um meine Familie zu sehen und die Grundlagen des Überlebens zu sichern. In meiner Kindheit hatte ich große Probleme das alles zu verstehen, da nur wenige mich verstanden haben. Mittlerweile sehe ich auch den täglichen Gang zur Arbeit in die alte Welt eher sportlich. Zumal ich abends zu meiner Familie in die neue Welt zurückkehre.

Danke nochmal für den tollen Beitrag.

kph
kph

Werte Erdbeerschorsch,

ein sehr guter erster Beitrag hier beim N8Waechter. Die Idee mit dem Umzug finde ich ausgezeichnet. Dadurch kann man sich gedanklich und mit seinen Taten, zwischen den Welten bewegen. Das Alte wird noch benötigt, aus verschiedenen Gründen. Das Neue ist zu sehen, man hat sich darauf vorbereitet. Es kommt nicht zur Schockstarre wie bei den meisten Menschen, welche noch in der alten Welt leben und möglicherweise daran festhalten.

Viele Grüße
kph

Schwabenmädel
Schwabenmädel

Liebe Erdbeerschorsch,

ich hatte beim Lesen deines Berichtes das Gefühl, dass wir in eine gemeinsame Nachbarschaft ziehen. 🙂

Ich konnte jeden deiner Gedanken und jedes Planen deines Umzuges nachempfinden, weil es bei mir genauso verläuft. Alles ist im Umbruch, es wird in der alten Welt gepackt und überlegt, was davon in der neuen Welt noch wichtig sein könnte, es wird viel ausgemistet und weggeschmissen/losgelassen. Für die neue Welt wird schon vorgeplant und besorgt und erledigt, was schon zu machen ist.

Einfach herrlich, wie Du deinen Umzug beschreibst. Unser Sehnen geht schon in die neue Welt, in der alten Welt sind wir noch verwurzelt, also gilt es auch hier noch manche Wurzeln zu kappen, damit der Übergang flüssiger werden kann. Und ganz nebenbei wächst das Verständnis und Erkennen, wie es in der neuen Welt besser werden kann und wird. Viele „Probleme“ haben noch keine Lösungen, aber das wird kommen, da bin ich sehr zuversichtlich.

Vielen herzlichen Dank, dass Du das so toll formuliert hast. Ich war komplett bei Dir beim Lesen deines Beitrages. 🙂

Euch allen ein „produktives“ Wochenende, vor allem was Euren Umzug betrifft.

Heil und Segen
Schwabenmädel

Dirk
Dirk

Sehr guter Artikel, Chapeau!

Zum System des „Glaubens“, also dem Gegenspieler des Wissen (!), habe ich vor geraumer Zeit einmal ein paar PDFs verfasst und möchte an dieser Stelle eines euch und euren Lesern nahebringen:

Weißt Du schon oder glaubst Du noch [PDF | vk.com]

LG
Dirk

Ekstroem

Danke Dirk, Deine PDF passt wunderbar zum Artikel, auch sie ist ein Schatz. Es tut sich was!

pedrobergerac
pedrobergerac

Werter Dirk,

mein Umzugshelfer war der Rudi Berner gewesen:

zurwahrheit.de

Da sind auch die Themen aus deinen Sammlungen zu finden.

anne
anne

Boah, Dirk, was für ein ebenfalls toller Text in der PDF bei VK.

Wo finde ich den Netzverweis zu der Seite? Blendet immer wieder aus, wenn das Herunterladen endet. Das liest sich, als ob öfter welche aus der „Feder“ kommen!

Der Teilnehmer
Der Teilnehmer

Werte Erdbeerschorsch,

herzlichen Dank für Deine warmen Worte, die ausdrücken und aussprechen, was wir wohl alle hier in diesem Forum denken und fühlen. Mir selbst geht es jedenfalls so. Ja, wir alle sind am Umziehen, und unser aller neue Welt sieht genauso aus, wie Du sie beschrieben hast. Und auch mein Weg hin in die neue Welt ist Deinem Weg dorthin unfassbar ähnlich.

Ich bin mir sicher, wir werden diese neue Welt zu einer schönen Welt gestalten!

Heil und Segen uns allen!
Der Teilnehmer

rechtobler

Lieber N8w, ich bin begeistert.

Das ist genau das, was ich als junggebliebener Nachkriegsgenerationler noch erleben möchte. Den ganzen ‚alte Welt‘-Schrott habe ich nun mitgemacht – es ist Zeit für das goldene(?) Paradies.

Heil und Segen
der Rechtobler

Ekstroem

„es ist Zeit für das goldene(?) Paradies.“

Wir sind schon mittendrin in der Goldenen Zeit:

Jahresrückblick auf 2017 [freiheit-wahrheit-verantwortung.de]

Aber ein „Paradies auf Erden“ wird es meiner Ansicht nach nicht geben. Die Hochzeit der griechischen Antike war eine der Goldenen Zeiten der Menschheit. Auch sie war aber keine paradiesische Zeit mit Frieden auf Erden. Wir leben im Kali-Yuga, in einer Goldenen Zeit.

Lucia
Lucia

Liebe Erdbeerschorsch,

danke für diesen berührenden Text. Welch eine wunderbarer Ausblick in die neue Zeit.

Auch wir sind dabei umzuziehen und es werden glücklicherweise immer mehr Menschen, die sich neu ausrichten. Vielleicht wurde es schon mal eingestellt, doch passt es hier dazu:

Wir sind die Schöpfer unserer Welt [dieter-broers.de]

Und vielleicht geht es mit der neuen Welt doch schneller, als wir denken:

Kosmische Ereignisse als Zeichen für eine Neu-Strukturierung unserer Welt [dieter-broers.de]

Und danke an den N8wächter für dieses Forum und die Möglichkeiten die es bietet.

Uns allen eine gute Zeit.
Lucia

Sepp Frecher
Sepp Frecher

Ein schönes Bild, das mit dem Umzug.

Mein Gott wohnte nicht irgendwo weit weg, sondern in mir und in allem um mich herum„, genau so habe ich es als Achtjähriger empfunden, ich erinnere mich genau.

Ich sitze abends oft vor meinem Ofen und schaue ins Feuer. Wenn das Holz weitgehend abgebrannt ist und glühend zusammenfällt, flammt es nochmal kräftig auf und gibt enorme Hitze frei. Das ist eines meiner Bilder vom vergehenden System, das gerade nochmal kurz aufflammt.

Liebe Grüße an Euch alle

Anyearthling
Anyearthling

Wow, mein Herz geht auf! Ich bin schon lange ein stiller Leser hier, aber dieser Artikel bewirkt eine Reaktion meinerseits.

Genau das trifft auch mein Befinden, so schön in Worte gefasst und es berührt mich hier von Menschen zu lesen, die genauso wie ich empfinden.

Danke, danke, danke. Das hat mir heute sehr viel Energie und Glück gegeben. Schön zu wissen, dass man nicht ganz allein ist.

Thorson
Thorson

Herzlichen Dank, werte Erdbeerschorsch,

so ergeht es mir seit 2015 sehr stark. Dies ist auch der Grund, mich mal „Themenfremd“ zu äußern. Mir geht es um das Loslassen der Illusion, was hier im Blog teils noch recht kontrovers wahrgenommen wird. Alles hiesige in der alten Welt aufzugeben, ist und war für mich ebenfalls eine Befreiung. Meine Frau hält an der alten Welt ganz fest, die Kinder pendeln manchmal …

Heil und Segen
auf all unseren Wegen
Thorson

Missie Mabel
Missie Mabel

Werter Thorson, werte Erdbeerschorsch,

ich bin auch seit 2015 mit den Umzugskartons beschäftigt und halte es ähnlich wie GdL (13.2). Es gab negative wie positive Erfahrungen. Seit ich bei dem werten N8wächter angekommen bin, habe ich soviel erfahren und gelernt – auch durch die vielen Kommentatoren. Ich lerne immer weiter und das gibt mir die Energie für den Umzug. Und die positive Energie wirkt immer mehr in meinem Umfeld, auch ohne „Missionierung“.

Eine Anekdote zum Thema Angst vor der Zukunft:

In einer (zugegeben) recht kniffligen Abteilung unkte die Assistentin des Chefs jahrelang herum, dass, wenn sie einmal in Rente ginge, die Abteilung, ach was, der ganze Laden, in die Grütze gehen würde. Ihr Chef ging, sie wurde seine Nachfolgerin. Sie stöhnte, ächzte und dramatisierte von früh bis spät; es waren noch einige Jahre bis zu ihrem Tag X.

Mittlerweile war sie als tägliche Hiobsbotin der „running gag“; wir warteten alle gespannt auf den Tag X, das Inferno, den kompletten Zusammenbruch!
Einer ihrer jüngeren Mitarbeiter würde ihr Nachfolger werden: sie hatte Zweifel, wir würden es ja alle noch sehen …

Der Tag X kam und wir waren nun doch etwas nervös – die Saat des jahrelangen Unkens war aufgegangen. In der darauffolgenden Woche war eine heikle Aufgabe mit der „Abteilung“ zu bewältigen und wir empfingen den Nachfolger mit besorgten Mienen, ob denn alles ok wäre, ob es Probleme geben würde etc.

Erst guckte er verdutzt und dann fing er schallend an zu lachen. Es gäbe keine Probleme und auch keine mehr in der Abteilung, denn das „Problem“ wäre in Rente gegangen. Fortan lief alles wie am Schnürchen.

Im Kleinen wie im Großen, es ruckelt sich alles zurecht. ☺

Gott mit uns (bei unserem Umzug)
Missie

Reiner Traubenzucker
Reiner Traubenzucker

Oh ja, werte Erdbeerschorsch, wie gut kann ich Deinen Worten folgen.

Mittlerweile sitze ich seit drei Jahren auf meinen Koffern. Ich pendle genau wie Du zwischen alter und meiner/unserer neuen Welt. Ich traue mich nicht, endgültig den Stecker zu ziehen. Ich müsste, bis auf eine Person, meine komplette Familie zurücklassen. Trotz jahrelangen Aufklärungsversuchen – doch sie hängen an „ihrer“ alten Welt.

Genauso würden 90 % meiner „alten“ Freunde zurückbleiben. Oder anders, ich würde gefühlt alleine in die neue Welt treten – ohne Sicherheiten, ohne Rückhalt, ohne Rückkehrmöglichkeit. Es ist so unendlich schwer, die Türe hinter sich zu schließen. Jahrzehnte Leben aufzugeben und wegzuwerfen. Es waren auch schöne Zeiten dabei, richtig schöne.

Dennoch, dieses System ist jetzt am Ende. Irgendjemand muss und wird den Anfang machen. Es ist zum Greifen nahe, es liegt förmlich in der Luft. Die Kabale bäumt sich gerade in ihren letzten Zügen auf; wer macht den Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt? Du? Oder doch besser er? Oder ich? Wann? Morgen, übermorgen oder doch jetzt? Verdammt – ich bin doch noch nicht soweit – oder ihr?

Ich werde mal noch weiter beobachten, Vogelperspektive einnehmen, analysieren, grübeln und wenigstens bis Sonntag warten. Oder bis zu Qs x-ten großen Ereignis? Hmm…, jeden weiteren Tag dieses alte System mit meiner Energie zu füttern, macht mich zusehends unglücklicher, fast verbitterter.

Einzig mein Glaube und viele gute Gastkommentare hier, halten meinen Geist aufrecht. Die Ausarbeitungen vom N8waechter, vom Kurzen sowie die SvX-„Sonntagsbeißerchen“ sind unschätzbar in ihren positiven Auswirkungen auf meine geistige Verfassung. Ohne solche „Stützen“, wäre ich schon öfters dem Selbstzweifel verfallen.

Was machen wir nun mit dem Umzug?

Es gab vor vielleicht 4 Jahren eine Idee von der „Reconquista Germania“ in MeckPom ein Dorf zu kaufen. Alle Gleichgesinnten sollten dort ein Leben im Sinne der alten germanischen Tradition im Gleichklang mit der Natur aufbauen. Irgendwie fand ich, dass ist die Lösung. Es scheiterte damals irgendwie an der Finanzierung. Vielleicht ist das aber gar nicht das Problem, vielmehr das endgültige Steckerziehen sehe ich als das Hindernis.

Es gehört viel Mut dazu, sein Leben richtig zu verändern. Bisschen Kosmetik kann jeder, zu mehr sind leider die Wenigsten bereit.

Aber unser unsere neue Welt kommt!

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister

Werter Reiner Traubenzucker,

nur du allein kannst den für dich notwendigen Schritt tun, so wie jeder von uns nur für sich. Weder ist es deine Aufgabe noch dein Recht die anderen mitzuziehen. Sie werden dir zu gegebener, der für sie richtigen Zeit folgen, oder eben auch nicht.

Jeder folgt dem Plan seiner Seele in der für ihn vorgesehenen Geschwindigkeit, aber alle werden sicher ankommen. Deshalb musst du dir darüber keine Gedanken machen. Schaue nicht zurück, tue was du tun musst, es wird nach dem ersten Schritt leichter und irgendwann zählst du nicht mehr die Schritte, du gehst einfach.

Eine Gemeinschaft ist auch eine, wenn der Eine langsamer und der Andere schneller geht, in der Seele bleibt sie immer wahrhaftig verbunden. Und jeder findet seine Gemeinschaft, seine „kleine“ Heimat, aus der sich die große Gemeinschaft mit der einen großen Heimat gestaltet.

Heil und Segen
Annegret

GdL
GdL

Werter Reiner,

ich denke man muss es nicht so schwarz oder weiß sehen. Da gibt es kein entweder oder. Das Raupenprinzip ist ratsam. Erst das alte Blatt loslassen, wenn man schon Halt auf dem neuen hat.

Ich glaube, man sollte auch nicht alle Beziehungen kappen, nur weil die Mitmenschen den Weg (noch) nicht mitgehen wollen. Diese Zeit kommt aber ganz gewiß. Ich habe mich nur allmählich von Menschen entwöhnt, die nur negative Energien freisetzen. Ohne Streit und ohne großes Tamtam. Ich ging einfach meinen Weg weiter, ohne andere für ihre Entscheidungen zu verurteilen.

Liebe Grüße.
Heil und Segen

DAKI
DAKI

Werte Erdbeerschorsch,

Dein überragender Beitrag hat mir im positiven Sinn „die Schuhe ausgezogen“. Sind wir etwa Zwillinge und wissen es nur nicht?

Bei jedem Thema klopft mir das Herz noch mehr – vor Freude, dass sich wohl „etwas“ tut. Hier in unserer Wohnung stehen Kartons mit der Aufschrift „Mitnehmen“ oder „Hier lassen“ oder „Wegwerfen“.

Nun ist es bei meinem Mann und mir so, dass wir mit diesen Themen auch ganz real umziehen werden – auf eine sehr kleine Insel mitten im Atlantik (das letzte Ende von Europa). Die Menschen sind bescheiden und heiter, meistens Selbstversorger. Auch wir werden dort unser Gemüse selbst anbauen und ein bescheidenes, aber glückliches Leben führen.

Wir haben diese „Neue Welt“ so sehr herbeigesehnt, dass sie sich ganz real gezeigt hat. Der Finger auf der Landkarte hat dorthin gezeigt, und wir haben die Reise angetreten, um uns und diese Neue Welt nochmals zu überprüfen. Und jetzt können wir, obwohl schon alt (im althergebrachten Sinn) unsere wenigen Sachen packen und im Mai dieses Jahres unsere Neue Welt beziehen.

Natürlich werden wir noch Produkte aus biologischer Landwirtschaft aus der alten Welt als Ergänzung bestellen müssen. Es macht wieder so jung, eigene Produkte zu kochen, Tofu, Tempeh und Seitan selbst herzustellen, die gesunde Luft einzuatmen, das unendliche Meer rauschen zu hören.

Ach, ich könnte noch ewig weiter schwärmen von der Neuen Welt, und ich hoffe so sehr, dass überall die Liebe wieder einziehen wird, man sich wieder in die Augen anstatt auf das Smartphone schaut und sich die Hände reicht.

So wird es werden – daran glaube ich!

lotse
lotse

Das klingt so ein wenig nach Flores, eine wunderbare Insel.

Alles Gute für Euch und einen gelungenen Umzug in zweierlei Hinsicht.

EvaMaria
EvaMaria

Werte Erdbeerschorsch, Du sprichst mir aus der Seele.

Hinundherpendeln zwischen beiden Welten oder – wie Alexander Wagandt sagt: „Das Spielfeld bewußt betreten oder verlassen“, das tue ich auch schon seit einiger Zeit. Am besten gefällt mir das Aufräumen und Reinigen auf allen Ebenen. Und danach gibt es dann kein Zurück mehr zu dem alten Müll.

Übrigens gibt es solche Schulen schon. Im Weltnetz ist zum Thema „Schetinin-Schule“ einiges zu finden, schon viel mehr als noch vor 5 Jahren, als ich Anastasia gelesen habe, die diese Schule auch beschreibt. Interessant ist dieser Film:

Eine leuchtende Botschaft. Tekos – eine Schule der Zukunft [YT]

Nun ja, alle Deine wundervollen Ideen kann jeder ja schon jetzt leben oder anfangen damit. Wir müssen es nur wollen. Anregungen gibt es genug, man muß nur beim N8wächter vorbeischauen.

In Ergänzung an die denkwürdigen Worte von N8wächters Tochter, daß man sich aussuchen kann, ob man gesund ist oder nicht, möchte ich hinzufügen: die Krankheit ist oft schon die Heilung.

Heil(ung) und Segen uns allen.

Saiwalo

Hallo Erdbeerschorsch,

danke für diesen treffenden Beitrag. Auch ich kenne diesen (in meinem Fall bereits seit 15 Jahren andauernden) mentalen Spagat zwischen diesen beiden Welten, bzw. Epochen. Das kostet Kraft und kann frustrierend sein. Aber zum Glück haben wir hier, dem N8wächter sei Dank, viele gleichgesinnte Umzugshelfer. 🙂

Heil & Segen

Freidimensional
Freidimensional

Ganz tolle Zusammenfassung über das Empfindungsleben von Menschen, die im Begriff sind, über die Abartigkeiten der Welt, die wir uns inzwischen erschaffen haben, hinauszuwachsen und zumindest noch ein Potential für eine bessere Entwicklung zu erkennen, und dann mit etwas Glück noch die Energie aufbringen, sich dorthin zu bewegen.

Mit „bessere Entwicklung“ meine ich jetzt die Rückkehr zum wahrhaft Menschlichen. So, wie die Erdbeerschorsch es andeutet.

Das, was offiziell läuft in diesem verkommenen System, ist eine Entwicklung zur Abwicklung des Menschlichen. Hier, in der alten Welt sozusagen, läuft alles auf Automatismen, Mechanismen, Dogmen, Entrechtung und Funktionieren nach Vorschriften und Regulierung hinaus. Und die Begleitmusik auf diesem Marsch Richtung zivilisatorischen Untergang, spielt die ganze Zeit „Demokratie“ und „Social Justice“ – wie damals auf der Titanic. Dabei haben wir die ganze Zeit die schreckliche Wahrheit vor Augen, besonders wenn wir mal wieder einen Blick ins TV werfen …

Also dann, ich wünsche allen gutes Gelingen beim (alternativlosen!) Umzug. 🙂

andreas(2)

Liebe Erdbeerschorsch

was für ein kraftvoller Text, der mir einen weiteren Schub gibt, noch mehr vom Alten loszulassen. Deine Worte haben mich tief berührt, dafür meinen aufrichtigen Dank.

Heil und Segen
andreas(2)

Bjørn Lystaal
Bjørn Lystaal

Werte Erdbeerschorsch,

ich verneige mich vor Dir. Du erfüllst die vornehmste Aufgabe jedes Schreibenden mit Glanz und Leben:

Du bringst die, im Wortsinne, richtige Kraft in die (alte) Welt, gerichtet nämlich auf den unvermeidbaren Schritt hin zu dem, was sein soll, muss und wird. Ein denkwürdiger Text.

Meine Bitte: Vergiss beim Umzug deine weiße Armbinde nicht … auch in der neuen Welt wird man uns alle als helfende Wegweiser benötigen, vielleicht sogar noch dringender, als bisher.

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister

Glückwunsch, werte Erdbeerschorsch,

und möge es euch gelingen.

Das Einzigartige an diesen „Umzügen“ ist, daß man weder Ort noch Raum wechseln muss, lediglich sein Denken und Handeln.

Heil und Segen
Annegret

P.S.: Meine Söhne mögen sehr den Spruch: „Wenn du es dir vorstellen kannst, kannst du es auch tun.“ In diesem Sinne …

Frank
Frank

Mich haben deine Worte sehr berührt. Ich denke ähnlich, kann es aber nicht annähernd so schön ausdrücken. Bitte mehr davon.

Ekstroem

Werte Erdbeerschorsch,

auf der Exzellenzskala von 1 bis 10 bekommt Dein Artikel eine 12. Oder eine 13:

Es ist alles ganz anders – 7 [freiheit-wahrheit-verantwortung.de]

Überhaupt, Werte: […] Ehrlichkeit, Wohlwollen, Dankbarkeit, Maßhalten und noch so einige andere Tugenden treten vermehrt auf. Ich habe den Eindruck, daß immer mehr Menschen ein reines Gewissen materiellen Vorteilen vorziehen.

Die drei Gesetze der Freiheit werden schon jetzt, beim Übergang von der alten in die neue Welt, von immer mehr Menschen zur Grundlage ihres Handeln gemacht:

1. Halte dein Wort.
2. Verletze nicht den Freiraum oder das Eigentum anderer Personen.
3. Achte und respektiere die Geschöpfe und Gesetze der Natur.

Quelle: Freiheit will errungen sein [freiheit-wahrheit-verantwortung.de]

Du hast so viel Wichtiges wahrhaftig angesprochen; und dabei dem Leser Freiraum für die Entwicklung eigener Ideen gegeben. Was will man mehr?

Ob nun ein Gott oder einer für jeden Anlaß, man braucht keine Mittler mehr. Man kann sich direkt an ihn wenden und Rat oder Trost suchen. Vielleicht kommen die alten Religionen zurück, vielleicht entstehen neue.“

Der Deutsche Idealismus – Klassik, deutsche Romantik und Transzendental-Philosophie – ist wie ein Brennglas, in dem sich alle guten Kräfte unseres Volkes in kurzer Zeit (ca. ein halbes Jahrhundert) bündelten. Eine neue Religion zu schaffen, war Teil dieser Bewegung:

„Ein höherer Geist, vom Himmel gesandt, muß diese neue Religion unter uns stiften, sie wird das letzte größte Werk der Menschheit sein.“

Quelle: Das Deutsche Programm [freiheit-wahrheit-verantwortung.de]

Danke, liebe Erdbeerschorsch, für Deinen inspirierenden Artikel.

Ekstroem

Gerade habe ich die bisherigen Kommentare gelesen und bin überwältigt. Für mich zeigt sich in diesem Faden eine neue Qualität. Es gab meiner Ansicht nach wieder einen Bewußtseinssprung.

… ich hatte beim Lesen deines Berichtes das Gefühl, dass wir in eine gemeinsame Nachbarschaft ziehen.“

Solche Nachbarn wünscht man sich – und die Nachbarschaft wächst stetig.

„… wer macht den Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt? Du? Oder doch besser er? Oder ich? Wann? Morgen, übermorgen oder doch jetzt?

Die Frage enthält die Antwort.

christof777

Werte Erdbeerschorsch,

das Bild von einem Umzug ist treffend gewählt. Man verlässt die alte, bekannte und vertraute Welt und macht sich auf zu neuen Ufern. Das ist ein uraltes, menschliches Prinzip, was nicht zwingend mit einer räumlichen Veränderung einhergehen muss.

Dass aber in der neuen Welt nur Milch und Honig fließen werden, die dunklen Kräfte gebannt sind und die Menschheit vor lauter Nächstenliebe altruistisch und geschlossen ins Licht wandert, kann aus meiner Sicht nicht sein. Denn dann wären wir nicht mehr im Diesseits. Und das ist geprägt von polaren Strukturen, ob es einem passt oder nicht.

Und irgendwie finde ich das auch richtig so. Was wäre denn z.B. ein Stadionbesuch ohne die Ultrafans, die ihre Mannschaft anfeuern, den Gegner mit ihren Schlachtgesängen einschüchtern und einfach für eine Bombenstimmung sorgen. Wehmütig denke ich da an die 70er und 80er Jahre zurück, wo selbst der Reporter angesichts eines brennenden Oberrangs ins Schwärmen geriet. Das Kontrastmittel dazu ist ein Heimspiel der „deutschen“ Fußballnationalmannschaft wo Vati, Mutti und die Kinder gemeinsam im Langneseblock sitzen und vor Spielbeginn die sinnfreien Stellungnahmen gegen Rassismus und für Toleranz beklatschen. Dann folgen 90 Minuten pure Langeweile – einfach weil die Bösen fehlen.

Die neue, gute Welt, so wie sie mancherorts herbeigesehnt wird, erinnert mich aber ein wenig an die „Flower-Power“-Bewegung, die vegane Gemeinde, freikirchliche Kreise und natürlich letztlich alle politischen Parteien. Systemimmanent ist solchen Gemeinschaften aus meiner Sicht, dass dort sehr, sehr stark polarisiert wird. Aber leider nicht in Bezug auf die eine, uns alle umgebende Welt, sondern durch die völlige Aufspaltung der Welt in zwei absolut getrennte Welten. Hier die alte, dort die neue Welt. Hier das völlig korrupte und kaputte System, dort das Paradies auf Erden. Hier allerorten das Böse, dort das Gute.

Im Grunde genommen ist das nach meinem Verständnis der Versuch, sich eine neue Welt selbst zu erschaffen, bzw. erschaffen zu lassen.

P.S.: Wenn ich ab und an mal im Stadion bin, achte ich sehr darauf, möglichst weit genug von der Fankurve entfernt zu sitzen. Das ist absolut nicht meine Welt.

Heil und Segen

Adler und Löwe
Adler und Löwe

Ich für meinen Teil wünsche mir nur eins: Mich regt dieser Sozialismus tierisch auf. Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft werden im Keim erstickt.

Wenn ich durch Eigenverantwortung und Leistung etwas erreicht habe, möchte ich auch, dass es mir besser geht, als irgendeinem „Flüchtling“, der hier gerade erst angekommen ist. Denen wird momentan Geld einfach so ohne Leistung hinten reingeblasen. Und die Arbeitenden sind die Dummen.

In der neuen Welt will ich nicht mehr über die juristische Fiktion an die ganzen Schmarotzer gebunden sein.

Und zum Thema, was machen wir mit den Armen, Alten, Schwachen? Wenn wir Leistungsfähigen jungen Menschen zwischen 16 und 40 hier endlich Familien aufbauen können und wieder auch etwas auf die hohe Kante legen können, gebe ich auch gerne etwas freiwillig (!) ab.

ELFfriede
ELFfriede

Klasse geschrieben. Das ist auch mein neues Zuhause. Wer weiß, vielleicht teilen wir uns alle das gleiche Dorf? Ich freue mich drauf!

Reiner Sinn
Reiner Sinn

Werte Erdbeerschorsch,

herzlichen Dank! Dein Beitrag trifft die Sehnsüchte und die Nöte. Und dann kommt da eine solch lange Reihe von Kommentaren der gleichen Tonart – auch und gerade von Kameraden, deren Name ich hier niemals zuvor gelesen habe. Welch eine Freude!

Das ist Seelenbalsam. Ich glaube, Umzugskartons werden jetzt sehr knapp.

Heil und Segen

Lutzowitsch Deitsch
Lutzowitsch Deitsch

Werte Erbeerschorsch, Gemeinschaft und N8wächter,

vielen Dank dieser Zeilen.

Ich dachte zunächst, wer hat einige meiner Gedanken gemobst und hier angefügt? Nein, es ist diese Gemeinschaft, die gleich fühlt und schwingt. Letztens, unter einem anderen Artikel, habe ich geschrieben, was mir auffiel in Bezug älterer Kommentare unter einem Artikel von 2015. Das war wirklich nicht synchron und angenehm, im Gegensatz zu jetzt!

Wenn ich meine Mitmenschen jeden Tag beobachte (und hin und wieder pawlovisch ärgere), sehe ich die Frustration und den Ärger über die aktuelle alte Welt (schöne treffende Worte von Dir, Erdbeerschorsch). Dabei ertappe ich mich, wie gelassen ich auf viele Themen der Nachrichten reagiere, andere dabei sich unmöglich aufregen. Das war dann wohl meinerseits die neue Welt.

Vielen Dank an uns alle.

Mit kameradschaftlichen Grüßen,
Lutz.

Raller
Raller

Werte Erdbeerschorsch,

ein schöner Artikel. Erinnert mich an die Bücher von Anastasia und den Familienstammsitz. So etwas wollte ich in der Art starten, jedoch ist die Familie noch nicht so weit.

Wie andere schon schreiben. Es ist die Furcht die „alte Welt“ zu verlassen. Der Komfort und die Freunde. Man wäre ja derzeitig fast alleine mit sich. Aber es kann kommen, es muß nur von uns errichtet werden.

Danke an den N8wächter und an Erdbeerschorsch für den Artikel.

Grüße an die Mitlesenden

Lena

Liebe Erdbeerschorsch!

Danke für diese wunderbare Erzählung und auch ich ziehe schon sehr lange um.

Heil und Segen!
Lena

Johanniskraut
Johanniskraut

Werte Erdbeerschorsch,

vielen Dank für diesen herzerwärmenden Artikel. Es war eine Freude, ihn zu lesen!

Ohne die vorherigen Kommentare gelesen zu haben, möchte ich gerne zu dem staatlichen Überbau der neuen Welt etwas beitragen:

Ich denke, eine gute Idee wäre, Parteien, Politiker, Regierungen und Parlamente einfach abzuschaffen und die Souveränität wieder direkt in des Volkes Hand zu legen, also nicht durch Vertreter indirekt ausüben zu lassen.

Denn was macht ein Vertreter? Der Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger, der Volksvertreter verkauft … Genau! Eben! Diese Indirektheit ermöglicht grundsätzlich immer alle möglichen Schweinereien, derer man nicht Herr werden kann.

Also direkte Abstimmung durch das Volk, und das via eines unmanipolierbaren, fälschungssicheren Internet-Abstimmer-Programms, das vom CCC (Chaos Computer Club) entworfen und programmiert wird. Damit kann jeder schnell, einfach und sicher abstimmen. Zu allen Fragen, die uns einfallen.

Ok, die Parteien, Politiker, Regierung und Parlamente schaffen wir ab. Aber die Verwaltung kann bleiben (sofern sie sich zusammenreißt und keine BERs mehr produziert). Es ist durchaus sinnvoll, die Müllabfuhr weiterlaufen zu lassen.

Aber eben nur die Verwaltung darf bleiben. Die komplette heutige Entscheidungsebene wird komplett abgesägt und alle Entscheidungen werden grundsätzlich durch Volksentscheide, per Internetwahlwerkzeug getroffen.

So kann die Schwarmintelligenz siegen, wie hier im Blog.

Heil und Segen
Johanniskraut

GdL
GdL

Ihr Allerwertesten ?!

Hier manifestiert sich der Zeitgeist. Von den 3.700 Abonnenten denken die meisten sicher ähnlich und es gibt viele, viele mehr, die diesen Blog nicht kennen.

Überall ziehen Menschen bereits um. Der Großteil der Menschen würde auch gerne, weiß aber noch nicht wohin. Für alle Probleme existieren bereits Lösungen und viele stehen kurz vor dem Durchbruch. Einen Tesla konnte man früher noch unter den Teppich kehren. Das gelingt heute nicht mehr.

Ich hoffe es wird nicht all zu holprig bis der Durchbruch erreicht ist. Ich spüre deutlich, dass uns bessere Zeiten bevorstehen. Im Grunde sind die meisten Menschen guten Willens.

Auch ich verneige mich vor dir, werte Erbeerschorsch. Die Volksseele lebt. Dieser Kommentarstrang ist der Beweis.

Heil und Segen uns allen

Amelie
Amelie

Werte Erdbeerschorsch,

herzlichen Glückwunsch für diese gelungene Umzugsschilderung, die wohl jeden hier auf die eine oder andere Weise betrifft.

Und für den Müll gibt es dann ganz sicher auch die richtige Lösung. Früher gab es mal auf Politaia Berichte über die Kesche-Energie. Mit Hilfe dieser Energie (freie Energie) soll es möglich sein, nicht nur Krankheiten zu heilen, sondern auch die Meere zu reinigen und die atomaren Schäden auf unserer Erde zu beheben.

Und auch ich hoffe, dies noch zu erleben.

Danke für diese Vorausschau in eine wunderbare Zukunft und danke an N8waechter, der das Lesen dieses Beitrages ermöglichte.

Anni
Anni

Geehrte Mitreisende,

nun möchte auch ich den mich sehr ansprechenden Text der Erdbeerschorsch zum Anlass nehmen und ein paar Zeilen da lassen.

Danke an die vielen Wortmelder, die mich immer wieder zum Nachdenken gebracht, mein Bild vom Leben maßgeblich geprägt und zum Sinnhaften geführt haben. Danke für die vielen Anstupser, mich und mein Tun immer wieder zu hinterfragen. Nur durch Eure Unterstützung und meinen Mut, konnte ich viele Verhaltensweisen in meinem Leben ändern. Das Ergebnis war jeweils: Es tut nicht weh, ist sinnvoll und befriedigend auf allen Ebenen.

Liebsten Dank für all die Erkenntnisse, die ich erfahren durfte. Durch mein sanftes, behutsames Verändern hat sich ganz von selbst auch jeweils mein Gegenüber verändert. Auch dank der Vogelperspektive. Für mich eines der mit wertvollsten Werkzeuge seit langem.

Was ich eigentlich schreiben wollte ist: „Danke“, und auch ich schwinge mit Euch und trage die weiße Armbinde

Heil und Segen an alle und die Liebe
Anni

Norddeutsches Urgestein
Norddeutsches Urgestein

Werte Erdbeerschorsch,

ein zu Herzen gehender Artikel, vielen Dank dafür! 🙂

Die Frequenz auf Deinen Artikel zeigt doch eines ganz deutlich: Immer mehr Menschen sehnen sich nach einer neuen und besseren Welt, in der Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und der gesunde Menschenverstand wieder eine Bedeutung haben.

Die neue Welt fängt in den Köpfen der Menschen an. Ich finde, wir müssen wieder zu den einfachen Dingen des Lebens zurückkehren und dazu gehört auch, im Einklang mit der Natur und den Tieren zu leben sowie der Gier nach Geld und Macht abzuschwören.

Wie sagte noch Agent Smith (Matrix) so treffend: „Jedes Lebewesen entwickelt ein natürliches Verhältnis zu seiner Umwelt – nur der Mensch tut dies nicht.“

Dir Heil und Segen

SangUndKlang
SangUndKlang

Liebe Erdbeerschorsch,

auch von mir einen großen Dank für diesen Artikel. Ich bin tief berührt, und er hat mir in Worten aufgezeigt, was es eigentlich ist, das ich schon seit einiger Zeit fühle und spüre und bisher nicht richtig einordnen konnte. Der Umzugsmodus von der alten in die neue Welt – genau das ist es! Vielen Dank für diesen Augenöffner! Das gibt mir Mut und Kraft, das „Ausmisten“ verstärkt anzugehen.

Einen großen Dank auch an den hoch verehrten N8wächter und an Euch alle, die wunderbare N8wächter-Gemeinschaft. Ich freue mich über und auch auf unser gemeinsames Wohnen! 🙂

Von Herzen
SangUndKlang

Christian
Christian

Ich habe das heute morgen gelesen und war fassungslos. Da schreibt jemand identisch mein und das Leben meiner Familie.

Ich habe es eben meiner Frau zum Lesen gegeben, mit dem Hinweis, das ich das genauso fühle und lebe. Nach einiger Zeit kam meine Frau zu mir und war genauso fassungslos, weil sie das genauso empfindet. Ich muß dazu sagen das ich derjenige bin, der sich informiert und zwischen den beiden Welten pendelt.

Du, liebe Erdbeerschorsch, hast das wunderbar beschrieben. Ich habe 4 Kinder (19/17/15/12 Jahre alt) deswegen bin ich immer vorsichtig mit meinen Äußerungen, auch deshalb, weil ich Angst davor habe, das meine Kinder in ihrem Umfeld ausgesondert werden. Aber sie wachsen wesentlich freier auf, als alle Kinder unserer Freunde.

Vielen Dank, wir sind offensichtlich nicht alleine.

Stille und dankbare Leserin
Stille und dankbare Leserin

Liebe Erdbeerschorsch,

vielen lieben Dank für Deinen sehr wertvollen und sehr ansprechenden Beitrag, der mich sehr berührt hat. In so Vielem fühle ich mich dir von Herz zu Herz verbunden.

Alles Liebe für Dich und die Deinen.

Herzensgrüße

wahrheitssucher777
wahrheitssucher777

Geht doch. Mein Opa war über 100 Jahre alt, 1903 geboren, 5 Minuten mit dem alleine haben mehr gebracht, als 10 Jahre Schule, wo ich mit 4 Fünfen und über 54% unentschuldigte Fehlzeit, von der Haupt gegangen bin, der Lehrer meinte, wir dürften dir keinen Abschluss geben und dass ich nicht doof sei, er sagte wir sehen uns wieder und so geschah es auch, ich ging nochmal zur Abendschule, damals lachte der NW, als ich davon gekürzt schrieb, jetzt ist er weiter, nur zur Erinnerung.

Meine Nichten haben beide Abi, die wissen gar nichts, ist auch erst mal gut so? Nein, eine ist jetzt bei der Polizei und möchte dort studieren, ich hätte was sagen müssen, tat ich auch, es war zu spät und bla bla bla.

Es ist wichtig seinen Mund aufzumachen, immer und überall, es kommt alles auf einen zu, in der höheren Bewusstseinsebene, es gehört Mut dazu. Wer schweigt, macht sich mitschuldig und die ganzen Seppels, die nur dem Geld hinterher gehechtet sind, haben massive gesundheitliche Probleme, sie haben das Wichtigste als selbstverständlich hingenommen, zu langweilig, zu einfach, zu unspektakulär. Aber so funktioniert „Gott“, er ist einfach und immer da, in uns, begleitet uns auf dem mittleren Pfad, auch wenn man mal daneben tritt, moralisch gesehen, vieles kann man im jenseitigen Leben bereinigen, Diesseits ist Jenseits, danach dauert es länger. Der natürliche, bewusste Tod ist die Fahrkarte nach Hause, die Heimkehr.

Immer mehr gehen vom rationalen Denken in eine höhere Verständnisweise über. Dieses Glücklichsein fühlt sich gut an, ich möchte aber nicht in mir ruhen, sondern kämpfen, egal wo. Ich werde anecken, wenn ich nicht gerade auf einen Gefährten treffe, der wie ich unterwegs ist, und es werden immer mehr.

Ich rede keinen Müll, sondern man muss es erst mal verstehen und da fängt es an, bei sich selbst, in uns liegt das Glück, und es überträgt sich ins Außen.

Gottesrüstung beinhaltet einen Tarnfleck, der so manchen Sucher als schroff, asi, ungebildet usw. aussehen lässt, dabei verhält sich der satanische Pöbel wie die Mafia, können kaum ihren Reis auf der Gabel halten und plappern die kollektive Doofheit nach.

Die alte Welt war der Samen im Garten, die Neue ist das Pflänzchen, welches es geschafft hat und kann genauso groß werden, wie der Baum nebenan.

Helga
Helga

An Wahrheitssucher777/#36:

Deinen Kommentar finde ich, erfrischend.

Glücklichsein fühlt sich gut an, ich aber nicht in mir ruhen, sondern kämpfen

Eigentlich braucht man das gar nicht. Man muss nur so sein, wie man ist. Anecken ist inbegriffen. Und „es gehört Mut dazu“ – absolut! „In uns liegt das Glück“ – genau!

Viele gehen tatsächlich in eine anderes Verstehen über und halten nicht mehr am Alten fest. Einfach, weil das Leben sie herausfordert. Und das ist sehr schön zu beobachten, es entsteht mehr Offenheit bei diesen Menschen. Sie haben bereits etwas durchgemacht und sind auf der Suche nach etwas, das ihnen wirklich gut tut.

Und das Neue entsteht nicht aus dem, was die Menschen in ihrer Seele mitgebracht haben, sondern aus dem, was sie noch bewerkstelligen wollen. Das ewig immer Gleiche ist die alte Ausrichtung auf Bewährtes, bei gleichzeitig gewolltem Verfall der wirklichen Werte. So sehe ich das.

Der Beitrag von Erdbeerschorsch zeigt auf, dass es noch ein Schwingen zwischen neu und alt gibt, aber im Grunde genommen ist es der Umbau/-zug der Seele in neuem Gewand, bzw. ihr eigentlicher Auftrag, der erkannt und umgesetzt werden muss.

wahrheitssucher777
wahrheitssucher777

Jeder will Ruhe. Man kann sich auch im esoterischen Schneckenhäuschen verkrümeln, wer aber neue Wege geht und diese vollenden möchte, der wird sich dem aufgezwungen Kampf nicht entziehen können. Ich bin dabei, lass mich nicht gern verbiegen, und dann bin ich ich selber, wer soll das denn sonst sein …?

andreas
andreas

Werte Erdbeerschorsch,

wunderbar! Herzlichen Glückwunsch! Ein Volltreffer, wie man auch an den Kommentaren sehen kann.

Heil und Segen!

Sonne
Sonne

So ihr Lieben,

die Wahrheit im Hier und jetzt ist: Ich ziehe um, mehr habe ich noch nicht gelesen.

Unbeeinflusst dem Impuls folgend zu schreiben, was mich zum schreiben treibt. Ein Gedanke …:

Ich habe Rückschau gehalten, um Komponenten zu finden, die ich als Wesensmerkmale in mir erkannt habe. Zuhause habe ich eine Fensterdekoration, mit Symbolen. Die kleiden Geschenke, aber groß in der Bedeutung, aufgebaut und wie ein Altar. Intuitiv, erschaffen um dann der Symbolik bewusst zu werden. Kleine gesammelte Schätze. Unbezahlbar. Bedeutung kann man nicht kaufen.

Bjørn Lystaal, die fünf. ? Dein 5-Zack und deine Interpretation wäre ein eigene Thema Wert.

Ich habe eine moderne, schöne Schneefrau gehäkelt, die sich an einem beschnittenen und verdorren Baum festhält. Der Schnee von Gestern.

Ich, mit den vergangenen Erfahrungen. Im Wechsel der Kälte und Einsicht. Das Kind und das erwachsene Kind. Erfahrung mit der Herzenskalte. Lieblosigkeit und Grausamkeit.

Sonne
Sonne

Björn, die schwedischen Gardienen winken.
Ich habe immer noch nichts hier gelesen. Werde es erst tun, wenn ich mit meinem Spa, n8 ge erft habe. Inklusive Korrektur.
Soll mal was tun für sein Geld??

Nachdenker
Nachdenker

Bei mir stehen auch schon eine Menge Umzugskartons. Allerdings nicht von mir, sondern von meinem Bewußtsein. Und das packt jeden Tag etwas in eine neue Kiste ein. Nur wo die Reise hingehen wird, hat es mir noch nicht verraten.

Manchmal lächelt mein Bewußtsein beim Packen und manchmal ist es sehr traurig. Und manchmal sitzt es einfach nur da und grübelt. Anscheinend weiß es selbst noch nicht genau, wie der bevorstehende Weg aussehen wird.

Meinem Bewußtsein dabei zuzuschauen ist jedenfalls sehr spannend und lehrreich.

Erdbeerschorsch
Erdbeerschorsch

Werte Mitumzügler,

ich freue mich sehr, daß wir in der neuen Welt nun schon so viele sind. Nun laßt sie uns gemeinsam gestalten.

Die herzlichsten Grüße von
Erdbeerschorsch

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister

Nur mal wieder so ein Gedanke:

Mit dem Bösen ist es wie mit der Lüge, sie benötigen die Stütze, können nicht alleine stehen und somit dauerhaft existieren. Das Gute und die Wahrheit aber, stehen von allein aufrecht. Beide haben Kraft und Substanz, sind selbst Kraft und Substanz, da direkt aus der Quelle kommend.

Schon immer (und ganz besonders jetzt) zeigte und zeigt es sich, daß das Gute und die Wahrheit siegen werden. Die vergangenen Rauhnächte haben dieser Tatsache einen Schub verliehen, der bis heute nichts an Kraft verloren hat und auch nicht verlieren wird.

Nichts Unwirkliches kann jemals bestehen bleiben. Nichts Wirkliches kann jemals zerstört werden.

Heil und Segen
Annegret

Tobias
Tobias

@Erdbeerschorsch

Unendlich wertvoll, was Du tust, das ist was wir brauchen, danke. Ganz prima der Vorstoß.

Wie soll eine Welt von morgen entstehen, wenn wir über Angst, Ablenkung, Hinhalten, Spannung usw. immer darüber hingehalten werden, wie es wird? Es verhindert, dass unser Geist vermutlich sehr mächtig ist (ist so ein Gefühl). Ist wie ein Tiger, der bei Enten aufgewachsen ist und sich als Ente fühlt … übertrieben gesagt. Wir sollten unbedingt mehr dahin gehen, wie die Welt von morgen funktionieren könnte.

Als mit Finanzen beschäftigt, sehe ich als ersten Übergang z.B. ein Trennbankensystem als erste Maßnahme. Die Zocker sollen zocken was sie wollen, aber nicht mit dem Geld der anständigen Bürger. Das wird leider immer weiter international verwässert und von Mafias vorangetrieben, wie wir schon bei der letzten Finanzkrise gestehen haben (die Milliardärsmedien werden da natürlich nie thematisieren).

Und dann ist da die militärische unipolare Weltordnung in einer multipolaren Weltordnung, die um sich schlägt, die anderen aufzwingen will (auch durch massivste Manipulation), was sie nicht will. Ein übelstes menschliches abgrundtiefes Spiel.

Wir sollten jetzt die Schritte ganz konkret formulieren, in richtiger Reihenfolge. Ich werde es mal in nächster Zeit versuchen, ohne in Expertendetails zu gehen, die können das ja dann wieder weiter intensivieren. Visionen sind jetzt in meinen Augen das „A und O“. Dazu möchte ich auch all die selbstlosen Menschen hier auffordert. Der Vorstoß von Dir, Erdbeerschorsch, ist sehr gut.

Beste Grüße

Carin
Carin

Positive Gedanken mit Unterstützung?

Weltraumbeobachtungssystem – Frequenzen [eterna.sl]

Schumann-Resonanz, seit ca. 11 Stunden bemerkenswert intensiv.

Euch allen das Beste!

Jadeherz
Jadeherz

Werte Erdbeerschorsch, werter Nachtwächter, werte Gemeinschaft:

Danke!

Viel kann ich zu den hier ausgebreiteten Gedanken nicht mehr beisteuern, denn es wurde das Meiste, mir aus der Seele sprechend, schon geschrieben. Doch kann ich diesen Text ausdrucken (ich hoffe dies ist erlaubt [selbstverständlich. N8w.]) und bei jeder sich bietenden Gelegenheit als ehrenwertes Gastgeschenk überbringen.

Ein sehr berührtes Jadeherz

Uralte Macht
Uralte Macht

Danke für diese Kommentare.

Ich möchte mit dem folgenden versuchen, dass ihr Eure Gefühle besser einordnen könnt. Auch meine Familie kämpft täglich mit diesen beiden Welten.

Bitte beurteilt nicht meinen Schreibstil. Ich schreibe aus dem Bauch heraus und ziehe eigentlich das gesprochene Wort vor. Beim gesprochenen Wort ist die Grammatik unwichtig. So wird es auch in Zukunft wieder sein.

[Rest hierhin ausgelagert …]

Sailor
Sailor

Danke, werte Erdbeerschorsch,

ich erlebe die Veränderungen ähnlich. Sie in dieser Form zu beschreiben, ist einfach genial.

Um bei den Umzugskoffern zu bleiben, ich muss noch sehr viel hin und her pendeln, obwohl mein eigener innerer Umzug bereits erfolgt ist. Und so schaue ich mir manchmal mehr und manchmal weniger amüsiert an, über welches Stöckchen man mich noch springen lassen möchte. 🙂

Wir sollten auch heute die aktuell hohen Werte der Schuhmann-Resonanzen im Auge behalten:

Netzverweis: sosrff.tsu.ru/…

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag. 🙂

P.S.: Ich sehe gerade, Carin (#43) hat schon darauf hingewiesen. 😉

Theresa
Theresa

Werte Erdbeerschorsch,

wunderbare Worte. Vielen Dank für Deinen Aufsatz, der mir aus der Seele spricht. Auch Dir, werter Nachtwächter, danke für diese wertvolle Seite, die mir immer Kraft gibt.

Heil und Segen
Theresa

Roland
Roland

Hallo N8wächter, hallo Interessierte,

„künftige Lebensformen“, inklusive Liebe/Familien/Berufungen im Einklang mit der Natur, werden z.B. in den Büchern von/über Anastasia von Wladimir Megre ausführlich beschrieben:

anastasia-de.eu

Es gibt schon viele Siedlungen mit diesen Familien-Landsitzen in Rußland und auch anderen Staaten.

Die Demokratie ist meiner Meinung nach nicht unbedingt falsch, wenn sie nur besser wird, als das, was wir zur Zeit hier haben:

– Wirkliche Gewaltenteilung zwischen Rechtsprechung, Gesetzgeber, ausführenden Organen, Wissenschaft, Finanzwesen, Kirche (Religionen) und Massenmedien (die ja die Politiker kontrollieren ggf. kritisieren sollten).
– direkte Demokratie über Volksentscheide …

=> Meines Wissens gab es so etwas wie eine Räterepublick, die so gut funktionierte, dass sie abgeschafft werden musste.

Wenn die Menschen etwas zu entscheiden hätten, würden sie sich mit den Themen viel mehr auseinandersetzen.

„Egal wie die Frage lautet, die Antwort ist immer: Liebe!“ (frei nach Tony Robinson)

In diesem Sinne
Alles Liebe
Roland

pils

Liebe Erdbeerschorsch,

so ähnlich sehe ich die neue Welt auch. Und ich glaube es wird auch so kommen.

Es wird nicht umsonst sein, aber Du hast es ja auch schon angedeutet, teilweise bewegt sich auch die alte Welt auf die neue Welt zu. Und unabhängig müssen wir gar nicht so viel neu erfinden, so können wir das eine oder andere aus den verbotenen 12 Jahre übernehmen. In dieser Zeit hatten wir eine durch Arbeit gedeckte Währung und keine durch Gold gedeckte Währung.

Warte mal ab, wenn sich die deutsche Seele von ihren Ketten befreit hat, lösen sich alle Probleme ganz von alleine.

EvaMaria
EvaMaria

Der Seeadler ist auch umgezogen:

Seeadler durchkreuzt Windpark-Bau auf Rügen

Die Götter sind mit uns. Wofür steht der Adler noch mal?

Zur Erbauung und zum Krafttanken empfehle ich dieses Buch hier:

Walhall – Die Götterwelt der Germanen [kopp-verlag.de]

Ein Meisterwerk.

Bjørn Lystaal
Bjørn Lystaal

Werte Eva-Maria,

so gern ich die Botschaft höre (und glauben möchte), so unpassend empfinde ich doch den Anlass für das plötzliche (denkbare) Einlenken der Landschaftszerstörer.

Erstens rechtfertigen (laut dem Bericht) schon die bislang vorhandenen natürlichen Bedingungen überdeutlich die Bestrebungen, Abstand von einem weiteren Geldofen … äh, Windpark mit seinen immensen Nachteilen zu nehmen. Spielfilmempfehlung dazu: »Schmidtke« (2015 oder so).

Und zweitens, was die Symbolik angeht: Im Gegensatz zum Steinadler (hiesiges Wappentier) ist der Weißkopfseeadler nicht primär ein Raubvogel, der sich seine Beute selbst erjagt. Viel lieber überfällt er andere Tiere, auch andere Raubvögel, mit dem Ziel, ihre Beute abzugreifen. Er ist also ein Klepto-Parasit, ein stehlender Nutznießer.

Und rein zufällig das Wappentier der USA und usac und wie sie nicht alle heißen mögen.

Reiner Sinn
Reiner Sinn

Werter Bjørn,

unser Wappenadler ist ein Seeadler.

Heil und Segen

Herakleios
Herakleios

In diesem Zusammenhang fällt mir insbesondere der Refrain des Liedes Es ist an der Zeit [YT] ein:

„Ja, auch Dich haben sie schon genau so belogen
So wie sie es mit uns heute immer noch tun:
Und Du hast ihnen alles gegeben
Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.“

So lange die Lüge für Wahrheit gehalten wird, wird es diese von Dir utopisch beschriebene neue Welt nicht geben. Und ehrlich gesagt, ich kann schauen, wohin ich will: Lug und Trug so weit ich blicken kann. Das Buch der Bücher – die einzige Quelle, auf die wirklich Verlass ist – ist ganz erheblich in den letzten 300 Jahren in Misskredit gebracht worden. Und daher kann ich als Quintessenz nur sagen: Solange der Friedefürst abgelehnt und sein Wort nicht in die Tat umgesetzt wird, kann Deine messianische Welt nicht Wirklichkeit werden.

Erdbeerschorsch
Erdbeerschorsch

Es geht nicht darum, was andere glauben und machen, sondern wie konkret Du Dich entscheidest zu leben. Denn wenn jeder nur auf den anderen wartet, dann wird das natürlich nix.

Wie ein Sternlauf: Jeder läuft alleine los, aber am Ziel sind wir viele.

freierMensch
freierMensch

Das ist ja ein schöner Traum, nur wie viele Jahrzehnte wird es noch dauern, um das noch zu erleben? Ich glaube bei all der Euphorie hier nicht, dass die Menschen dazu bereit sind. Kleines Beispiel:

[Rest hierhin ausgelagert]

Reiner Sinn
Reiner Sinn

Werter freier Mensch,

danke für den Bericht.

Ihr erlebt das, was ihr erleben müßt, um weiter zu kommen. Du weißt es nicht, was anders wäre, wenn alles gleich nach Eurem Dünken gelaufen wäre. Du weißt auch nicht, was Euer Anstoßen letztendlich bei den Dorfbewohner bewirkt.

Ein natürliches Verhaltensprinzip bei vielen Lebewesen ist es, sich von Fremden/m zu distanzieren. Wenn dieses Urverhalten dann noch mit Neid zusammenwirkt, dann ist das Verhalten wenigsten erklärbar.

Wenn es sein soll, dann wird auch ein Kontakt zum einen oder anderen im Dorf erfreuliches hervorbringen.

Alles läuft nach Plan!

Heil und Segen

christof777

Hallo freier Mensch,

aus Erfahrung wird man klug. Umgekehrt funktioniert das nicht.

freierMensch
freierMensch

@ Rainer und Christof777,

ich bin um die Erfahrungen nicht böse, nur wollte ich damit zeigen, dass eben viele noch überhaupt nicht bereit sind, für eine neue Welt. Das man sich zusätzliche Arbeit macht, um z.B. Gegenstände zerstört, welche man zum Sperrmüll stellt, nur damit sich niemand anderes daran bereichern oder erfreuen kann, war mir bis dahin ebenfalls neu und hat mir die Denkweise der Eingeborenen aufgezeigt.

Das ich da mit meiner Freizügigkeit scheitern musste, war klar, das wusste ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. Ich lebe recht bescheiden und bin froh damit, denn ich kann fast alles selber machen und brauche nicht viel, ich teile gerne und ökologisch bedeutet für mich, dass ich die Gegenstände möglichst lange nutze, da die Herstellung Energie benötigte.

Ich wollte auch mit dem Beispiel von Bekannten, welche das Projekt mit der Mühle hatten, nur aufzeigen, dass der Traum von Erdbeerschorsch schon vor 25 Jahren von anderen ausprobiert wurde und diese damit gescheitert sind. Vielleicht hat sich ja die kritische Masse wirklich weiterentwickelt und es klappt in der Zukunft, wir werden sehen.

Liebe Grüße

Adler und Löwe
Adler und Löwe

Etwas zum Lachen am Abend. Speziell den N8waechter betreffend und die Exaktheit der deutschen Sprache:

Der neue Nacktwächter – Sketch History | ZDF [YT]

Adler und Löwe
Adler und Löwe

Ok. Also bei mir hat es funktioniert. Aber:

„In dieser Folge finde ich zwar keinen „Nacktwächter“, aber ich habe einmal mehr bestätigt bekommen, dass es einfach nur richtig war, meinen Fernseher vor 8 Jahren zu entsorgen“

Das kann ich auch verstehen. Ich habe selber keinen Fernseher.

Festus
Festus

Hallo werte Mitleser,

ich gehöre auch zu den fernsehbefreiten GEZ-Zahlern. Ich bin seit 21 Jahren ohne TV.

Mich würde interessieren, wie hoch die Quote unter den Mitkommentatoren ist. Vielleicht zeigt sich unser „anders sein“ auch in dem Punkt.

Heil und Segen
Festus

Martin Richtsfeld

Liebe Erdbeerschorsch und alle fleißigen Kommentatoren,

mit unklarer Traurigkeit begann ich diesen Artikel zu lesen und jeder einzelne Satz hat mir wieder mehr Mut gegeben und mein Herz ein Stückchen weiter erfreut.

Der Text ist genial und zeigt mir, wie so oft, dass ich nicht alleine bin, sondern es ganz viele Menschen gibt, denen der Status Quo nicht gefällt (um es gelinde ohne Kraftausdrücke zu beschreiben).

Inspiriert durch meine aktuelle Weltreise, darf ich viele Orte sehen, an denen sich diese neue Welt schon abzeichnet. Daraus und durch die Motivation meiner inneren Stimme, höheres Ich, oder wie wir es nennen wollen, ist auch mein erster Roman („Erfahrungen aus früheren Leben“), den ich nächsten Monat veröffentlichen werde, entstanden. Ich möchte hier gerne einen kurzen Absatz daraus teilen, der perfekt zum obigen Text passt. Teilen ist nämlich auch ein ganz wichtiger Aspekt in der neuen Welt. Hier mein bescheidener Beitrag dazu:


„Die Welt um mich herum scheint auseinanderzubrechen. Staatenzusammenschlüsse werden aufgehoben, und kalkulierende Dummschwätzer oder Marionetten spielen sich in Machtpositionen hoch. Sie sind wie der Finger, den ich mir in den Hals stecke, um mich zu übergeben, wenn ich krank bin. Unwissentlich und ungewollt zeigen sie den Menschen, wie krank unsere künstlich erschaffenen Systeme sind.

Der Missbrauch des Geldes erreicht seinen Höhepunkt. Erschaffen als Tauschmittel, behandeln wir es mittlerweile als eigenständige Ware. Das Geld ist die einzige Religion, an die alle glauben. Nachdem es jedoch nicht mehr auf realen Werten basiert, ist der Schein dieser Religion zum Erlöschen verdammt.

Die Lager aller Länder spalten sich in die einen und die anderen auf. Kompromiss und Gemeinschaft sowie Gemeinwohl sind zu Fremdwörtern geworden. Das einzige Ziel von Regierungen ist es, die eigenen Interessen zu vertreten und wiedergewählt zu werden. Weder das Wohl des Landes noch das der Menschen und der Umwelt findet in ihren Herzen Platz. Lediglich die Machterhaltung in einem untergehenden System ist von Belang.

Ähnlich wie die Titanic läuft das System auf einem Berg auf. Dieser ist jedoch kein Eisberg, sondern der Berg der Ignoranz. Langsam, aber beständig, wird das Schiff in die Tiefe gesogen. Die Menschen ertrinken in ihrer eigenen Gleichgültigkeit.

Die Grundmauern unserer Systeme bröckeln. Das Material aus dem sie gebaut sind, hat keinen Bestand. Unser positiv rückgekoppeltes Wirtschaftssystem, welches von unendlichen Ressourcen ausgeht, lässt die Kluft zwischen den Menschen immer mehr aufklaffen. Alles in der Natur ist negativ rückgekoppelt, um ein gewisses Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Aus mehr kann nicht immer noch mehr werden. Dies führt unweigerlich zum Kollaps. Nicht einmal die selbsternannte Krone der Schöpfung kann den Gesetzen der Natur ewig trotzen. Wir sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen.

Das klingt alles dramatisch, doch der Film des Lebens zeigt nicht, wie wir unser Leben gerne hätten, sondern wie es wirklich ist. Dennoch verspüre ich keinen Groll. Die Erfahrungen, die ich machen durfte, zeigen mir, dass jeder stets nach bestem Willen seinem Horizont entsprechend handelt. Hätte ich all das erlebt, was ein anderer Mensch erlebt hat, würde ich an dem Punkt genau dasselbe machen.

Geburtsort, Erziehung und Bildung formten uns in der damaligen Welt. Das kollektive, gemeinsame große Ganze erkennen wir erst viel später. Ich halte meine Gedanken raus aus dieser Welt. Ich fokussiere mich auf die Welt, so wie ich sie sehen möchte. Nachrichten mache ich zu einem verbannten Schrecken der Vergangenheit. Dennoch bin ich nicht blind dafür, wie die Welt ist und was in ihr geschieht. Ich wehre mich lediglich dagegen, alles so zu betrachten, wie andere es gerne hätten.

Mit meinen eigenen Sinnen erkunde ich die Welt direkt am Ort des Geschehens. Und ich suche mir diese Orte selbst aus. Viele hoffnungsvolle Begegnungen schmücken eine scheinbar hoffnungslose Zeit.“ (Erfahrungen aus früheren Leben [martinrichtsfeld.com])


Mit diesen Worten wünsche ich allen viel Hoffnung und Mut ihren Weg zu gehen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Denn dadurch können wir die neue Welt erschaffen, nach der wir uns alle so sehen. Ich freue mich schon, euch alle dort zu sehen.

Alles Liebe
Martin

P.S.: Lieber N8wächter, danke für deine wertvolle Arbeit und dass so ein Gedankengut in die Welt hinausgetragen werden darf.

DAKI
DAKI

Hallo lotse,

ja, es ist Flores!

Danke für Deine guten Wünsche.

DAKI
DAKI

Werte Erdbeerschorsch!

Ich habe das Gefühl, dass Dein Beitrag zum Erreichen der so genannten „kritischen Masse“ führen kann, wo hoffentlich (!) zwangsläufig die alte Welt kippt und dahinter die neue Welt aufsteigt.

Du gehst mir nicht mehr aus dem Sinn – ich verneige mich vor Dir in aller Bewunderung und Bescheidenheit.

Danke an Dich, werter Nachtwächter, dass Du dieses Forum ermöglichst.

Heil und Segen Euch allen!

Solarplexus
Solarplexus

Werte Gemeinde,

etwas, was ich jedem empfehle bei seinem Umzug mitzuführen:

klaus-volkamer.de/…

Er hat den (un)sichtbaren feinstofflichen Bereich aus seiner Sicht messbar behandelt und untersucht. Die entropischen Energien, mit denen wir in der Realität und Virtualität in Bezug stehen.

Nicht jeder hat so ein sauberes, dickes Fell oder Gefieder, wie der N8w! 😉

Sigwart Zeidler

Sehr schöner Umzug, der sich in weiten Teilen mit meinem bereits abgeschlossenen Umzug in die neue Welt deckt. In meiner Welt gibt es bereits kein Geld mehr und für die Demokratie habe ich eine meinem Verständnis und Gefühl entsprechende Form der Selbstverwaltung in kleinen Siedlungseinheiten gefunden.

Nachlesbar sind meine befreienden Aussichten hier:

Befreiende Aussichten [bit.ly]. Dort kann auch eine Leseprobe heruntergeladen werden.

Auf in die eigenverantwortete Freiheit
Sigwart Zeidler

Ekstroem369

Werter Sigwart,

danke für die Leseprobe von „Freiheit und Verantwortung“; ich habe sie mir gerade angeschaut. Vieles davon spricht mich an. Kein Wunder, denn:

„Wer Freiheit erringen will, muss sich der Wahrheit stellen und Verantwortung übernehmen.“

Das ist sozusagen der Leitspruch meines Blogs:

freiheit-wahrheit-verantwortung.de

„Auf alten Karten sind sie zu finden: Die Gestade der Freiheit. Dahin soll die Fahrt gehen.“

Erdbeerschorsch hat gezeigt, dass Poesie eine universelle Sprache ist. Vielleicht ist Poesie die Sprache der „Gestade der Freiheit“. Das Meer ist die Ur-Heimat. Die Mannschaft hat die Segel gesetzt für den „Wind der Veränderung“.

Herzlichen Dank nochmal an Erdbeerschorsch, den N8w und alle Kommentatoren dieses herzöffnenden Fadens.

Amelie
Amelie

– Der letzte Umzug –

Es ist alles nur geliehen
hier auf dieser schönen Welt,
es ist alles nur geliehen
aller Reichtum, alles Geld.

Es ist alles nur geliehen,
jede Stunde voller Glück,
musst du eines Tages gehen,
lässt du alles hier zurück!

Man sieht tausend schöne Dinge
und man wünscht sich dies und das,
nur was gut ist – und was teuer,
macht den Menschen heute Spaß.

Jeder will noch mehr besitzen,
zahlt er auch sehr viel dafür,
keinem kann es etwas nützen,
es bleibt alles einmal hier!

Jeder hat nur das Bestreben,
etwas Besseres zu sein,
schafft und rafft das ganze Leben
doch was bringt es ihm schon ein?

Alle Güter dieser Erde,
die das Schicksal Dir verehrt,
sind dir nur auf Zeit gegeben,
und – auf Dauer gar nichts wert.

Darum lebt doch euer Leben,
freut euch auf den nächsten Tag,
wer weiß schon – auf diesem Globus,
was das Morgen bringen mag?

Freut euch an den kleinen Dingen,
nicht nur an Besitz und Geld,
es ist alles nur geliehen
hier auf dieser schönen Welt!

Es ist mir bewusst, das das Denken der Gemeinschaft hier schon in diese Richtung geht.

Alles Liebe
Amelie

Ekstroem

Liebe Amelie,

danke für das schöne Gedicht. Gerade hatte ich meine Antwort an Sigwart hochgeladen, da entdeckte ich Dein Gedicht. An Sigwart hatte ich geschrieben, dass Poesie vielleicht die Sprache der „Gestade der Freiheit“ sei. Das „vielleicht“ streiche ich hiermit. Nun denn, die drei Haikus beschreiben den Umzug der Menschheit, der gerade in seiner „stürmischen“ Phase ist:


Entfaltung

Als doch der Mond so nah schien,
blieb die Freiheit
Fata Morgana nur.

Als die Mauern stürzten, rief
erstmals der Wind. –
Noch war es nicht soweit.

Sturm hebt an zu wehen – Jetzt
sind wir bereit
für die Goldene Zeit.


Möge Segen sein
Ekstroem

Sigwart Zeidler

@Erdbeerschorsch, Ekstroem, Amelie und alle weiteren Kommentatoren sowie N8w:

Ja, die Poesie ist die schönste und ansprechendste Sprache zur Einladung in die Freiheit. Deshalb hier noch ein Gedicht aus meinen Befreienden Aussichten:


Aufruf zur Selbstbefreiung

Wenn Geschichte ist, was heut geschieht,
der Mensch die Dinge anders sieht,
als er sie heute noch kann sehen,
wenn die Dinge grad‘ geschehen.

Egal, ob er nicht sehen wollte,
oder auch nicht sehen sollte,
wer hinter den Kulissen spielte
und auf Macht und Einfluss schielte,
half er doch durch eigenes Verhalten
die Macht der Herrschaft zu erhalten.

Denn nach Sicherheit zu streben,
war wichtiger als frei zu leben,
und um Ordnung zu erhalten,
ließ er sich klaglos auch verwalten.

Wenn nah die Zeit, die einst sehr fern,
dann sieht er mit Erstaunen gern
die wahr gewordene Vision,
die manche hatten damals schon.

Dann wird er auch nicht mehr bereuen,
sondern sich statt dessen freuen,
dass er inzwischen ohne Scheu,
ist nur noch seinem Herzen treu.

Denn er wird den Grund verstehen
für die Freiheit, die er heut kann sehen.
das Herz wollt‘ diese ihm schon schenken,
als er noch nicht konnt‘ daran denken.


Euch allen Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit und Liebe
Sigwart

Adler und Löwe
Adler und Löwe

Es wird echt Zeit umzuziehen. Der Dreck, der im Kino in der alten Welt kommt, ist nur Mist:

Kleine Germanen (HD-Trailer) [YT]

Ein Film mit Volksverhetzung zum Ziel. Und das im Kino.

Till
Till

Werte Erdbeerschorsch,

das hast Du schön angestoßen und genial verpackt!

Die hier gelebte Gedankenhygiene immer wieder ins Bewußtsein zu bringen. Die Menschen vor langer Zeit waren sich dessen noch bewusster, wie dieses bekannte deutsche Lied bezeugt.

Die Gedanken sind frei [YT]

Speziell die 4. Strophe lässt uns erkennen, wie wir es angehen müssen.

4. Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
Das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei!

Um in nicht mehr weiter Zukunft mit Umzugskartons in unserem neuen Zuhause zu stehen!

5. Wir ziehen bald um, mit Wonne und Freude,
zurück in das Reich, den Ahnen zur Treue.
Wir haben’s überwunden, als wir uns verbunden,
im Geiste alle drei: Die Gedanken sind frei!

lumen accendere
lumen accendere

Respekt für diesen Beitrag, Erdbeerschorsch. Lasst uns die Reise zusammen antreten, Stück für Stück, Etappe nach Etappe.

Claus
Claus

Ein schöner Beitrag, den ich erst heute gelesen habe.

Ich habe ein ganz anderes Problem. Ich würde zumindest gerne ausziehen, kann aber nicht umziehen, weil ich zum Ersten nicht weiß wohin und weil ich mir zum Zweiten ganz sicher bin, dass das System alles daran setzen wird, dies unter Zwang zu verhindern. Einfach ausziehen geht auch nicht, weil ich ja nicht weiß, wo ich dann hin soll, bzw. lande (auf der Straße?).

Seien wir doch mal ehrlich: Seit jeher haben die Menschen Kriege geführt. Wir haben andere Länder, ja sogar ganze Kontinente überfallen (siehe z.B. Kolonialzeit oder die Geschichte der heutigen USA). Immer gab es einige wenige, die es geschafft haben, eine treue Gefolgschaft vorzuschicken, die die Decksarbeit geleistet haben.

In der heutigen Zeit ist es in meinen Augen auch das Beamtentum, welches sich durch gebotene Vorteile (praktische Unkündbarkeit oder bessere Gesundheits- und Altersvorsorge) dazu hinreißen lässt. Fast jeder von uns hat sicher schon einmal eine negative Erfahrung mit diesem Apparat gemacht und wird daher wissen, was ich meine.

Ein gutes Beispiel ist sicher Hartz IV (Gott bewahre mich, aber wer weiß). Da wird man „fast“ ungeachtet seines Alters und seines Gesundheitszustandes in einer Art und Weise schikaniert, dass dies sogar gegen das „Grundgesetz“ verstößt. Aber der Gesetzgeber will das nun mal (trotzdem) so.

Ja, aus diesem System wirklich auszusteigen/auszubrechen, halte ich nicht für einfach. Es scheint mir derzeit sogar unmöglich. In einer Hütte im Wald möchte ich ja auch nicht leben. Wobei ich mir sicher bin, dass man auch dies, notfalls unter Anwendung von Gewalt, unterbinden wird.

So bleibt dies, mangels Möglichkeiten, wohl alles nur ein Traum. Wirklich eine verfahrene Situation!

P.S.: Vor einigen Jahren hätte ich mir noch nicht vorstellen können, jemals solche Gedanken zu hegen. Mein Trost ist, dass ich auch hierfür schon einen Schuldigen gefunden habe. Es ist die Informationsfülle des Internets.