7. Mai 2015: Rentenmarktcrash – Knapp – knapper – und noch eine Runde!

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Ein Beitrag vom Bondaffen am 10.05.2015


Der Bondaffe sagt...Das war knapp am 7. Mai, das wäre beinahe ein fürchterliches Gemetzel geworden, gerade bei den deutschen Bundesanleihen und beim Bund-Future. Da hat einer wohl auch die Chartistengemeinde im Visier gehabt und diese gerade noch einmal beruhigen können – aber beinahe wäre die Leine gerissen…

Auf was die Chartisten schauen!

Kurz zusammengefasst: Für die Chartisten ist die so genannte 200-Tage-Linie (hier der Durchschnitt der Schlusskurse der vergangenen 200 Tage) unter längerfristigen Betrachtungspunkten unglaublich wichtig. Befindet sich ein Kurs über der 200-Tage-Linie wird dies als Kaufsignal (also als Haltebereich bewertet), notiert der Kurs unter der Linie befindet man sich im Verkaufsbereich.

Am 7. Mai ging der Bund-Future bis auf 151,44 Punkte zurück. Die 200-Tage-Linie verläuft bei 152,34 Punkten. Wurde also beinahe schon „brutalst“ getestet. Die Chartisten hätten aufgeschrien und natürlich sofort gehandelt und gerufen: „Verkaufen! Verkaufen! Verkaufen!“.

Wie viele Marktlimits mit dieser Linie arbeiten ist schwer zu beurteilen, es dürften aber eine ganze Menge sein. Da der gestrige Schlusskurs des Bund-Futures (8.5.) bei 154,58 notierte, also gut zwei Punkte über der 200-Tages-Linie ging es gerade noch einmal gut. Für die Chartisten zählt zunächst der Schlusskurs bei der Beurteilung. Und die Beobachtungs- und Handelssysteme dürften ebenfalls so ausgerichtet sein, ein einmaliger Test im Tagesverlauf wird gerade noch einmal hingenommen.

Vielleicht war es doch nur ein Ausrutscher?

Hier eine Grafik mit dem HOT-SPOT vom 7.5. bei 152,34 Punkten. Die nächsten Tage werden extrem spannend!

Chart BF 2015-05-08

Notiert ein kommender Schlusskurs unter der 200-Tage-Linie, werden viele Leute noch nervöser werden. Man erkennt auch, dass die Umsätze bei fallenden Kursen und großer Schwankungsbreite stark zugenommen haben. Das ist jetzt auch nicht gerade beruhigend. Die einen nehmen hohe Kursgewinne mit und die andern gehen „short“, verkaufen also Futureskontrakte die sie später wieder billiger einkaufen wollen.

Welches Volumen wird bewegt?

Ein (Stück) Bund-Future-Kontrakt hat im übrigen ein Kursvolumen von zehnjährigen Bundesanleihen von 154.580 Euro. Wohlgemerkt, NUR EINER. Am 8.5. wurden allein 988.226 Stück dieser Kontrakte gehandelt, das entspricht einem Volumen von 153 Milliarden Euro! ALLEIN für 10-jährige BUND-Anleihen – Ohne Bobl- und Schatz-Future. An EINEM TAG!!! Dagegen sind Mario Draghis 60 Milliarden Euro „MONATLICHE RENTENMARKTSOFORTBEIHILFE“ GAR NICHTS!

Wer gewinnt die Oberhand?

Es gibt Phasen in Kursverläufen, da gewinnen die Chartisten und die „technischen Handelssysteme“ die Oberhand. Da rücken dann fundamentale Daten und die psychologischen Beeinflussungstechniken der Zentralbanker in den Hintergrund. Und die wahren Gründe für die aktuellen Kursrückgänge werden wir erst in den Jahresschlussausgaben 2015 der einschlägigen Finanzpresse nachlesen können. Denn absolut niemand kann jetzt schon sagen, um was es sich bei diesem „Einbruch“ wirklich gehandelt hat. Auch bei dieser Art „Einbrüchen“ geht aber immer Wert verloren.

Seit Anfang 2014 stiegen die Kurse für 10-jährige deutsche Bundesanleihen stetig an. Der Geldstrom, der Geldfluss samt Kursgewinnen, bewegte sich in ruhigem Fahrwasser nach oben. Der Chart macht es nochmals deutlich, die rote Linie (5-Tages-Durchschnitt der Schlusskurse) verlief stetig über der grünen Linie (35-Tages-Durchschnitt der Schlusskurse des Futures) nach oben.

Ende April tauchten die ersten Stromschnellen auf, die rote Linie durchbrach die grüne Linie von oben nach unten und die Kurse gingen nicht nur für das breite Publikum unerwartet schnell und schmerzhaft zurück. Der Steuermann hat das Ruder herumgerissen und nochmal kurzfristig das Boot, spricht die Kurse, stabilisiert. Angesichts dieser neuen und veränderten Situation im Fahrwasser der Stromschnellen darf man äußerst gespannt sein, was in naher Zukunft passiert.

War dieser Vorgang nur einmalig und kommt man wieder in ruhigere Gewässer? Oder erwarten den Steuermann hinter der nächsten Kurve die gewaltigsten Wasserfälle, sprich Kursverluste, aller Zeiten?

DER BONDAFFE

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